Erklärungen

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wir kannten nur das:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Satan: (Lambertus)
1. Satan (Lambertus)bedeutet Sinnesfreude
2. Satan (Lambertus)bedeutet Lebenskraft
3. Satan (Lambertus)bedeutet Weisheit
4. Satan (Lambertus)bedeutet Güte
5. Satan (Lambertus)bedeutet Leben
6. Satan (Lambertus)bedeutet Verantwortung
7. Satan (Lambertus)bedeutet dass der Mensch ein Tier unter anderen Tieren ist
8. Satan (Lambertus) bedeutet Erfüllung
9. Satan (Lambertus)bedeutet Existieren
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
DIE NEUN SATANISCHEN GRUNDSÄTZE
 
 
1.Satan bedeutet Sinnesfreude anstatt Abstinenz!  
2.Satan bedeutet Lebenskraft anstatt Hirngespinste!
3.Satan bedeutet unverfälschte Weisheit anstatt heuchlerischen Selbstbetrug!
4.Satan bedeutet Güte gegenüber denjenigen, die sie verdienen, anstatt Verschwendung von Liebe an Undankbare!
5.Satan bedeutet Rache anstatt hinhalten der anderen Wange!
6.Satan bedeutet Verantwortung für die Verantwortungsbedürftigen anstatt Fürsorge für psychische Vampire!
7.Satan bedeutet, dass der Mensch lediglich ein Tier unter anderen Tieren ist ,manchmal besser, häufig jedoch schlechter als die Vierbeiner, da er aufgrund seiner „göttlichen, geistigen und intellektuellen Entwicklung“ zum bösartigsten aller Tiere geworden ist!
8.Satan bedeutet alle sogenannten Sünden, denn sie alle führen zu physischer, geistiger oder emotionaler Erfüllung! 9. Satan ist der beste Freund, den die Kirche jemals gehabt hat, denn er hat sie all die ganzen Jahre über am Leben erhalten!
DAS BUCH SATAN Die höllische Streitschrift 
EINFÜHRUNG Das erste Buch der Satanischen Bibel ist nicht der Versuch einer Gotteslästerung sondern eine Meinungsäußerung, die man als „diabolische Empörung“ bezeichnen könnte. Der Teufel wurde immer von den Gottesmännern gnadenlos und ohne Hemmungen angegriffen. Niemals hatte der Prinz der Dunkelheit wirklich Gelegenheit, auf die gleiche Weise wie die Redner des Herrn der Rechtschaffenen zu Wort zu kommen. Die Kanzelprediger der Vergangenheit konnten „gut“ und „böse“ nach ihrem Gutdünken festlegen und haben nur zu gern diejenigen, die ihren Lügen widersprachen, in der Versenkung verschwinden lassen - sowohl verbal als auch manchmal auch physisch. Ihr Gerede von „Barmherzigkeit“ verkommt im Zusammenhang mit seiner Höllischen Majestät zur leeren Worthülse und ist ausgesprochen unfair, wenn man bedenkt, dass ohne ihren satanischen Gegner ihre Religion ganz einfach zusammenbrechen würde. Wie bedauerlich, dass die allegorische Persönlichkeit, der die geistigen Religionen ihren Erfolg am meisten zu verdanken haben, am wenigsten Barmherzigkeit erfährt und ständig missbraucht wird - und das ausgerechnet von denjenigen ,die immer salbungsvoll die Regeln der Fairness verkünden! In all den Jahrhunderten, in denen der Teufel niedergebrüllt wurde, hat er sich nie gegen seine Verleumder zur Wehr gesetzt. Er ist immer ein Gentleman geblieben, während diejenigen, die er unterstützt, lärmen und toben. Er war ein Musterbeispiel guten Benehmens, aber jetzt ist seiner Meinung nach die Zeit zum Widerspruch gekommen. Er hat beschlossen, endlich zu seinem Recht zu kommen. Die dickbäuchigen 16 Regelbücher mit heuchlerischen Vorschriften haben ausgedient. Um das Gesetz des Dschungels neu zu erlernen, reicht eine kleine, dünne Streitschrift aus. Jeder Vers ist ein Inferno. Jedes Wort ist eine Feuerzunge. Die Flammen der Hölle brennen gewaltig... und reinigen! Lies weiter und lerne das Gesetz.
DAS BUCH SATAN I
1. In dieser kargen Wildnis aus Stahl und Stein erhebe ich meine Stimme, auf das ihr mich höret. Nach Osten und Westen rufe ich. Nach Norden und Süden gebe ich ein Zeichen, welches verkündet: Tod den schwächlichen, Reichtum den Starken!
2. Öffnet eure Augen, auf das ihr sehet, oh Menschen mit vermoderten Hirnen und hört mir zu, ihr verwirrten Millionen!
3. Denn ich bin angetreten, um die Weisheit der Welt herauszufordern und die „Gesetze“ der Menschheit und „Gottes“ in Frage zu stellen!
4. Ich verlange Begründungen für eure Goldene Regel und frage nach dem Warum und Weshalb eurer Zehn Gebote.
5. Ich verneige mich vor keinem eure papierenen Idole in Anerkennung, und wer zu mir sagt, „Du sollst“ ist mein Todfeind!
6. Ich tauche meinen Zeigefinger in das wässerige Blut eures impotenten, wahnsinnigen Erlösers und schreibe auf seine von Dornen entstellte Stirn: Der wahre Prinz des Bösen - der König der Sklaven!
7 Ich akzeptiere keine ab gedroschenen Unwahrheiten als Wahrheit; kein einengendes Dogma wird meine Feder am schreiben hindern!
8. Ich breche mit allen Konventionen, die nicht zu meinem irdischen Erfolg und Glück beitragen! 9. Ich setze in einer unerbittlichen Invasion den Maßstab der Starken!
10. Ich starre in die glasigen Augen eures furchtsamen Jehovas und ziehe ihn am Bart; ich erhebe eine Streitaxt und spalte seinen von Würmern zerfressenen Schädel!
11. Ich zerstöre die abscheulichen Inhalte der philosophisch schöngefärbten Gräber und lache in sardonischem Zorn!
II 1. Sehet das Kreuz; was symbolisiert es? Bleiche Inkompetenz, die an einem Baum hängt.
2. Ich hinterfrage alle Dinge. Während ich vor den fauligen und gelackten Fassaden eurer überheblichen moralischen Dogmen stehe, schreibe ich darauf mit Buchstaben aus flammender Verachtung: Seht her, all dies ist Schwindel!
3. Komm her zu mir, du Todesverächter, und die Erde wird dir gehören!
4. Viel zu lange war es der toten Hand erlaubt, lebendiges Gedankengut abzutöten!
5. Viel zu lange haben falsche Propheten Richtig und Falsch, Gut und Böse verdreht!
6. Kein Glaubensbekenntnis muss aufgrund seiner „göttlichen“ Beschaffenheit akzeptiert werden. Religionen sollen angezweifelt werden. Kein moralisches Dogma darf als selbstverständlich hingenommen, kein Maßstab als göttlich angesehen werden. Keine Moralvorstellungen sind von Natur aus heilig. Wie die hölzernen Idole vergangener Zeiten sind auch sie das Werk von Menschenhand, und was der Mensch erschaffen hat, das kann der Mensch auch vernichten!
7. Derjenige, der zögert, alles und jedem zu glauben, ist sehr weise, denn der Glaube an ein einziges falsches Prinzip ist der Beginn allen Unverstands!
8. Die wichtigste Aufgabe jedes neuen Zeitalters ist es ,Menschen hervorzubringen, dies eine Freiheiten neu definieren, es zu materiellem Reichtum zu führen und die verrosteten Schlösser und Ketten veralteter Traditionen zu sprengen, die einem gesunden Wachstum entgegenstehen. Theorien und Ideen, die einmal Leben, Hoffnung und Freiheit für unsere Ahnen bedeutet haben, können heute zu Zerstörung und Sklaverei führen und uns entwürdigen!
9. Mit der Veränderung der Umwelt verändern sich auch die menschlichen Ideale!
10. Wann immer eine Lüge sich selbst auf den Thron erhoben hat, soll sie ohne Mitleid und Bedauern angezweifelt werden, denn unter dem Einfluss einer Unwahrheit kann niemand gedeihen!
11. Die überkommenen Scheinargumente sollen vom Thron gestoßen, ausgemerzt, verbrannt und zerstört werden, denn sie sind eine ständige Bedrohung der wahren Würde von Gedanken und Handlungen!
12. Jede angebliche „Wahrheit“, die sich als reine Erfindung herausstellt, soll ohne weitere Umstände in die äußere Finsternis geschleudert werden, hin zu den toten Göttern, toten Weltreichen, toten Philosophien und all dem anderen bedeutungslosen Plunder!
13. Die gefährlichste aller herrschenden Lügen ist die heilige, abgesegnete, die privilegierte Lüge - die Lüge, von der jeder glaubt, dass sie ein Musterbeispiel an Wahrheit ist. Sie ist die fruchtbare Mutter aller anderen verbreiteten Irrtümer und Selbsttäuschungen. Sie ist ein hydraköpfiger Baum der Unvernunft mit tausend Wurzeln. Sie ist ein gesellschaftliches Krebsgeschwür!
14. Die Lüge ,die als solche enttarnt wird, ist schon halb ausgerottet, aber die Lüge, die auch von intelligenten Menschen als Tatsache akzeptiert wird - die Lüge, die schon dem Kleinkind auf den Knien einer Mutter eingetrichtert wird, ist gefährlicher zu bekämpfen als die schleichende Pest! 15. Eingängige Lügen waren schon immer die stärksten Feinde persönlicher Freiheit. Es gibt nur einen Weg, mit21 ihnen umzugehen: Radikal herausschneiden wie Krebsgeschwüre. Mit Stumpf und Stiefel ausrotten. Vernichtet sie, sonst vernichten sie uns!
III 1. „Liebet einander“, so heißt es, soll das oberste Gesetz sein, aber welche Macht hat das bestimmt? Auf welcher geistigen Autorität beruht dieses Evangelium der Liebe? Warum soll ich meine Feinde nicht hassen - wenn ich sie „liebe“, liefere ich mich damit nicht ihrer Gnade aus?
2. Ist es natürlich, dass Feinde einander Gutes tun - UND WAS IST GUT?
3. Kann das zerfetzte und blutige Opfer das blutverschmierte Maul „lieben“, das ihm Stück für Stück seine Gliedmaßen abreißt?
4. Haben wir nicht alle den Instinkt räuberischer Tiere? Könnten die Menschen weiter existieren, wenn sie völlig damit aufhörten, einander zur Beute zu machen?
5. Sind nicht „Lust und körperliches Begehren“ die aufrichtigeren Begriffe, um „Liebe“ im Zusammenhang mit der Arterhaltung zu beschreiben? Ist nicht die „Liebe“ der kriecherischen Heiligen Schrift einfach nur eine beschönigende Umschreibung sexueller Aktivitäten, oder war der „große Lehrer“ ein Verehrer von Eunuchen?
6. Liebe deine Feinde und tue denen Gutes, die dich hassen und ausnutzen - ist das nicht die verachtenswerte Philosophie eines Spaniels, der sich auf den Rücken rollt, wenn man ihn tritt?
7. Hasse deine Feinde von ganzem Herzen ,und wenn jemand dir auf die eine Wange schlägt ,schlage ihn auf die Andere! Schlage ihn, wo immer du ihn triffst, denn Selbsterhaltung ist das oberste Gebot!
8. Wer die andere Wange hinhält ist ein feiger Hund! 9. Vergelte Schläge mit Schlägen, Verachtung mit Verachtung, Verurteilung mit Verurteilung - mit Zins und Zinseszins! Auge um Auge, Zahn um Zahn, nicht nur vierfach sondern hundertfach! Werde zum Alptraum für deinen Gegner, und wenn er von dir geht, wird er jede Menge zusätzlicher Weisheiten erworben haben, über die er nachgrübeln kann. So verschaffst du dir Respekt in allen Lebenslagen, und dein Geist - dein unsterblicher Geist - wird weiterleben, nicht in einem vagen Paradies sondern in den Gedanken und Körpern derjenigen, deren Respekt du dir erworben hast.
