unsere Reha die II

unsere Reha die II

 

 
Es war wirklich fasst wie ein wenig nach Hause kommen. Viele hat sich in den drei Jahren die inzwischen vergangen waren nicht verändert…
Wir wurden wieder von eine Partien in Empfang genommen, konnten ihr aber sagen das wir uns noch sehr gut auskennen. Dann das Gespräch bei der Ärztin die wir damals auch schon hatten und sie meinte: „ich hab ihren großen Teddy *(sie nannte den Namen von unserem Teddy und wir waren/sind stark beeindruckt das sie den nach so langer Zeit noch wusste!) eben gesehen und wusste das sie angekommen sind, schön das sie wieder hier sind“. Dann gab es einige Fragen was und wie es uns in den letzten Jahren ergangen ist und was der Hauptgrund ist das wir jetzt wieder ihr sind. Wir erklärten ihr das große Problem mit unserem Nesselfieber und erzählten in kürze was so in der Zwischenzeit alles passiert war.
Unser co TherapeutIn hat uns dann noch ins Zimmer gebracht und etwas geredet, dann war Abendessenzeit und unsere Partien holte uns ab. Ja es war schön wieder dort zu sein, wieder in Gemeinschaft zu essen und abends dann zusammen zu sitzen, erzählen, Handarbeit machen oder später nach dem einige von uns die lage gescheckt haben das auch spiele möglich ist waren die natürlich da.
Die Sporttheras, Ergothera, und die Bäderabteilung erinnerten sich noch an uns, und begrüßten uns sehr herzlich und fragten wie es denn oder auch den bei uns geht…erinnerten sich zum Teil wirklich noch die einzelnen Namen von uns…und auch die Putzfrau fragte uns gleich am Morgen ob wir die Tür vom zimmer tagsüber noch immer offen haben möchte, ja und es war nie ein Problem, sie achtete darauf bzw. gab es auch an ihrer Urlaubsvertretung weiter.
Manche Mitbewohner fragten kurz nach ob wir vergessen hätten die Zimmertür zu zumachen und wie das geklärt war wahr es auch für die in Ordnung.
Diesmal machten wir in Absprache mit unserer Ärztin gleich bei der ersten Std. der Problemlösegruppe offen das wir viele sind, auch diesmal hatten einige schon davon gehört aber troz dem keine Vorstellung und andere wiederrum meinten ok, und manche fragten seit wann und wodurch. Wir ihnen gesagt seit unserem 3lebensjahr und durch…na ja Ihr wisst es ja…und damit war es so gut wie nie wieder Thema, ab und an wurde nochmal nach Einzelheiten gefragt, aber immer sehr  ok.
Drei Tage später hatten wir bei „unserem „Therapeut ein Gespräch und es war wieder sooooo schön bei ihm, wir erzählten ihm auch von unserer Reise in den Ort wo all die Taten passierten und er: ich bekomme Gänsehaut, wie mutig von ihnen! Und wir dann gefragt ob wir ihm erzählen dürften was gutes uns da passiert ist und er: ich habe alle Zeit der Welt für sie Frau. Und wir erzählten ihm vom Geschenk des Rundfluges. Er lehnte sich in seinem Sessel zurück und meinte: was für ein geschenkt so wichtig für sie und noch mehr Gänsehaut bei mir. Es gibt bei uns wirklich ganz wenig Menschen bei denen wir uns aufgehoben fühlen, also so mal so ganz ganz ehrlich, wir fühlen uns sehr sicher bei unserer mh und bei der Thera fühlen wir uns wohl, aber aufgehoben, so ein Stück von Geborgenheit…
Dann meinte er: sie wissen ja:
 ich lade ALLE ein, die die kommen möchten sind herzlich eingeladen…