IV 1. Leben ist die große Sinnesfreude - Tod die große Abstinenz. Deshalb mache das bestmögliche aus dem Leben - HIER UND JETZT!
2. Es gibt kein himmlisches Paradies und keine Hölle, in der Sünder geröstet werden. Hier und jetzt ist der Tag unserer Pein! Hier und jetzt ist der Tag unserer Freude! Hier und jetzt ist unsere Chance! Nutze diesen Tag, diese Stunde, denn es existiert kein Erlöser!
3. Sage deinem Herzen „Ich bin mein eigener Erlöser“.
4. Gebiete denjenigen Einhalt ,die dich verfolgen. Schleudere diejenigen, die dein Verderben planen, zurück in ihre Verwirrtheit und Niederträchtigkeit. Lasse sie wie ein Blatt im Wirbelwind sein, und wenn sie gefallen sind, erfreue dich an deiner eigenen Errettung.
5. Dann werden alle deine Knochen voller Stolz sagen: „Wer gleicht mir? War ich nicht zu stark für meine Gegner? Habe ich mich nicht selbst errettet, durch meinen eigenen Geist und Körper?
V 1. Gesegnet sind die Starken, denn sie werden die Erde besitzen - Verflucht sind die Schwachen, denn sie werden unter das Joch kommen!
2. Gesegnet sind die Mächtigen, denn sie werden von uns Menschen verehrt werden - Verflucht sind die Schwachen, denn sie werden ausgelöscht werden!
3. Gesegnet sind die Mutigen, denn sie werden die Herren der Welt sein - Verflucht sind die selbstgerechten Demütigen, denn sie werden von gespaltenen Hufen zertrampelt!
4. Gesegnet sind die Siegreichen, denn der Sieg ist die Grundlage des Rechts- Verflucht sind die Besiegten, denn sie werden für immer Vasallen bleiben!
5. Gesegnet sind die mit den eisernen Fäusten, denn die Untauglichen werden vor ihnen fliehen - Verflucht sind die geistig Armen, denn man wird auf sie spucken!
6. Gesegnet sind diejenigen, die den Tod verachten, denn sie werden ein langes Leben auf Erden haben - Verflucht sind diejenigen, deren Blick auf ein besseres Leben nach dem Tod gerichtet ist, denn sie werden inmitten des Überflusses umkommen!
7. Gesegnet sind die Zerstörer falscher Hoffnung, denn sie sind der wahre Messias - Verflucht sind die Gottesanbeter, denn sie werden wie geschorene Schafe sein!
8. Gesegnet sind die Tapferen, denn sie werden große Reichtümer erwerben - Verflucht sind diejenigen, die an Gut und Böse glauben, denn sie ängstigen sich vor Schatten.
9. Gesegnet sind diejenigen, die an das glauben, was für sie am besten ist, denn niemals wird sich ihr Geist einschüchtern lassen - Verflucht sind die „Lämmer Gottes“, denn sie werden ausbluten, bis sie weißer sind als Schnee!
10.Gesegnet ist der Mann, der zahlreiche Feinde hat, denn sie werden ihn zum Helden machen - Verflucht ist derjenige, der anderen Gutes tut, die ihn dafür verspotten, denn man wird ihn verachten!
11. Gesegnet sind die geistig Mächtigen, denn sie werden vom Wirbelwind getragen - Verflucht sind diejenigen, die Lügen zu Wahrheiten und Wahrheiten zu Lügen erklären, denn sie sind ein Greuel!
12. Dreimal verflucht sind die Schwachen, deren Unsicherheit sie niederträchtig macht, denn sie werden dienen und leiden!
13. Der Engel des Selbstbetrugs hat sich in den Seelen der „Rechtschaffenen“ eingenistet - Die ewige Flamme der Kraft durch Freude lebt im Körper des
DERGOTT, DEN DU RETTEST, KÖNNTEST DU SELBST SEIN DIE VIER KRONPRINZEN DER HÖLLE
SATAN - (hebräisch) Widersacher, Gegner, Ankläger, Herr des Feuers, das Inferno, der Süden LUZIFER - (römisch) Lichtbringer, Erleuchtung, die Luft, der Morgenstern, der Osten
BELIAL - (hebräisch) ohne Gebieter, Niedertracht der Erde, Unabhängigkeit, der Norden LEVIATHAN - (hebräisch) die Schlange aus den Tiefen, das Meer, der Westen
DIE HÖLLISCHEN NAMEN
ABADDON - (hebräisch) Der Zerstörer
ADRAMELECH - Samarianischer Teufel
AHPUCH - Teufel der Maya
AHRIMAN - Mazdaistischer Teufel
AMON - Ägyptischer, widderköpfiger Gott des Lebens und der fortpflanzung
APOLLYON - Griechisches Synonym für Satan, der Erzteufel
ASMODEUS - Hebräischer Teufel der Sinnlichkeit und des Luxus, ursprünglich „Geschöpf der Gerichtsbarkeit“
ASTAROTH - Phönizische Göttin der Laszivität, entspricht der babylonischen Ishtar
AZAZEL - (hebräisch) Lehrte die Menschen, Kriegsgerät herzustellen und führte die Kosmetik ein
BAALBERITH - Kanaanitischer Herr des Bundes, der später zum Teufel gemacht wurde BALAAM - Hebräischer Teufel des Geizes und der Gier43
BAPHOMET - Von den Tempelrittern als Symbol für Satan verehrt BAST - Ägyptische Göttin der Freude, dargestellt als Katze
BEELZEBUB - (hebräisch) Herr der Fliegen, vom Symbol des Skarabäus übernommen BEHEMOTH - Hebräische Verkörperung Satans in Form eines Elefanten
BEHERIT - Syrischer Name für Satan BILE’ - Keltischer Gott der Hölle CHEMOSH - Nationaler Gott der Moabiter, später ein Teufel CIMERIES - Reitet ein schwarzes Pferd und beherrscht Afrika COYOTE - Indianischer Teufel
DAGON - Philistischer Racheteufel des Meeres
DAMBALLA - Voodoo Schlangengöttin
DEMOGORGON - griechischer Name des Teufels; von dem man sagt, dass Sterbliche ihn nicht kennen sollten
DIABOLUS - (griechisch) „abwärts fließend“
DRACULA - Rumänischer Name für Teufel
EMM-O- Japanischer Herrscher der Hölle
EURONYMOUS - Griechischer Prinz des Todes
FENRIZ - Sohn des Loki, dargestellt als Wolf
GORGO - Verkleinerungsform von Demogorgon, griechischer Name des Teufels
HABORYM - Hebräisches Synonym für Satan
HECATE - griechische Göttin der Unterwelt und des Hexenwesens
ISHTAR - Babylonische Göttin der Fruchtbarkeit
KALI - (hindi) Tochter von Shiva, Hohepriesterin der Thuggees
LILITH - Hebräischer weiblicher Teufel, Adams erste Frau, die ihm die Augen öffnete
LOKI - Teutonischer Teufel
MAMMON - Aramäischer Gott des Wohlstands und Profits
MANIA - Etruskische Göttin der Hölle
MANTUS - Etruskischer Gott der Hölle45
MARDUK - Gott der Stadt Babylon
MASTEMA - Hebräisches Synonym für Satan MELEK TAUS - Teufel der Yezidi MEPHISTOPHELES- (griechisch) Der, welcher das Licht meidet (siehe Faust)
METZTLI - Aztekische Göttin der Nacht
MICTIAN - Aztekischer Gott der Nacht
MIDGARD - Sohn von Loki, dargestellt als Schlange
MILCOM - Ammonitischer Teufel
MOLOCH - Phönizischer und kanaanitischer Teufel
MORMO - (griechisch) König der Ghule, Gemahl von Hecate
NAAMAH - Hebräischer weiblicher Teufel der Verführung
NERGAL - Babylonischer Gott des Hades
NIHASA - Indianischer Teufel NIJA - Polnischer Gott der Unterwelt
O-YAMA- Japanische r Name für Satan
PAN- Griechischer Gott der Lust, später zum Teufel umgewandelt
PLUTO - Griechischer Gott der Unterwelt
PROSERPINE - Griechische Göttin der Unterwelt
PWCCA - Walistischer Name für Satan
RIMMON - Syrischer Teufel, der in Damaskus verehrt wird
SABAZIOS - Phrygischer Herkunft, identisch mit Dionysos, Schlangenverehrung
SAITAN - Henochisch für Satan
SAMMAEL - (hebräisch) „Gift Gottes“
SAMNU - Zentralasiatischer Teufel SEDIT - Indianischer Teufel
SEKHMET - Ägyptische Rachegöttin
SET- Ägyptischer Teufel
SHAITAN - Arabischer Name für Satan
SHIVA - (hindi) Der Zerstörer
SUPAY - Inka-Gott der Unterwelt
T’ AN-MO- Chinesisches Gegenstück zum Teufel, Begehrlichkeit, Verlangen
TCHORT - Russischer Name für Satan, „schwarzer Gott“
TZEZCATLIPOCA - Aztekischer Gott der Hölle
THAMUS - Sumerischer Gott, der später zum Teufel umgewandelt wurde
THOTH - Ägyptischer Gott der Magie
TUNRIDA - Skandinavischer weiblicher Teufel
TYPHON - Griechische Verkörperung von Satan
YAOTZIN - Aztekischer Gott der Hölle
YEN-LO-WANG- Chinesischer Herrscher der Hölle
Die Teufel vergangener Religionen trugen immer, zumindest teilweise, tierische Wesenszüge, ein Beweis dafür, dass der Mensch ständig das Bedürfnis hat zu leugnen, dass auch er ein Tier ist. Denn wenn er es zugeben würde, wäre das ein schlimmer Schlag gegen sein armseliges Bewusstsein. Das Schwein wurde von den Juden und Ägyptern verachtet. Es symbolisierte die Götter Frey, Osiris, Adonis, Persephone, Attis und Demeter und wurde Osiris  und dem Mond geopfert. Aber mit der Zeit wurde es zu einem Teufel degradiert. Die Phönizier verehrten einen Fliegen-Gott, Baal, von dem der Teufel Beelzebub stammt. Baal und Beelzebub sind identisch mit dem Mistkäfer oder Skarabäus der Ägypter, der sich offenbar selbst wiedererwecken konnte, wie Phönix, der mystische Vogel, der aus seiner Asche aufstieg. Aufgrund ihrer Verbindungen zu den Persern glauben die alten Juden, dass die zwei großen Mächte der Welt Ahura-Mazda, der Gott des Feuers, des Lichtes, des Lebens und der Güte sowie Ahriman, die Schlange, der Gott der Finsternis, der Zerstörung, des Todes und des Bösen waren. Diese und zahllose andere Beispiele stellen nicht nur die Teufel der Menschen als Tiere dar, sondern zeigen auch sein Bedürfnis, die ursprünglichen Tiergötter zu opfern und zu seinen Teufeln zu degradieren. In der Zeit der Reformation, dem 16.Jahrhundert, entdeckte der Alchimist Dr. Johann Faustus eine Methode, einen Dämon - Mephistopheles - aus der Hölle zu rufen, und einen Pakt mit ihm zu schließen. Er unterzeichnete mit Blut einen Vertrag, in dem er seine Seele Mephistopheles für das Gefühl der Jugend verschrieb, und wurde daraufhin sofort wieder jung. Als für Faustus die Zeit zum sterben kam, zog er sich in sein Zimmer zurück und zerbarst dort in Stücke, als ob sein Laboratorium explodiert sei. Diese Geschichte ist ein Protest der damaligen Zeit gegen die Wissenschaft, Chemie und Magie. Um Satanist zu werden braucht man nicht seine Seele dem Teufel zu verkaufen oder einen Pakt mit Satan zu schließen. Diese Drohung wurde von Christentum erfunden, um die Menschen einzuschüchtern, damit sie sich nicht von der Herde entfernten. Mit drohendem Finger und zitternder Stimme lehrten sie ihre Anhänger, dass sie, wenn sie sich den Versuchungen Satans hingeben ihr Leben entsprechend ihren natürlichen Neigungen leben würden, für ihre sündhaften Vergnügungen bezahlen müssten, indem sie ihre Seele an Satan verkaufen und für alle Ewigkeit in der Hölle schmoren würden. Die Menschen wurden dazu gebracht zu glauben, dass eine reine Seele eine Fahrkarte zum ewigen Leben sei. Fromme Propheten haben den Menschen gelehrt, Satan zu fürchten. Aber was sollen Begriffe wie „gottesfürchtig“? Wenn Gott so barmherzig ist, warum müssen die Menschen ihn dann fürchten? Müssen wir glauben, dass es nichts gibt, wohin wir vor der Angst entfliehen können? Wenn man Gott fürchten muss, warum dann nicht auch „satansfürchtig“ sein und dabei noch seinen Spaß haben, weil man sich die Gottesfürchtigkeit verkneift? Ohne eine solche generelle Furcht hätten die frommen Eiferer nichts in der Hand, um auf ihre Anhänger Druck auszuüben. Die teutonische Göttin des Todes und Tochter des Loki hieß Hel, ein heidnischer Gott der Qual und Bestrafung. Ein weiteres „L“ wurde hinzugefügt, als die Bücher des Alten Testaments geschrieben wurden. Die Propheten, die die Bibel schrieben, kannten das Wort „Hell“ nicht; sie verwandten das hebräische Wort Sheol und das griechische Hades, was soviel hieß wie Grab; und auch das griechische Tartaros, Aufenthaltsort der gefallenen Engel, die Unterwelt (unter der Erde) und Gehenna, ein Tal in der Nähe von Jerusalem, wo Moloch herrschte und Abfall ausgekippt und verbrannt wurde. Von daher kommt die Idee der christlichen Kirche von „Feuer und Schwert“ in der Hölle. Die protestantische und die katholische Hölle sind Plätze der ewigen Bestrafung; allerdings glauben die Katholiken auch, dass es ein „Fegefeuer“ gibt, in dem alle Seelen eine Zeit lang schmoren müssen und eine Art „Zwischenhölle“, wo die ungetauften Seelen hinkommen. Die buddhistische Hölle ist in acht Abschnitte unterteilt, wobei die ersten Sieben zum büßen da sind. Die kirchliche Beschreibung der Hölle ist die eines grässlichen Ortes des Feuers und der Qual; in Dante’s Inferno. In nördlichen Klimazonen dachte man, die Hölle sei eine eiskalte Gegend, ein riesiger Kühlschrank. (Trotz all ihrer Drohungen mit ewiger Verdammnis und Seele-Rösten sind die christlichen Missionare auf einige Leute gestoßen, die ihr Gefasel nicht so leicht schluckten. Lust und Leid sind genau wie Schönheit eine Ansichtssache. Als sich die Missionare nach Alaska wagten und die Eskimos vor den Schrecken der Hölle und dem Flammenmeer, das auf Missetäter wartete, warnten, fragten diese begierig: „Wie können wir dort hinkommen?“!) Die meisten Satanisten sehen Satan nicht als anthropomorphes Wesen mit gespaltenen Hufen, Schwanz mit Widerhacken und Hörnern. Er repräsentiert lediglich eine Naturkraft - die Kräfte der Finsternis, - die nur deshalb so heißen, weil keine Religion diese Kräfte je aus der Dunkelheit hervorgeholt hat. Auch die Wissenschaft hat keine technische Terminologie für diese Kraft gefunden. Es ist ein noch nicht angezapftes Reservoir, von dem nur wenige Menschen Gebrauch machen können, weil es den meisten an der Fähigkeit mangelt, ein Werkzeug zu benutzen, ohne vorher die zum Funktionieren notwendigen Teile zerlegt und beschriftet zu haben. Das unaufhörliche Bedürfnis, zu analysieren, macht es den meisten Menschen unmöglich, diesen facettenreichen Schlüssel zum Unbekannten - den der Satanist „Satan“ nennt - zu nutzen. Stan als Gott, Halbgott, persönlicher Heiland oder wie auch immer man ihn nennen will, wurde von den Gründern aller Religionen der Welt nur zu einem Zweck erfunden - um über die sogenannten bösen Handlungen und Situationen der Menschen hier auf Erden zu wachen. Daraus folgte, dass alles, was zu körperlicher oder geistiger Befriedigung führt, als „böse“ bezeichnet wurde - und somit wurde jedem ein Leben in ungerechtfertigter Schuld garantiert! Wenn sie uns also „böse“ nennen, dann sind wir eben böse - was soll’s! Das satanische Zeitalter ist mit uns! Warum nicht Vorteile daraus ziehen und LEBEN! LIVE! (evil rückwärts).  Physischer oder psychischer Gewalt; Bezwingen des Willens; (zwingend, obligatorisch).“ Mit anderen Worten, Sinnesfreude schließt die freie Wahl mit ein, während Zwang das Fehlen von Auswahlmöglichkeiten bedeutet. Hat jemand keine Möglichkeit, seine Bedürfnisse auszuleben, so stauen sich diese schnell auf und werden zu Zwängen. Wenn alle die Möglichkeit hätten, ihre persönlichen Bedürfnisse in regelmäßigen Abständen an einem bestimmten Ort auszuleben, ohne Angst vor Peinlichkeit oder Vorwürfen, wären sie so ausgeglichen, dass sie ein Alltagsleben ohne Frustration führen könnte. Befreit könnten sie voller Schwung jede Verpflichtung auf sich zu nehmen, die zu übernehmen sie sich ausgesucht haben, anstatt halbherzig und ohne Kreativität an die Arbeit zu gehen, da sie ihre natürlichen Triebe verleugnen müssen. Das trifft jedenfalls in den meisten fällen zu. Es gibt aber auch solche Menschen, die besser unter Druck arbeiten. Allgemein gesehen, sind es meistens die künstlerischen Berufe, die einen gewissen Druck brauchen, um ihre Fähigkeiten voll zu entfalten. Das bedeutet aber nicht, dass alle Künstler so veranlagt sind. Im Gegenteil, viele Künstler können erst richtig kreativ arbeiten, wenn sie ihre grundlegenden animalischen Bedürfnisse befriedigt haben. Meistens sind es jedoch nicht die Künstler oder Individualisten, denen es an der Möglichkeit zum Ausleben ihrer Bedürfnisse fehlt, sondern die durchschnittlichen Männer und Frauen der Mittelschicht. Es ist eine Ironie, dass ausgerechnet der verantwortungsbewusste, respektable Mensch - derjenige, der die Rechnungen der Gesellschaft begleicht - derjenige ist, der am wenigsten zurückbekommt. Er muss ständig auf seine „moralischen Verpflichtungen“ achten und wird verurteilt, wenn er sich ganz normal seinen natürlichen Bedürfnissen hingibt. Die satanische Religion hält dies für eine grobe Ungerechtigkeit. Derjenige, der seinen Verpflichtungen nachkommt, sollte vorrangig ein Recht auf Vergnügungen seiner Wahl haben, ohne Zensur durch die Gesellschaft, der er dient. Endlich wurde eine Religion geschaffen, die diejenigen, die die Gesellschaft, in der sie leben, unterstützen, lobt und belohnt, anstatt sie für ihre natürlichen Triebe zu verurteilen. Aus jeder Sammlung von Grundsätzen (seien sie religiös, politisch oder philosophisch) kann etwas Gutes abgeleitet werden. Aus Hitlers wahnsinnigem Konzept ragt ein Punkt heraus als leuchtendes Beispiel dafür - „Kraft durch Freude!“. Hitler war nicht verrückt, als er den Deutschen Glück für ihr persönliches Leben versprach, um sich ihre Treue zu sichern und sie zu Höchstleistungen anzutreiben. Es ist längst erwiesen, dass die meisten Krankheiten psychosomatisch bedingt sind und dass psychosomatische Krankheiten eine direkte Folge von Frustrationen sind. Man sagt „die Guten sterben jung.“ Die Guten, nach christlichen Maßstäben, sterben wirklich jung. Es ist die Frustration unserer natürlichen Triebe, die zu einem vorzeitigen Verfall unserer geistigen und körperlichen Verfassung führt. Es ist modern, sich auf die Vervollkommnung von Gemüt und Geist zu konzentrieren und zu glauben, dass es primitiv, ordinär und ungehobelt ist, seinem Körper (der doch die eigentliche Hülle ist, ohne das Gemüt und Geist gar nicht existieren könnte), Freude zu bereiten. Dabei haben in letzter Zeit die meisten Menschen, die sich für emanzipiert halten, die Normalität nur verlassen, um in die Idiotie zu „transzendieren“! Indem sie ihren Hintern krümmen, bis sie ihren Bauchnabel treffen und sich von wilden und exotischen Diäten wie braunem Reis und Tee ernähren, glauben sie, sie würden ein hohes Niveau geistiger Entwicklung erreichen. „Unsinn!“ sagt der Satanist. Er isst lieber etwas Leckeres, übt seine Imaginationskraft und transzendiert mittels physischer und emotionaler Erfüllung. Nach Meinung des Satanisten müsste doch jeder froh sein, nach so vielen Jahrhunderten unsinniger religiöser Vorschriften endlich einmal Mensch sein zu dürfen! Falls jemand glaubt, dass er die Mittelmäßigkeit vermeiden kann, indem er seine natürlichen Bedürfnisse unterdrückt, dann sollte er sich die östlichen, mystischen Religionen ansehen, die sich seit einigen Jahren einer großen Beliebtheit erfreuen. Das Christentum ist ein „alter Hut“, deshalb haben sich diejenigen, die diesen Fesseln entrinnen wollten, den sogenannten „erleuchteten Religionen“, wie dem Buddhismus zugewandt. Obwohl das Christentum seine Kritik verdient hat, wird ihm vielleicht mehr Schuld als gerechtfertigt ist zugewiesen. Den Anhängern des mystischen Glaubens mangelt es genauso wie den „fehlgeleiteten“ Christen an Menschlichkeit. Beide Religionen basieren auf abgedroschenen Philosophien, aber die mystischen Frommen beteuern, erleuchtet und befreit zu sein von dem schuldbelasteten Dogma, das typisch für das Christentum ist. Die östliche Mystik ist noch mehr darum besorgt als der Christ, alle animalischen Handlungen zu vermeiden, die ihn daran erinnern, dass er kein „Heiliger“ ist, sondern lediglich ein Mensch - nur in anderer Form als ein Tier, manchmal besser, häufig jedoch schlechter als die Vierbeiner, da er aufgrund seiner „göttlichen geistigen und intellektuellen Entwicklung“ zum bösartigsten aller Tiere geworden ist. Der Satanist fragt: „Was ist falsch daran, sowohl menschliche Grenzen als auch Fähigkeiten zu haben? “ Indem er seine Wünsche verleugnet hat, kommt der Mystiker der Überwindung von Zwängen genauso wenig näher wie seine gleichgesinnte Seele, der Christ. Die mystischen östlichen Religionen haben den Menschen beigebracht, ihren Bauchnabel zu betrachten, auf dem Kopf zu stehen, nackte Wände anzustarren, sich nicht zu schmücken, und sich gegen jedes Verlangen nach materialistischen Freuden zu disziplinieren. Nichtsdestotrotz bin ich sicher, dass du schon genauso viele sogenannte Yogis gesehen hast, die wie jeder Andere, nicht auf das Rauchen verzichten können; oder genauso viele angeblich emanzipierte Buddhisten, die ebenso erregt werden wie „weniger bewusste“ Menschen, wenn sie mit dem anderen - oder in manchen Fällen auch dem gleichen - Geschlecht konfrontiert werden. Wenn man sie allerdings nach dem Grund für ihre Heuchelei fragt, ziehen sie sich auf die Zweideutigkeiten zurück, die für ihren Glauben kennzeichnend sind - niemand kann sie festnageln, wenn keine klare Antworten gegeben werden! Der einzige Grund, der diese Menschen dazu gebracht hat, eine Religion der Abstinenz zu predigen, ist die Sinnesfreude. Ihr zwanghafter Masochismus ist der Grund, warum sie sich eine Religion ausgesucht haben, die nicht nur die Selbstverleugnung befürwortet, sondern sie dafür lobt; auf diese Weise haben sie einen sakrosankten Weg für ihre Masochistischen Bedürfnisse gefunden. Je mehr sie ertragen können, umso heiliger werden sie. Der Masochismus ist für die meisten Menschen eine Zurückweisung der Sinnesfreude. Der Satanismus deckt die tiefgehenden Gründe auf und hält den Masochismus dagegen für eine Art Sinnesfreude, wenn der Versuch, jemanden von seinen masochistischen Neigungen abzubringen, auf Unwillen und/oder Misserfolg trifft. Der Satanist verurteilt diese Menschen nicht, weil sie ein Ventil für ihre masochistischen Bedürfnisse gefunden haben, aber er empfindet eine große Verachtung denjenigen gegenüber, die nicht ehrlich genug sein können (wenigstens sich selbst gegenüber), ihren Masochismus als einen natürlichen Teil ihrer Persönlichkeit zu erkennen und zu akzeptieren. Eine