und ich dachte nur: junge-du-weist-nicht-was-du-da-sagst…

Und nun so einige Begebenheiten die zum größten teil durch unseren kurzen entstanden sind:
Streifenverrutscht hat dort einen Freund bekommen und dieser Mitbewohner konnte sehr gut mit ihm umgehen und dann kam der Freund eines Abends an und brachte ihm einen Ball mit…boooo also bestimmt die ganze Klinik musste erfahren das ER einen Ball bekommen hat und er wurde natürlich genau beschrieben jedem ob der nun wollte oder nicht…und die sportthera meinte dann zu ihm das er den Ball immer zum Sport und schwimmen mitbringen könnte. Natürlich musste auch Herr Pöller den Ball begutachten und er meinte dann: na ja jetzt kannst du Fußball spielen hier und Streifenverrutscht: „aber Herr Pöller das ist doch kein Fußball das ist mein ball!“ Überhaupt hat Streifenverrutscht sehr viel Sport gemacht im Wasser wie auch am Land. Am Freitag war immer Thaemsport und zweimal hat die Mannschaft gewonnen in dem Streifenverrutscht mitgespielt hat, bei dem „eis“hockyspiel hat er die zwei entscheidenden Tore geschossen und bekam ein paar Tage später dafür eine Medaille, (die natürlich auch fasst jeder ansehen und natürlich noch mehr bestaunen musste)
Ich habe dann bei den Sporttherapeuten gesagt das sie den Kurzen doch bitte etwas ausbremsen sollten wenn ich nicht da bin denn dem Körper tut es wirklich nicht so gut soooo gefordert zu werden und so weit ich weis haben sie darauf geachtet. Einige Mitbewohner wunderten sich schon wie beweglich dieser runde Körper sein konnte…
Dann haben einige kleine von uns gemalt: und meistens war nach der Ergostd Herr Pöller auf dem Flur, so rein zufällig…und bestaunte dann die Bilder, die ihm natürlich ganz genau erklärt wurden. Dadurch kam ich öfter in Schwierigkeiten denn manchmal waren nur knapp 10min bis zu anderen Termin an dem ich unbedingt teilnehmen musste/wollte aber ein zu spät kommen es nicht mehr möglich machte in den gruppenraum noch rein zu gehen…aber wir hatten doch keinen Stress nein überhaupt nicht…
Dann trafen sich Stella-Leila und Herr Pöller, die Kleine meinte zu ihm das er es doch machen sollte das eine Mitbewohnerin noch bleibt weil die immer so toll mensch-ärger-dich-rückwerts- mit ihr spielte und Herr Pöller meinte: „auch du findest bestimmt noch andere die das spielen. Aber was bitte schön ist mensch-ärger-dich-rückwerts?“ Vor dem Aufzug wo die beiden standen wurde ihm dann in Schnellkurs erklärt wie das Spielt geht…ein Mitbewohner meinte darauf das es ja betrug sei aber Herr Pöller hatte es richtig verstanden und erklärte es dem Mitbewohner. Auf jeden Fall kam der Aufzug und einige Mitbewohner und Herr Pöller rein und auch wechsel bei uns. Der Aufzug wippte etwas und eine Bewohnerin na ja so etwas ängstlich und Herr Pöller zu ihr: „sie brauchen keine Angst zu haben ich ja bei ihnen. Und wir könnten ja mal den Aufzug richtig zum wippen bringen.“ Und der Junge bei uns „ au ja!“…wollte schon anfangen doch Herr Pöller:“ nein nein jetzt nicht! Das machen wir Zwei mal alleine!“ Herr Pöller hat zum Abschluss ein selbstgemaltes und mit den Regeln geschriebenes mensch-ärger-dich-spiel bekommen und sie wirklich sehr darüber gefreut.