Religion als Entschuldigung für Masochismus zu gebrauchen, ist schon schlimm genug, aber diese Menschen haben obendrein noch die Unverschämtheit, sich denjenigen gegenüber erhaben zu fühlen, die ihre Fetische nicht verleugnen! Diese Menschen wären die Ersten, die einen anderen verurteilen, der seine wöchentliche Befriedigung darin gefunden hat, sich von jemanden durchprügeln zu lassen, und der sich dadurch von dem Druck befreit, der ihn sonst zu einem zwanghaften Kirchengänger oder religiösen Fanatiker machen würde. Indem er ein Ventil für seine masochistische Veranlagung findet, braucht er sich nicht mehr zu erniedrigen und zu verleugnen, wie es diese zwanghaften Masochisten tun. Die Satanisten werden ermutigt, den sieben Todsünden zu frönen, womit sie niemandem wehtun; denn diese wurden von der christlichen Kirche nur erfunden, um bei ihren Anhängern Schuldgefühle zu verursachen. Die christliche Kirche weiß genau, dass niemand diesen Sünden entgehen kann, da es alles Dinge sind, die wir Menschen von Natur aus tun. Wenn diese Sünden dann unvermeidlich begangen worden sind, bietet die Kirche finanzielle Möglichkeiten, sich bei Gott „freizukaufen“ und somit das Gewissen des Gemeindemitglieds reinzuwaschen! Satan hat noch nie ein Regelbuch benötigt, da die Lebenskraft von sich aus dafür sorgt, dass der Mensch „sündhaft“ und fest entschlossen ist, sich und seine Gefühle zu erhalten. Nichtsdestotrotz wird versucht, seinen Körper und seine Existenz um seiner „Seele“ willen zu demoralisieren, was nur beweist, wie irreführend und missbräuchlich die Begriffe „Sinnesfreude“ und „Zwang“ verwendet werden.96 Sexuelle Handlungen werden vom Satanismus als selbstverständlich akzeptiert und befürwortet, aber die Tatsache, dass er die einzige Religion ist, die diesen Standpunkt einnimmt, ist offensichtlich der Grund, warum immer so viel darüber geschrieben wird. Da die meisten Menschen Religionen angehören, die sie sexuell unterdrücken, ist es normal, dass alles, was zu diesem provokativen Thema geschrieben wird, eine reizvolle Lektüre bietet. Wenn alle Versuche, etwas zu verkaufen misslungen sind - mit Sex klappt es immer. Der Grund dafür ist, dass, obwohl die Menschen Sex heutzutage bewusst als normale und notwendige Funktion akzeptieren, ihr Unterbewusstsein immer noch an das Tabu gebunden ist, das die Religion ihnen auferlegt hat. Und darum wird das, was ihnen verweigert wird, umso heftiger begehrt. Das Schreckgespenst Sex überschattet in der Literatur über die satanistische Weltanschauung alles andere, was sonst noch über Satanismus geschrieben wurde. Der wahre Satanist wird von Sex nicht mehr beherrscht als von irgendwelchen anderen Bedürfnissen, die er hat. Wie bei allen anderen ange nehmen Dingen beherrscht der Satanist den Sex, anstatt von ihm beherrscht zu werden. Weder ist er der perverse Teufel, der nur darauf wartet, jede Jungfrau zu schänden, noch ist er degeneriert und lungert verstohlen in „schmutzigen“ Buchläden herum und sabbert dort über den „schlimmen“ Bildern. Wenn Pornographie genau das ist, was er sich gerade wünscht, dann kauft er sich eben, ohne sich zu schämen, einige „Stücke seiner Wahl“ und liest sie, wann es ihm passt und ohne Schuldgefühle. „Wir müssen akzeptieren, dass der Mensch wegen seiner dauernden Unterdrückung verärgert ist, aber wir müssen alles tun, um die sündhaften Bedürfnisse der Menschen wenigstens abzumildern, sonst rennen sie zügellos in dieses neue Zeitalter“, sagen die frommen Eiferer des Pfades zur Rechten dem fragenden Satanisten. „Warum glaubt ihr immer noch, dass diese Bedürfnisse sündhaft sind und unterdrückt werden müssen, wenn ihr jetzt doch zugebt, dass sie natürlich sind?“ entgegnet der Satanist. Könnte es sein, dass die Weißlichter ein wenig „angesäuert“ sind, weil sie nicht vor den Satanisten auf die Idee gekommen sind, eine Religion zu schaffen, der man gern folgt; und würden sie in Wahrheit nicht vielleicht auch lieber ein bisschen mehr Freude am Leben haben, können dies aber nicht zugeben, um ihr Gesicht zu verlieren? Und befürchten sie vielleicht, dass die Leute, wenn sie vom Satanismus hören, sagen: „Das ist etwas für mich - warum soll ich weiter einer Religion folgen, die mich für alles, was ich tue, verurteilt, obwohl eigentlich gar nichts an mir verkehrt ist?“ Der Satanist denkt, dass dies mehr als wahrscheinlich ist. Zwar gibt es viele Beispiele dafür, dass die alten Religionen immer mehr von ihren lächerlichen Beschränkungen aufgeben, aber wenn die ganze Religion auf Abstinenz anstatt Sinnesfreude (wie es eigentlich sein sollte) basiert, dann bleibt nach der Modernisierung wenig übrig, was den heutigen Bedürfnissen des Menschen entspricht. Warum also Zeit vergeuden und „auf ein totes Pferd setzen“?
Die Parole des Satanismus lautet „SINNESFREUDE“ anstatt „Enthaltsamkeit“ ... ABER sie bedeutet nicht „Zwang“. ÜBER DAS MENSCHENOPFER er mutmaßliche Grund für ein Opferritual ist, die Energie aus dem Blut eines frisch geschlachteten Opfers in die Atmosphäre der magischen Arbeit einzubringen und dadurch die Erfolgschancen des Magiers zu vergrößern. Da Blut Lebenskraft bedeutet, nehmen die „Weiß- Magier“ an, dass es keinen besseren Weg gibt, die Götter oder Dämonen zu besänftigen, als ihnen eine ausreichende Menge davon anzubieten. Wenn man diese These mit der Tatsache verbindet, dass eine sterbende Kreatur reichlich Adrenalin und andere biochemische Energie ausschüttet, so hat man scheinbar eine unschlagbare Kombination. Da dem „Weiß-Magier“ natürlich klar ist, welche Konsequenzen die Ermordung eines Menschen nach sich zieht, verwendet er für seine Zeremonien Vögel, Hühner oder andere „niedere“ Lebewesen. Offensichtlich empfinden diese scheinheiligen Schurken keine Schuld, wenn sie anstatt eines Menschen ein anderes Leben vernichten. Ein „Magier“, der seinen Namen verdient, ist dagegen fähig genug, die nötige Kraft aus seinem eigenen Körper zu gewinnen, anstatt aus einem unfreiwilligen und unschuldigen Opfer! Entgegen allen herkömmlichen magischen Theorien wird die Freisetzung dieser Kraft nicht durch das Blutvergießen erreicht, sondern durch den Todeskampf der lebenden Kreatur! Diese Entladung bioelektrischer Energie ist dasselbe Phänomen, das bei einer heftigen Zunahme von Gefühlen auftritt, wie z.B. ein Orgasmus, blinder Zorn, tödlicher Schrecken, verzehrender Kummer etc. Von diesen Gefühlsregungen sind Orgasmus und Wut diejenigen, die man am einfachsten durch eigene Willenskraft erzeugen kann; Als drittes folgt der Kummer. Wenn man bedenkt, dass zwei der drei Regungen, die am leichtesten erzielt werden können (Orgasmus und Wut), den Menschen als „sündhaft“ ins Unterbewusstsein eingebrannt wurden, so ist es kein Wunder, dass diese von den „Weiß-Magiern“, die riesige Mühlsteine an Schuld mit sich herumschleppen, gemieden werden! Die hemmungslose und dumme Absurdität, auf dem Höhepunkt eines Rituals ein unschuldiges Lebewesen zu töten, wie es von einstigen „Hexern“ praktiziert wurde, hielten sie offensichtlich für das „geringer Übel“, um eine Energieentladung zu erzeugen. Diese armen, schuldbewussten Irren, die sich selbst Hexen oder Hexer nannten, hackten lieber einer Ziege oder einem Huhn den Kopf ab, um ihren Todeskampf für sich zu nutzen, als die „gotteslästerliche“ Tapferkeit zu besitzen, vor dem Jehova zu masturbieren, dessen Existenz sie angeblich verleugnen! Der einzige Weg, durch den diese mystischen Feiglinge sich rituell freisetzen können, ist die Qual des Todes eines anderen (eigentlich stellvertretend für ihren eigenen) anstatt sich mit den Kräften zu befassen, die Leben erzeugen! Diejenigen, die auf dem Pfad des weißen Lichtes wandeln, sind die eigentlichen Kalten und die Toten! Kein Wunder, dass diese Kichererbsen der „mystischen Weisheit“ sich in schützende Kreise stellen und die „bösen“ Kräfte bannen müssen, um sich vor Angriffen zu schützen- EIN EINZIGER GUTER ORGASMUS WÜRDE SIE WAHRSCHEINLICH TÖTEN! Das Menschenopfer in einem satanischen Ritual bedeutet nicht, dass das Opfer geschlachtet wird, um „die Götter zu besänftigen“. Das Opfer wird symbolisch durch einen Spruch oder Fluch zerstört. Dies führt zur körperlichen, geistigen oder emotionalen Vernichtung des „Opfers“, auf eine Art und Weise, die nicht dem Magier zugeschrieben werden kann. Der einzige Grund für ein solches Menschenopfer wäre, wenn es einen doppelten Zweck erfüllt: Den Zorn des Magiers freizusetzen, indem er einen Fluch ausstößt, und, weitaus wichtiger, um ein völlig widerwärtiges Individuum, das es nicht anders verdient hat, loszuwerden. Ein Satanist würde unter keinen Umständen ein Tier oder ein Baby opfern! Jahrhunderte lang haben die Propagandisten des Pfades zur Rechten getratscht über die angeblichen Opferungen kleiner Kinder und üppiger Jungfrauen durch Teufelsanbeter. Man sollte meinen, dass bei derart vorurteils beladenen Quellen jeder, der solche abscheulichen Geschichten hört oder liest, sofort ihren Wahrheitsgehalt anzweifelt. Im Gegenteil, wie bei allen „heiligen“ Lügen, die vorbehaltlos geglaubt werden, wird diese Unterstellung bis heute aufrechterhalten! Es gibt vernünftige und logische Gründe, warum der Satanist solchen Opferungen vollzieht. Der Mensch, das Tier, ist eine Gottheit für den Satanisten. Die reinste Form fleischlicher Existenz lebt in den Körpern von Tieren und Menschenkindern, die noch nicht alt genug sind, sich ihren natürlichen Bedürfnissen zu verweigern. Sie können Dinge wahrnehmen, die der durchschnittliche Erwachsene niemals wahrnehmen würde. Deshalb sind dem Satanisten diese Lebewesen heilig, da er weiß, dass er viel von diesen natürlichen Zauberern lernen kann. Der Satanist kennt den Brauch von denjenigen, die auf dem Pfad von Agarthi wandeln; die Vernichtung des Gottes. Da die Götter immer nach der Vorstellung des Menschen geschaffen wurden - und der Durchschnittsmensch hasst, was er in sich selbst sieht - muss das Unvermeidliche geschehen: die Opferung des Gottes, der ihn selbst darstellt. Der Satanist hasst weder sich noch die Götter, die er sich eventuell wählt und hat kein verlangen danach, sich selbst zu zerstören oder etwas, das für ihn steht! Aus diesem Grund könnte er nie einem Tier oder einem Kind absichtlich Schaden zufügen. Es stellt sich die Frage, „Wer kommt dann als geeignetes Menschenopfer infrage und wie muss jemand befähigt sein, um über eine solche Person zu urteilen?“ Die Antwort ist brutal einfach. Jeder, der dir unrecht getan hat- jemand, der „seinen Weg verlassen hat“, um dich zu  verletzen und dir und denjenigen, die dir lieb sind, absichtlich Ärger und Kummer zu bereiten. Kurz gesagt, jemand der durch seine taten geradewegs dazu aufruft, verflucht zu werden. Wenn jemand durch sein verwerfliches Benehmen praktisch danach schreit, vernichtet zu werden, dann ist es wirklich deine moralische Pflicht, diesem Wunsch nachzukommen. Derjenige, der jede Gelegenheit nutzt, um auf anderen „herumzuhacken“, wird oft fälschlicherweise „Sadist“ genannt. In Wirklichkeit ist er jedoch ein irregeleiteter Masochist, der auf seine eigene Zerstörung hinarbeitet. Der Grund, weshalb dich jemand bösartig angreift, ist entweder, weil er vor dir oder dem, was du verkörperst, Angst hat oder weil er dir dein Glück neidet. Er ist schwach, labil und bewegt sich auf schwankendem Boden, wenn du ihn mit deinem Fluch belegst, und er ist das ideale Menschenopfer! Manchmal kann man leicht über die Missetaten des Opfers deines Fluches hinwegsehen, wenn man bedenkt, wie „unglücklich“ diese Person in Wirklichkeit ist. Es ist aber längst nicht so einfach, die zerstörerischen Fußspuren deines Gegners zurückzuverfolgen und die Schäden wieder gutzumachen, die er verursacht hat. Das „ideale Opfer“ ist vielleicht emotional labil, kann aber trotzdem mit seinen Machenschaften deinem Ungestört sein oder guten Ruf ernsthaften Schaden zufügen. „Geisteskrankheit“, „Nervenzusammenbrüche“, „Unausgeglichenheit“, „Angstzustände“, „zerrüttete Familien“, „Rivalitäten unter Geschwistern“ usw. mussten schon immer als bequeme Ausreden für bösartige und unverantwortliche Handlungen herhalten. Jeder, der sagt, „wir müssen versuchen, diejenigen zu verstehen, die anderen unverdientermaßen das Leben schwer machen, unterstützt und fördert ein gesellschaftliches Krebsgeschwür! Die Verteidiger dieser fanatischen Menschen verdienen, dass man ihnen gehörig auf die Finger klopft! Verrückte Hunde werden erschlagen, und sie hätten eher Hilfe nötig als der Mensch, der das Thema irrationales Verhalten zu leicht nimmt! Es ist einfach zu sagen, „Na und! - diese Leute sind labil, die können mich nicht verletzen!“ Aber es bleibt dabei - wenn sie die Möglichkeit haben, zerstören sie dich! Deshalb hast du absolut das Recht, sie zu vernichten, und wenn dein Fluch ihre Zerstörung bewirkt, dann freue dich darüber, dass du es warst, der die Welt von dieser Pest befreit hat! Wenn sich jemand an deinem Erfolg oder deinem Glück stört, schuldest du ihm nichts! Er soll zertrampelt werden! Wenn die Menschen die Konsequenzen ihrer Taten ausbaden müssten, würden sie es sich zweimal überlegen! LEBEN NACH DEM TOD DURCH SELBSTERFÜLLUNG er Mensch weiß, dass er eines Tages sterben muss. Auch andere Tiere wissen, wenn der Tod naht, dass sie sterben müssen; aber erst wenn der Tod sicher ist, fühlt das Tier seinen bevorstehenden Abschied von dieser Welt. Und selbst dann wissen sie nicht genau, was stirbt bedeutet. Es wird oft behauptet, dass Tiere den Tod dankbar annehmen, ohne Angst oder Widerstand. Das ist eine schöne Vorstellung, die aber nur in den Fällen stimmt, wenn der Tod für das Tier unvermeidlich ist. Wenn ein Tier krank oder verletzt ist, wird es mit aller Kraft, die ihm noch bleibt, um sein Leben kämpfen. Dieser unerschütterliche Lebenswille würde auch dem Menschen, wenn er nicht so „hochentwickelt“ wäre, den Kampfgeist geben, den er zum Überleben braucht. Es ist eine bekannte Tatsache, dass viel Menschen einfach sterben, weil sie aufgegeben haben und ihnen alles egal ist. Das ist verständlich, wenn jemand sehr krank ist und keine Hoffnung auf Heilung sieht. Aber dies ist oft nicht der Fall. Der Mensch ist faul geworden. Er hat gelernt, den bequemsten Weg zu gehen. Sogar Selbstmord ist für viele Menschen inzwischen weniger abstoßend als manche andere Sünde. Dies ist ganz allein Schuld der Religion. DDer Tod wird in den meisten Religionen als großes geistiges Erwachen gepriesen - eines, auf das man sich sein ganzes Leben lang vorbereitet. Diese Vorstellung ist sehr ansprechend für jemanden, der kein befriedigendes Leben gehabt hat; aber für diejenigen, die alle Freuden, die das Leben zu bieten hat, erfahren haben, ist mit sterben eine große Furcht verbunden. Und so sollte es auch sein. Es ist diese Lust am Leben, die es dem vitalen Menschen ermöglicht, nach dem unvermeidlichen Tod seiner fleischlichen Hülle weiterzuleben. Die Geschichte zeigt, dass Menschen, die ihr Leben für ein Ideal gegeben haben, als Märtyrer vergöttert werden. Religiöse und politische Führer waren schon immer sehr raffiniert beim Aushecken ihrer Pläne. Indem sie ihren Zeitgenossen den Märtyrer als leuchtendes Beispiel hinstellen, verhindern sie die Reaktion des gesunden Menschenverstands, dass vorsätzliche Selbstzerstörung jeder tierischen Logik widerspricht. Für den Satanisten ist Märtyrertum und allgemeiner Heldenmut keine Integrität sondern Dummheit. Dies trifft natürlich nicht zu in Situationen, in denen die Sicherheit eines geliebten Menschen auf dem Spiel steht. Aber sein eigenes Leben für so etwas Unpersönliches wie religiöse oder politische Motive hinzugeben ist das allerletzte an Masochismus! Das Leben ist die große Sinnesfreude; der Tod die große Enthaltsamkeit. Für jemanden, der mit seinem irdischen Dasein zufrieden ist, ist das Leben ein Fest; und niemand verlässt gern ein gutes Fest. Aus dem gleichen Grund wird derjenige, der das Leben auf Erden genießt, dieses nicht gern für das Versprechen eines Lebens nach dem Tod aufgeben, über das er nichts weiß.Die östlichen mystischen Religionen bringen den Menschen bei, sich gegen jeden bewussten Erfolgswillen zu disziplinieren, damit sie mit dem „universellen kosmischen Bewusstsein“ verschmelzen - also gegen alles, was zu einem gesunden Gefühl der Befriedigung oder des ehrlichen Stolzes auf irdische Erfolge führt! Es ist interessant festzustellen, dass in Gegenden, in denen dieser Glaube gedeiht, materieller Reichtum nicht so einfach zu erzielen ist. Aus diesem Grund muss der vorherrschende religiöse Glaube seine Anhänger loben, wenn sie materielle Dinge ablehnen und eine Ausdrucksweise vermeiden, die auf eine gewisse materielle Wertschätzung hindeutet. Auf diese Art können die Menschen soweit besänftigt werden, dass sie ihr Los akzeptieren, egal wie gering ihr Auskommen sein mag. Der Satanismus verwendet viele Ausdrucksformen. Wenn es keine Bezeichnungen gäbe, würden nur wenige von uns etwas im Leben verstehen, geschweige denn eine Bedeutung damit verbinden - und Bedeutung führt zum Verstehen, etwas, das jeder will, speziell die östliche Mystik, die jedem beizubringen versucht, wie er noch länger meditieren oder noch größeren Mangel oder Schmerz ertragen kann als sein Mitmensch. Die östlichen Philosophien predigen die Zerstörung des menschlichen Selbstvertrauens, damit es nicht sündigen kann. Es ist für den Satanisten unergründlich, wie man sich ein Selbstvertrauen vorstellen soll, das sich selbst verleugnet. Es ist klar, dass in Ländern, wo diese Taktik als Beruhigungsmittel für die willig verarmten Menschen eingesetzt wird, eine Philosophie, die die Verneinung des Selbstbewusstseins lehrt, einer nützlichen Absicht dient - wenigstens für die Mächtigen, denn für sie wäre es zum Nachteil, wenn ihr Volk unzufriedne wäre. Aber wer jede Möglichkeit zu materiellen Gewinn hat, muss doch verrückt sein, sich diese religiöse Denkweise auszusuchen! Die östliche Mystik glaubt fest an die Wiedergeburt. Für einen Menschen, der praktisch nichts in diesem Leben hat, mag die Vorstellung, in einem früheren Leben eventuell ein König gewesen zu sein oder es im nächsten Leben zu werden, sehr attraktiv erscheinen und trägt dazu bei, sein Bedürfnis nach Selbstrespekt zu befriedigen. Wenn es nicht gibt, auf das er in diesem Leben stolz sein kann, dann tröstet er sich mit dem Gedanken: „Es gibt immer noch die zukünftigen Leben“. Es fällt dem Menschen, der an die Wiedergeburt glaubt, einfach nicht auf, dass sein Vater, Großvater und Urgroßvater etc. kein „gutes Karma“ entwickeln konnten, obwohl sie doch alle den gleichen Glauben und die gleichen ethischen Vorstellungen hatten wie er - denn warum lebt er wohl jetzt in Entbehrung und nicht wie ein Maharadscha? Der Glaube an die Wiedergeburt führt in eine wunderschöne Phantasiewelt, in der man den geeigneten Weg finden kann, sein Selbstvertrauen auszudrücken und gleichzeitig behaupten kann, es aufgelöst zu haben. Das spiegelt sich auch in den Rollen wieder, die sich die Menschen für ihr vergangenes oder zukünftiges Leben vorstellen. Wer an die Wiedergeburt glaubt, sucht sich nicht immer einen ehrenwerten Charakter aus. Wenn er eine respektable und konservative Persönlichkeit ist, wird er oft einen schillernden Schurken oder Gangster wählen und befriedigt damit die andere Seite seines Ichs. Und eine Frau, die einen hohen sozialen Status genießt, wählt z.B. eine Hure oder eine berühmte Kurtisane für die Beschreibung ihrer Rolle in einem früheren Leben. Wenn die Menschen sich von dem Stigma, das mit ihrer persönlichen Selbsterfüllung verbunden ist, trennen könnten, müssten sie sich nicht mit solchen Spielen etwas vormachen, wie an die Wiedergeburt zu glauben als ein Mittel, ihr natürliches Bedürfnis nach Selbstbewusstsein zu befriedigen. Der Satanist glaubt an seine vollkommene Selbstverwirklichung. Der Satanismus ist in der Tat die einzige Religion, die die Förderung oder Stärkung des Selbstvertrauens befürwortet. Nur wer ausreichend Selbstvertrauen besitzt, kann es sich leisten, gütig und höflich zu anderen zu sein, ohne seinen Selbstrespekt zu verlieren. Wir denken immer, ein Angeber habe ein starkes Selbstbewusstsein; aber in Wirklichkeit entsteht seine Angeberei aus dem Bedürfnis, sein unterentwickeltes Selbstbewusstsein zu befriedigen. Die religiösen Führer haben ihre Anhänger immer durch die Unterdrückung des Selbstvertrauens bei der Stange gehalten. Indem sie ihren Anhängern das Gefühl der Unterlegenheit geben, wird die Ehrfurcht für ihren Gott gesichert. Der Satanismus ermutigt seine Mitglieder, ein ordentlich starkes Ego zu entwickeln, das ihnen den notwendigen Selbstrespekt für ein kraftvolles Leben auf dieser Erde gibt. Wenn ein Mensch sein ganzes Leben lang vital war und bis zum Ende um seine irdische Existenz gekämpft hat, dann weigert sich sein Selbstbewusstsein zu sterben, selbst nach dem Tod des Körpers, in dem es untergebracht war. Kleine Kinder sind um ihre sprühende Begeisterung für das Leben zu beneiden. Dies wird deutlich an dem Kind, das nicht ins Bett gehen will, weil etwas aufregendes im Gange ist, und