In einer Std. der problemlösegruppe fragte ich die Mitbewohner wie sie damit klar kommen das Mensch viel mehr noch machen möchte aber der Körper einfach nicht mehr könnte, also wie sie mit dem Alter klar kommen und was sie so für Tipps hätten…war sehr interessant… bis ja bis jemand von uns mitbekam das draußen im Schnee ein riesen Schneemensch gebaut wurde…die TherapeutIn meinte später zu mir: „da ist so ein junges Kind aus dem Stuhl gesprungen und an das Fenster gerannt das ging so schnell…wie sie Frau dann wieder den Körper nutzen konnten wir alle hier sehen wie sehr der Körper ihnen Schmerzen bereitet.“ Nach dem ich dann wieder auf unserem Stuhl saß merkte ich dass ich keine Möglichkeit hatte die kleinen ruhig zu bekommen und sagte das ich kurz raus müsste. Und ging raus…Draußen saß eine Mitbewohnerin die wurde von den Kleinen kurzerhand mitgenommen und alle Treppen runter gerannt und dann bauten wir mit ihr oder sie mit uns einen Großen Schneemensch…dann wieder alle Treppen rauf damit es gesagt werden konnte…die Mitbewohnerin ist 30jahre und sportlich aber sie meinte das sie kaum hinterher kam…
Und dann will ich wissen wie ich den Körper schützen bzw. anders besser nutzen kann…warum eigentlich…
Beim einzelgespräch mit der TherapeutIn wo ich schon merkte das da noch welche dabei sind die auch mit ihr reden möchten passierte der Wechsel beim rausgehen…nun muss ich schreiben was die TherapeutIn mir dann erzählte: ein kleines war draußen und wollte wissen warum das Bild an ihrer Zimmertür so war sie würde es nicht verstehen: zum Bild: ein Elefant liegt auf dem Rücken streckt den Rüssel hoch in die Luft und ein Maulwurf sitzt auf seinen Rüssel und ein Satz sinn gemäß: der Mensch sollte ab und an seinen Blickwinkel mal verändern. Ok so gut soweit…auf jeden alls die Kleine dann raus und den anderen Bewohner gesagt das ein ganz witziges Bild dort hängt und die Mitbewohner fragten dann ob sie sich das auch mal ansehen dürften. Klar. Und es passierte dass die TherapeutIn mit uns vor ihrer geschlossenen zimmertür auf dem Flur stand und einige Bewohner in ihrem Zimmer waren. Ich dann zu ihr: „nun haben sie viel in ihrem Zimmer“! Und wir standen sowas von herzhaft lachend mit ihr auf dem Flur.
Dann gab es für uns die Schmerztherapie die uns klar gemacht hat das wir wirklich nur lernen können mit dem wie es ist klar zu kommen, das wir unsere schmerzen nicht mehr los werden, dazu waren die Verletzungen zu viel und viel viel zu lange…aber wir haben noch etwas verstanden: das dass Schmerzgedächtniss durch die viele viele Gewalt nicht mehr unterscheiden kann ob es jetzt „nur“ ein kleiner schnitt im Finger oder eine größere Verletzung ist!!! Das deckt sich mit genau unsere Beobachtungen das wir immer ängstlicher werden vor aller Art des Schmerzes! Dieses wissen macht es mir jetzt etwas leichter mit der öfter aufkommenden angst klar zu kommen, das wir uns nicht anstellen …
Und wir bzw. ICH Joana bekam zwei Mal in der Woche manchmal sogar dreimal MEIN Blubberbad!!! Dort in dieser großen Wanne wo der ganze Körper gut reinpasste und das Wasser den ganzen Körper bedeckte dann die riesen schaumberge mit dem wohltuenden Duft und das blubbern!!!!! War Genuss pur!!! Und es wurde von Anfang an gesagt das keine/r reinkommt das wenn die Zeit um ist das blubbern abgestellt wird..wir brauchten uns um nichts zu kümmern, wenn wir dann aus dem Bad sind sollten wir die Tür auflassen. Und was ich merkte war das die Anderen bei uns auch dieses Bad nutzten!!! Wie sicher wir uns dort fühlen!!! Stark!!!
Am Gefühltsteuerungstkurs durften wir wieder mitmachen diesmal wurde es von Jemand anderem geführt und es war wirklich sehr sehr gut, haben einiges verstanden, vor allem dieses Tagesprotokoll mal eine Zeitlang zu machen, hat uns viel gebracht. Bei diesem Kurs gibt es drei Module wir haben den dritten und ersten mitgemacht, besprachen mit unserer TherapeutIn ob wir Verlängerung beantragen um auch den Mittelteil mit machen zu können und sie meinte: „das es in ihren Augen besser wäre wenn wir erst mal die zwei Module be-ver-arbeiten mit Unterstützung von Thera zuhause um dann in so knapp einem Jahr wieder zu kommen um dann den Mittelteil der am stärksten vom Gefühl sei dann zu machen und vor allem das dann genügend Zeit sei um alles was hoch kommen würde dort in der Klinik auf zu fangen. Ja es ist gut so und wir haben ein Ziel für das Jahr 2010…
und klar wir kommen wieder!!!