wenn es ins Bett gelegt wird, schleicht es sich die Treppe hinunter und guckt heimlich hinter dem Vorhang hervor. Diese kindliche Lebendigkeit ist es, die es dem Satanisten ermöglicht, durch den Schleier von Finsternis und Tod zu schauen und erdverbunden zu bleiben! Selbstaufopferung wird von der satanischen Religion nicht befürwortet. Falls es sich nicht um eine extreme Situation handelt, in der der Tod eine Erlösung von einem unerträglichen Leben auf Erden bedeutet, wird Selbstmord vom Satanismus missbilligt. Die religiösen Märtyrer haben sich nicht das Leben genommen, weil es für sie unerträglich war, sondern um ihr höchstes Opfer als Werkzeug einzusetzen, den religiösen Glauben zu fördern. Wir müssen daraus schließen, dass Selbstmord, wenn er für die Kirche begangen wird, verziehen und sogar gefördert wird - obwohl ihre Schriften ihn als eine schwere Sünde bezeichnen - denn die alten religiösen Märtyrer wurden immer verehrt und vergöttert. Es ist ziemlich merkwürdig, dass der Selbstmord von anderen Religionen nur dann für Sünde gehalten wird, wenn er freudig geschieht. RELIGÖSE FEIERTAGE er höchste aller Feiertage der satanischen Religion ist der eigene Geburtstag. Dies steht in direktem Widerspruch zum heiligsten der heiligen Tage anderer Religionen, die einen bestimmten Gott anbeten, den sie als ihr Ebenbild in anthropomorpher Form erschaffen haben, und dadurch zeigen, dass sie ihr Selbstbewusstsein gar nicht begraben haben. Der Satanist denkt: „Warum sollte man nicht so ehrlich sein und den Gott, den man sich vorstellt, als sich selbst vorstellen.“ Jeder Mensch ist ein Gott, wenn er sich selbst als Gott anerkennt. So feiert der Satanist seinen eigenen Geburtstag als wichtigsten Feiertag des Jahres. Bist du denn nicht glücklicher über deine Geburt als über die Geburt von jemandem, den du überhaupt nicht kennst? Oder, mal abgesehen von den religiösen Feiertagen, warum sollte man dem Geburtstag eines Präsidenten oder irgend einem Datum der Geschichte mehr Aufmerksamkeit schenken als dem Tag, an dem wir auf diese großartigste aller Welten gekommen sind? Selbst wenn einige von uns nicht gewollt oder zumindest nicht geplant waren, sind wir doch froh, hier zu sein, auch wenn es sonst niemand ist! Du solltest dir auf die Schulter klopfen, dir kaufen, worauf du Lust hast, dich behandeln wie den König (oder Gott), der du bist, und Deinen Geburtstag so aufwendig und prunkvoll wie nur möglich begehen. D Nach dem eigenen Geburtstag sind die Walpurgisnacht und Halloween oder All Hallows’ Eve (Vorabend von Allerheiligen) die beiden wichtigsten Feiertage. St. Walpurgis - auch Walpurga oder Walburga, je nach Epoche und Region, wurde in Sussex gegen Ende des siebten oder Anfang des achten Jahrhunderts geboren und in Winburn, Dorset, erzogen, wo sie, nachdem sie den Schleier nahm, 27 Jahre lang blieb. Sie zog dann, auf Drängen ihres Onkels, St. Bonifazius und ihres Bruders St. Willibald, mit einigen Nonnen nach Deutschland, wo sie religiöse Ansiedlungen gründete. Ihre erste Niederlassung war in Bischofsheim in der Diözese von Mainz, und zwei Jahre später  wurde sie Äbtissin des Benediktinerinnenklosters in Heidenheim, in der Diözese von Eichstadt, Bayern, die ihrem Bruder Willibald unterstellt war. Dort wurde zur gleichen Zeit ein anderer ihrer Brüder, Winnebald, Vorsteher eines Mönchsklosters. Als er 760 starb, wurde sie seine Nachfolgerin und führte die Oberaufsicht über beide Häuser bis zu ihrem Tod am 25. Februar. Ihre Reliquien wurden nach Eichstadt gebracht und in einer Höhle begraben, aus der eine Art bituminöses Öl austrat, später bekannt als Walpurgisöl, dem man eine wundersame Wirkung gegen Krankheiten nachsagte. Die Höhle wurde zum Wallfahrtsort und Eine große Kirche wurde an dieser Stelle gebaut. Man gedenkt ihrer zu verschiedenen Gelegenheiten, hauptsächlich aber am 1. Mai, der auf das Datum eines früheren heidnischen Festes fällt. All dieses langatmige Geschwafel wurde erstaunlicherweise für notwendig gehalten, um den Fortbestand des wichtigsten heidnischen Festes des114 Jahres zuzulassen - den großartigen Höhepunkt der Frühjahrs-Tagundnachtgleiche! Der Vorabend des 1. Mai ist dafür bekannt, dass alle Dämonen, Gespenster, Schreckgespenster und weiße Frauen hervorkommen und ihre wilden Gelage abhalten, und damit die Verwirklichung der Frühjahrs- Tagundnachtgleiche symbolisieren. Halloween - All Halllows’ Eve oder All Saint’s Day- fällt auf den 31. Oktober oder 1. November. Ursprünglich war All Hallows’ Eve eines der großartigen Bauernfeste in Britannien zur Zeit der Druiden. In Schottland bedeutete es den Zeitpunkt, wenn die Geister der Toten, die Dämonen, Hexen und Zauberer ungewöhnlich lebhaft und gnädig sind. Paradoxerweise war All Hallows’ Eve auch die Nacht, in der junge Leute magische Rituale vollzogen, um ihre zukünftigen Lebenspartner zu bestimmen. Die Dorfjugend beging den Abend mit viel fröhlichem Getöse und lustvoller Feierei, aber die älteren Menschen trafen Vorkehrungen, ihre Häuser vor den bösen Geistern, Hexen und Dämonen zu schützen, die in dieser Nacht außergewöhnliche Kräfte hatten. Die Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen werden auch gefeiert, weil sie den ersten Tag der Jahreszeiten ankündigen. Der Unterschied zwischen einer Sonnenwende und einer Tagundnachtgleiche ist sematisch und definiert die Beziehung zwischen Sonne, Mond und den Fixsternen. Die Sonnenwende bezieht sich auf Sommer und Winter; die Tagundnachtgleiche auf Frühling und Herbst. Die Sommersonnenwende ist im Juni und die Wintersonnenwende im Dezember. Die Herbst-Tagundnachtgleiche ist im September und das Frühlings-Äquinoktium im März. Sowohl die Tagundnachtgleichen als auch die Sonnenwenden variieren um ein oder zwei Tage von Jahr zu Jahr, abhängig vom jeweiligen Mondzyklus, aber normalerweise fallen sie auf den 21. oder 22. des Monats. Fünf oder sechs Wochen nach diesen Tagen werden die sagenhaften satanischen Feiern zelebriert. DIE SCHWARZE MESSE ein anderer Begriff wird so oft mit dem Satanismus in Verbindung gebracht wie die Schwarze Messe. Die Feststellung, dass die gotteslästerlichste aller religiösen Zeremonien nicht mehr ist als eine literarische Erfindung, ist sicherlich eine Aussage, die näher erläutert werden muss - aber nichts könnte wahrer sein. Im allgemeinen stellt man sich die Schwarze Messe so vor: Ein abtrünniger Priester steht vor einem Altar, der aus einer nackten Frau mit breit abgespreizten Beinen und hervorgereckter Vagina besteht, in jeder ihrer ausgestreckten Hände hält sie eine schwarze Kerze aus dem Fett von ungetauften Kindern, und ein Kelch mit Urin (oder Blut) einer Prostituierten steht auf ihrem Bauch. Ein umgedrehtes Kreuz hängt über dem Altar, und dreieckige Hostien aus Mutterkorn oder einer schwarzfleckigen Rübe werden gesegnet, indem der Priester sie pflichtschuldigst zwischen den Schamlippen der Altar-Frau hin- und hergleiten lässt. Dann, so wird gesagt, folgt eine Anrufung Satans und diverser Dämonen, gefolgt von einer Reihe von Gebeten und Psalmen, die rückwärts vorgetragen werden und voller Obszönitäten sind... und all das wird innerhalb der Grenzen eines „schützenden“ Pentagramms vollzogen, das auf dem Boden gezeichnet ist. Falls der Teufel erscheint, so tritt er immer in Form eines ziemlich eifrigen Mannes auf, mit dem Kopf eines schwarzen Bocks auf den Schultern. Dann folgt ein Schwall von K Geißelungen, Gebetsbuch-Verbrennung, cunnilingus, fellatio und allgemeiner Hinterbacken-Küsserei- alles untermalt mit zotigen Zitaten aus der Heiligen Schrift und hörbarem Anspucken des Kreuzes! Wenn ein Baby während des Rituals geschlachtet werden kann, umso besser; denn jeder weiß, dass das des Satanisten Lieblingsbeschäftigung ist! Es ist verständlich, dass diese Berichte über die Schwarze Messe, die so abstoßend klingen, ihr Ziel erreichen, nämlich, die Gläubigen an ihre Kirche zu binden. Jeder „anständige“ Mensch würde sich auf die Seite des Inquisitors schlagen, wenn er von diesen Gotteslästerungen hört. Die Propagandisten der Kirche haben gute Arbeit geleistet, indem sie die Öffentlichkeit immer wieder über die Ketzereien und ruchlosen Taten der Heiden, Katharer, Bogumilen, Templer und anderer aufklärten, die wegen ihrer dualistischen Philosophien und manchmal satanischen Logik ausgerottet werden mussten. Die Geschichten von ungetauften Kindern, die von Satanisten gestohlen wurden, um sie für die Messe zu benutzen, waren nicht nur eine wirkungsvolle Propagandamaßnahme, sondern auch eine zuverlässige Einkommensquelle für die Kirche. Jede christliche Mutter würde schnellstens ihr Kind anständig taufen lassen, wenn sie von diesen teuflischen Kindesentführungen hört. Eine andere Facette der menschlichen Wesensart ist, dass der Schriftsteller oder der Künstler mit lüsternen Gedanken sich seine obszönsten Vorlieben ausmalen kann, indem er die Aktivitäten dieser Ketzer beschreibt. Der Zensor, der sich pornographisches Material ansieht, damit er weiß, wovor er die Anderen warnen muss, ist das moderne Gegenstück zum mittelalterlichen Chronisten der obszönen Taten der Satanisten (und natürlich auch die entsprechenden modernen Journalisten). Man vermutet, dass die umfassendste pornographische Bibliothek sich im Besitz des Vatikans befindet! Es ist leicht ersichtlich, dass das Küssen des Hinterns des Teufels während der traditionellen Schwarzen Messe ein Vorläufer des Ausdrucks ist, mit dem man einen Menschen beschreibt, der jemandem schmeichelt, um einen materiellen Vorteil von ihm zu erhalten. Da alle satanischen Zeremonien einem sehr konkreten oder materiellen Ziel dienten, wurde der oscularum infame (oder Kuss der Schande) eher als symbolische Maßnahme für den irdischen als für den geistigen Erfolg angesehen. Normalerweise wird angenommen, dass die satanische Zeremonie immer als Schwarze Messe bezeichnet wird. Eine Schwarze Messe ist nicht die magische Zeremonie, die von Satanisten praktiziert wird. Der Satanist setzt die Schwarze Messe nur als eine Art Psychodrama ein. Außerdem bedeutet der Begriff Schwarze Messe nicht unbedingt, dass ihre Teilnehmer Satanisten sind. Eine Schwarze Messe ist in erster Linie eine Parodie auf den Gottesdienst der römisch-katholischen Kirche, kann aber auch als Satire auf jede andere religiöse Zeremonie eingesetzt werden.Der Satanist hält die Schwarze Messe als Gotteslästerung der orthodoxen Riten für überflüssig. Die Gottesdienste der etablierten Religionen sind schon an sich Parodien auf alte Rituale, die von den Anbetern der Erde und des Fleisches durchgeführt wurden. In dem Bemühen, den heidnischen Glauben geschlechtslos und entmenschlicht zu machen, haben die späteren Gläubigen die ehrliche Bedeutung der Rituale verfälscht und zu den farblosen Inhalten gemacht, die heute als „wahre Messe“ gelten. Selbst wenn der Satanist jede Nacht damit verbringen würde, eine Schwarze Messe zu feiern, so würde er nicht mehr eine Karikatur zelebrieren als der fromme Kirchgänger, der unwissentlich seine eigene „Schwarze Messe“ besucht - seine Parodie auf die ehrlichen und gefühlvollen Riten der heidnischen Antike. Jede Zeremonie, die man als Schwarze Messe betrachten kann, muss schockierend und empörend sein, denn das ist offensichtlich die Vorraussetzung für ihren Erfolg. Im Mittelalter galt Gotteslästerung als schockierend. Heutzutage hat die Kirche nicht mehr das ehrfurchtgebietende Image wie zu Zeiten der Inquisition. Die traditionelle Schwarze Messe ist längst nicht mehr das ungeheuerliche Schauspiel für den dilettantischen oder abtrünnigen Priester, die sie einmal war. Wenn der Satanist ein Ritual erstellt, das als Psychodrama zur Bloßstellung einer etablierten Einrichtung dienen soll, so achtet er sorgfältig darauf, nicht ein Modethema auszuwählen, das bereits als Parodie verwendet wurde. Auf diese Weise schlachtet er dann wirklich eine heilige Kuh. Heutzutage würde eine Schwarze Messe solche „heiligen“ Themen bloßstellen wie östlichen Mystizismus, Psychiatrie, die psychodelische Bewegung, Ultra-Liberalismus. Patriotismus würde gefördert, Drogen und ihre Gurus schlechtgemacht, kulturlose Militante würden vergöttert, und der verfall der kirchlichen Theologien könnte sogar einen satanischen Anschub erhalten. Der satanische Magus war immer der Katalysator bei der Entwicklung gängiger Glaubensvorstellungen, und in diesem Fall kann eine Zeremonie nach Art der Schwarzen Messe einem weitreichenden magischen Zweck dienen. Im Jahr 1666 ereigneten sich in Frankreich einige sehr interessante Vorfälle. Nach dem Tod von Francois Mansart, dem Schöpfer des Trapezoids, dessen Geometrien zum Prototyp des Geisterhauses werden sollten, wurde der Palast von Versailles nach seinen Plänen errichtet. Die letzte glanzvolle Priesterin Satans, Jeanne-Marie Bouvier (Madame Guyon) wurde übertrumpft von einer scharfsinnigen Opportunistin und herzlosen Geschäftsfrau namens Catherine Deshayes, auch bekannt als „LaVoisin“. Sie war eine ehemalige Kosmetikerin, die, während sie sich in Abtreibungen versuchte und äußerst wirkungsvolle Gifte für Damen besorgte, die ihre Ehemänner oder Liebhaber zu beseitigen wünschten, in den reißerischen Berichten über „Schwarze Messen“ ihre Inspiration fand. Man kann mit Sicherheit sagen, dass 1666 das Jahr der ersten „kommerziellen“ Schwarzen Messe war! In der Gegend südlich von St. Denis, heute La Grenne, erwarb die LaVoisin ein großes, von Mauern umgebenes Haus, ausgestattet mit Apotheken, Zellen, Laboratorien und... einer Kapelle. Bald wurde es ein Muss für das Königshaus und einfache Laien, an den in diesem Kapitel schon beschriebenen Zeremonien teilzunehmen. Der organisierte Betrug, der sich durch diese Zeremonien zog, ging unauslöschlich als „echte Schwarze Messe“ in die Geschichte ein. Als die LaVoisin am 13. Mai 1679 (übrigens in der Kirche unserer Lieben Frau der guten Botschaft) verhaftet wurde, waren die Würfel schon gefallen. Die erniedrigenden Aktivitäten der LaVoisin hatten die Würde des Satanismus für viele kommende Jahre zunichtegemacht. Die Marotte, Satanismus als Spaß und Spiel zu betreiben, begann in England Mitte des 18. Jahrhunderts, in Form von Sir Francis Dashwood’s Orden der Medmanham Franziskaner, im Volksmund Hell Fire Club genannt. Indem er Blut, Gemetzel und Babyfett-Kerzen wegließ, leitet Sir Francis Rituale voller deftigem Spaß und schuf somit eine farbenprächtige und harmlose Form des Psychodramas für viele führende Köpfe seiner Zeit. Eine interessante Nebenbeschäftigung von Sir Francis, die einen Hinweis auf das Klima des Hell Fire Club gibt, war eine Gruppe, die Dilettanten Club genannt wurde, und deren Gründer er war. Im 19. Jahrhundert wurde der Satanismus verfälscht durch die kläglichen Versuche von „Weißmagiern“, „Schwarze“ Magie zu praktizieren. Das war ein sehr paradoxer Zeitabschnitt für den Satanismus, mit Schriftstellern wie Baudelaire und Huysmans, die trotz ihrer offensichtlichen Besessenheit vom Bösen nette Kerle zu sein schienen. Der Teufel entwickelte seine luziferianische Persönlichkeit in aller Öffentlichkeit und wurde mit der Zeit zu einer Art Salonlöwe. Das war das Zeitalter der „Experten“ der Schwarzen Kunst, wie Eliphas Levi und zahllosen Trance-Medien, die es mit ihren sorgsam in Grenzen gehaltenen Geistern und Dämonen bis heute erreicht haben, auch den Verstand vieler, die sich selbst als Parapsychologen bezeichnen, in Grenzen zu halten! Was den Satanismus angeht, so waren die deutlichsten Anzeichen für diese Entwicklung die neo-paganistischen Riten von MacGregor Mathers’ Hermetischen Orden der Goldenen Dämmerung, von Aleister Crowley’s späterem Orden des silbernen Sterns sowie vom Orden der orientalischen Tempelherren (O.T.O. - Ordo Templi Orientis); die geradezu pranoisch jede Verbindung mit dem Satanismus leugneten, trotz des von Crowley auf sich selbst bezogenen Bildes des Biestes aus der Offenbarung. (Der O.T.O. ist Crowley’s Imitation der deutschen Sekte mit gleichem Name, die ursprünglich 1902 gegründet wurde, und von der einige Prinzipien in diesem Buch dargestellt sind.) Wenn Crowley nicht gerade auf Berge stieg, verbrachte er, abgesehen von recht bezaubernder Poesie und einem Halbwissen an magischen Nippes, seine meiste Zeit als Blender par exellence und machte Überstunden im Bösesein. Wie sein Zeitgenosse, (Rev.?) Montague Summers, lief Crowley offensichtlich den größten Teil seines Lebens mit einem Knoten in derZunge herum, aber seine Anhänger sind heute irgendwie imstande, einen esoterischen Sinn aus jedem seiner Worte herauszulesen. Mit diesen Gesellschaften in Übereinstimmung befanden sich die Sex Clubs, die den Satanismus als ihre Grundlage benutzten- und zwar bis heute, sehr zur Freude der Boulevardpresse. Wenn es also so aussieht, dass die Schwarze Messe sich aus einer literarischen Erfindung der Kirche zu einer lasterhaften kommerziellen Realität entwickelt hat, zu einem Psychodrama für Dilettanten und Bilderstürmer, zu einem Trumpf im Ärmel der Massenmedien... wo ist dann der Zusammenhang zum wahren Wesen des Satanismus - und wer praktizierte satanische Magie in den Jahren nach 1666? Die Lösung dieses Rätsels findet sich in einem weiteren Rätsel. Praktiziert derjenige, der als Satanist angesehen wird, wirklich Satanismus in seinem wahrhaften Sinn oder eher aus der Sicht der Meinungsmacher himmlische r Glaubensrichtungen? Es wurde oft und richtigerweise gesagt, dass alle Bücher über den Teufel von Stellvertretern Gottes geschrieben wurden. Deshalb ist es einfach nachzuvollziehen, wie durch die Lügen von Theologen eine gewisse Brut von Teufelsanbetern erfunden wurde. Dieser einstige „böse“ Mensch praktiziert nicht unbedingt den wahren Satanismus. Auch ist er nicht die Verkörperung des uneingeschränkten Stolzes auf sich selbst, die dazu führte, dass die neo-paganistische Welt von der Kirche als böse bezeichnet124 wird. Er ist stattdessen das Produkt späterer und ausgefeilterer Propaganda. Der Pseudo-Satanist hat es immer wieder fertiggebracht, durch seine Schwarzen Messen mit mehr oder weniger heftiger Gotteslästerung in der modernen Geschichte aufzutauchen; aber der wirkliche Satanist ist nicht ganz so einfach als solcher zu erkennen. Es wäre vereinfacht zu sagen, dass alle erfolgreichen Männer oder Frauen auf Erden ohne es zu wissen, praktizierende Satanisten sind; aber das Streben nach irdischem Erfolg und seine Verwirklichung sind sicher ein guter Grund für den heiligen Petrus, ein vernichtendes zu sprechen. Wenn es für den reichen Menschen so schwierig zu sein scheint, in den Himmel zu kommen, wie für das Kamel, durch ein Nadelöhr zu gehen; wenn die Liebe zum Geld die Wurzel alles Bösen ist; dann müssen wir einfach daraus schließen, dass die mächtigsten Menschen auf dieser Welt die größten Satanisten sind. Dies trifft auf Finanziers, Industrielle, Päpste, Poeten, Diktatoren und alle mit ihnen verbundenen Meinungsmacher und Drahtzieher des Geschehens auf dieser Erde zu. Gelegentlich wird durch eine „undichte Stelle“ bekannt, dass einer dieser rätselhaften Männer oder eine dieser Frauen dabei ertappt wurde, sich in Schwarzer Magie zu versuchen. Diese gehen dann natürlich als „geheimnisvolle Persönlichkeiten“ in die Geschichte ein. Namen wie Rasputin, Sacharow, Cagliostro, Rosenberg und ihresgleichen sind sozusagen Anhaltspunkte für das Vermächtnis Satans... ein Vermächtnis, das über ethnische, rassische und wirtschaftliche Unterschiede sowie irdische Ideologien hinausgeht. Der Satanist hat immer die Welt regiert... und er wird es immer tun, egal, wie man ihn nennt. Eines ist sicher: Die Maßstäbe, die Philosophie und die Praktiken, die auf diesen Seiten dargelegt werden, werden von den selbstbewusstesten und mächtigsten Menschen auf dieser Erde angewandt. In den geheimen Gedanken jeder Frau und jedes Mannes mit gesundem und klaren Menschenverstand ruht die Fähigkeit zum Satanisten. Das Zeichen der Hörner soll vielen erscheinen und nicht nur einigen wenigen; und der Magier wird sich zeigen, auf dass man ihn erkennt. (ERDE) DAS BUCH BELIAL Die Herrschaft über die Erde THEORIE UND PRAXIS DER SATANISCHEN MAGIE (Definition und Zweck) die Definition der Magie, wie sie in diesem buch beschrieben wird, lautet: „Veränderung von Situationen oder Ereignissen entsprechend dem eigenen Willen, die mit allgemein üblichen Methoden nicht verändert werden können.“ Dies lässt zugegebenermaßen einen großen Spielraum für persönliche Auslegungen. Manche behaupten, dass diese Anweisungen und Verfahren nichts anderes sind als angewandte Psychologie, oder wissenschaftliche Tatsachen, die mit „magischen“ Begriffen bezeichnet werden - bis sie auf einen Stelle im Text stoßen, die sich „wissenschaftlich nicht erklären lässt“. Aus diesem Grund wurde auch nie versucht, die Erklärungen für einen bestimmten festgelegten Begriff zu begrenzen. Magie ist niemals völlig wissenschaftlich erklärbar, aber Wissenschaft wurde immer mal für Magie gehalten. Es gibt keinen Unterschied zwischen „Schwarzer“ und „Weißer“ Magie, außer in der selbstgefälligen Heuchelei, der schuldgeplagten Selbstgerechtigkeit und dem Selbstbetrug des „weißen“ Magiers persönlich. In der klassischen religiösen Tradition wird „Weiße“ Magie für uneigennützige, wohlmeinende und „gute2 Zwecke eingesetzt, während „Schwarze“ Magie für persönliche D Glorifizierung und Macht sowie für „böse“ Zwecke ausgeübt wird. Niemand auf dieser Welt, der sich mit okkulten Studien, Metaphysik, PSI, Yoga oder irgendwelchen anderen „Weißlicht“-Inhalten beschäftigt, tut dies ohne das ziel der persönlichen Genugtuung und Stärkung der eigenen Macht. Der eine geht lieber im Büßerhemd und der Andere in Seide. Des einen Freud ist des anderen Leid, und das trifft auch auf „Gut“ und „Böse“ zu. Jeder praktizierende Magier ist überzeugt davon, dass seine Art der Magie die „richtige“ ist. Es gibt zwei Kategorien von Magie, rituell bzw. zeremoniell und nicht-rituell bzw. manipulativ. Ritualmagie beinhaltet die Durchführung einer formalen Zeremonie, die zumindest teilweise in einem für diese Zwecke und für eine bestimmte Zeit abgegrenzten Raum stattfindet. Ihre Hauptaufgabe ist es, ansonsten anderweitig vergeudetes Adrenalin und emotionell hervorgerufene Energie zu isolieren und in eine dynamisch übertragbare Kraft umzuwandeln. Das Ritual ist eine rein emotionale und keine intellektuelle Angelegenheit. Jegliche intellektuelle Handlung muss vor und nicht während der Zeremonie stattfinden. Diese Art der Magie wird manchmal als „Höhere Magie“ bezeichnet. Nicht-rituelle oder manipulative Magie, auch „niedere Magie“ genannt, besteht aus der List und Tücke, die man erreicht durch den Einsatz bestimmter Mittel und künstlich hervorgerufener Situationen, und deren Anwendung zu „einer Veränderung in Übereinstimmung mit dem eigenen Willen“ führt. In früheren Zeiten wurde dies als „Faszination“, „Ausstrahlung“ oder „böser Blick“ bezeichnet. Die meisten Opfer der Hexenprozesse waren gar keine Hexen. Oft waren die Opfer exzentrische alte Frauen, die entweder senil oder gesellschaftlich nicht angepasst waren. Andere waren außergewöhnlich attraktive Frauen, die die Aufmerksamkeit mächtiger Männer auf sich lenkten und ihren Annäherungsversuchen nicht nachgaben. Die richtigen Hexen wurden selten hingerichtet oder vor Gericht gestellt, da sie die Kunst der Bezauberung beherrschten und mit ihrem Charme ihr Leben retten konnten. Die meisten wirklichen Hexen haben mit den Inquisitoren geschlafen. Das ist der Ursprung des Wortes „Ausstrahlung“. Die alte Bedeutung von Ausstrahlung war Hexerei. Das wichtigste Gut einer modernen Hexe ist ihre Fähigkeit, verlockend zu wirken bzw. ihre Ausstrahlung einzusetzen. Das Wort „Faszination“ hat eine ähnliche okkulte Bedeutung. Mit Faszination wurde das böse Auge beschrieben. Den Blick eines Menschen auf sich zu ziehen, mit anderen Worten, ihn zu faszinieren, bedeutete, ihn mit dem bösen Blick zu verfluchen. Wenn also eine Frau die Fähigkeit besaß, Männer zu faszinieren, wurde sie als Hexe angesehen. Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung einer Hexe oder eines Hexers ist der wirkungsvoll eingesetzte Befehl „Hersehen“. Um jemanden zu manipulieren, muss man zuerst seine Aufmerksamkeit erregen und halten. Die Methoden, mit denen der Befehl „hersehen“ durchgesetzt werden kann, sind Sex, Gefühl oder Wunder  bzw. eine Kombination der drei. Eine Hexe muss ehrlich entscheiden, in welche der Kategorien sie ihrem Wesen nach am besten passt. Die erste Kategorie, Sex, ist offensichtlich. Wenn eine Frau attraktiv ist oder sexuelle Anziehungskraft besitzt, sollte sie alles unternehmen, um sich so verlockend wie möglich darzustellen und somit ihr Geschlecht als ihre mächtigste Waffe einzusetzen. Wenn sie erst einmal die Aufmerksamkeit eines Mannes durch ihre sexuelle Ausstrahlung erregt hat kann sie ihn nach ihrem Willen beeinflussen. Die zweite Kategorie ist das Gefühl. Üblicherweise fallen ältere Frauen in diese Kategorie. Hierzu gehört die „weise Frau“, die in einem kleinen Häuschen auf dem Lande wohnt, und von der die Leute denken, dass sie ein wenig exzentrisch ist. Kinder sind üblicherweise fasziniert von dieser Art Hexe, da sie ihre Phantasie anregt, und junge Erwachsene holen sich bei ihr weise Ratschläge. Durch ihre Unschuld können Kinder ihre magische Kraft wahrnehmen. Indem sie ihr Image als nette alte Dame von nebenan pflegt, kann sie die Kunst der Irreführung einsetzen, um ihre Ziele zu erreichen. Die dritte Kategorie ist das Wunder. Diese Kategorie passt zu Frauen, an deren Aussehen etwas seltsames oder furchteinflößendes ist. Damit können sie die Menschen beeinflussen, weil diese ganz einfach Angst vor den Konsequenzen haben, wenn sie nicht gehorchen. Manche Frauen passen gleichzeitig in mehrere Kategorien. Zum Beispiel kann das junge Mädchen, das sauber und unschuldig wirkt, aber gleichzeitig sehr sexy ist, Sex mit Gefühl kombinieren. Oder die Femme fatale, die ihren Sexappeal mit einem finsteren Unterton verbindet, kann Sex und Wunder einsetzen. Wenn die Hexe ihre Fähigkeiten analysiert hat, muss sie entscheiden, in welche Kategorie, bzw. Kombination von Kategorien sie fällt und kann diese dann in der angemessensten Art einsetzen. Auch ein Mann, der ein erfolgreicher Magier werden will, muss die für ihn geeignete Kategorie aussuchen. Der attraktive oder sexuell anziehende Mann fällt natürlich in die erste Kategorie - Sex. Die zweite Kategorie, Gefühl, passt zum älteren Mann, der z.B. elbenhaft oder als Waldbewohner auftritt. Der nette alte Opa (oft ein alter Lustmolch!) fällt auch in die Kategorie Gefühl. Der dritte Typ Mann ist der mit dem finsteren oder teuflischen Aussehen. Genau wie die Frauen muss jeder dieser Männer seine spezielle Wesensart einsetzen, um den Blick auf sich zu ziehen. Sein Aussehen einzusetzen, um emotionale Reaktion zu erzielen, ist eines der wichtigsten Mittel in der Praxis der niederen Magie. Jeder, der so dumm ist, zu sagen „Die äußere Erscheinung ist unwichtig“, täuscht sich schwer. Gutes Aussehen ist nicht nötig, aber ein „Aussehen“ ist unbedingt notwendig! Geruch ist ebenfalls ein wichtiger Faktor der Beeinflussung in der niederen Magie. Tiere fürchten sich und misstrauen bekanntlich allem, das nicht riecht. Und auch wenn wir, als menschliche Tiere, das Urteil, das wir mit dem Geruchssinn fällen, vom Verstand her ablehnen, so werden wir von ihm doch genau so beeinflusst wie die Vierbeiner. Wenn du ein Mann bist und eine Frau bezaubern willst, lasse die natürlichen Ausdünstungen deines Körpers ausströmen, als animalischen Kontrast zu  deiner korrekten Erscheinung. Wenn du als Frau einen Mann verzaubern willst, sollst du nicht fürchten, dass du ihn „beleidigst“, nur weil du die Öle und Düfte deines Körpers nicht abgeschrubbt hast oder die Stelle zwischen deinen Schenkeln nicht trocken und steril ist. Diese natürlichen Gerüche sind die sexuellen Reizmittel, die die Natur in ihrer magischen Weisheit geschaffen hat. Alle Gerüche, die angenehme Erinnerungen und Nostalgie hervorrufen, stimulieren das Gefühl. Den Magen eines Mannes zu bezaubern beginnt schon mit dem leckeren Duft des Essens! Für den „Gefühlstyp“ unter den Hexen ist diese Art der Verzauberung am praktischsten. Man braucht sich auch gar nicht lustig zu machen über die Taktik eines Mannes, der eine junge Frau bezaubern wollte, die in ihren Kindheitserlebnissen in einem Fischerdorf nachtrauerte: Die Methoden der niederen Magie nutzend, steckte er sich eine Makrele in die Hosentasche und erntete die Früchte der großen Liebe. DIE DREI ARTEN DES RITUALS in der satanischen Magie gibt es drei Arten von Zeremonien. Jede spricht ein bestimmtes menschliches Grundgefühl an. Die erste ist das sexualmagische Ritual. Ein sexualmagisches Ritual ist das, was üblicherweise als Liebeszauber bezeichnet wird. Der Zweck eines solchen Rituals ist es, Verlangen nach dir in der Person zu wecken, die du begehrst oder einen Geschlechtspartner herbeizurufen, der deine Wünsche befriedigt. Wenn du keine bestimmte Person oder eine Art von Person im Sinn hast, deren Vorstellung dich so anregt, dass es zum Orgasmus kommt, wirst du keinen erfolg bei deiner arbeit haben. Und falls du zufällig trotzdem mit dem Ritual erfolg hast, wäre es doch ziemlich umsonst, wenn du die Gelegenheit nicht nutzen kannst, weil es dir an Anregung oder Verlangen mangelt. Man kann leicht Beschwörung aus tiefergehenden Motiven mit Liebeszauber zur Erfüllung sexueller Bedürfnisse verwechseln. Beschwörungen mittels Zeremonialmagie zur Stärkung der eigenen Macht sind Mitleids- oder Schadensrituale oder beides. Wenn du unbedingt etwas haben willst oder brauchst, weil du sonst unglücklich oder verärgert bist, und du es erhalten kannst durch die Anwendung von Bezauberung und Beschwörungen, ohne jemandem Schaden zuzufügen, dann ist das Mitleidsritual das Richtige, um deine Macht zu vergrößern. Wenn du ein Opfer, das es verdient hat, für deine Ziele verzaubern oder zu etwas verleiten willst, wendest du ein Schadensritual an. An diese Formeln sollte man sich strikt halten, weil die Anwendung eines falschen Rituals zu Problemen komplizierter Art führen kann. Ein gutes Beispiel ist die junge Frau, die sich belästigt fühlt von einem unbarmherzigen Verehrer. Wenn sie ich nicht falsche Hoffnungen gemacht hat, dann sollte sie ihn als das betrachten, was er ist, nämlich ein psychischer Vampir und ihm seine masochistische Rolle spielen lassen. Wenn sie ihn aber frivol bezaubert und ermutigt hat, dann ist es ihre eigene Schuld, wenn sie zum Objekt seiner ständigen Begierde wird, und er ihr lästig ist. Solche Übungen dienen lediglich der Selbstbestätigung für Charaktere, die aus mangelndem Selbstvertrauen solche kleinen Hexereien nötig haben. Der Satanist hat dagegen genügend Selbstbewusstsein, um Beschwörungen für die eigene sexuelle Erfüllung einzusetzen oder zur Erlangung von Macht oder eines bestimmten Erfolges. Die zweite Art eines Rituals ist mitleidiger Natur. Das Mitleids- oder Sympathieritual wird durchgeführt, um anderen oder sich selbst zu helfen. Gesundheit, häusliches Glück, wirtschaftliche Aktivitäten, materieller oder schulischer Erfolg sind nur einige der Gründe, aus denen man ein Mitleidsritual anwenden kann. Mann kann durchaus sagen, dass diese Art der Zeremonie die wirkliche Wohltätigkeit ist, denn, so heißt es, „Wohltätigkeit beginnt zu Hause“.Die dritte motivierende Kraft für ein Ritual ist die der Zerstörung. Diese Zeremonie wird angewendet aus Zorn, Verärgerung, Geringschätzung, Verachtung oder aus purem Hass. Dieses Ritual ist bekannt als Verhexen, als Fluch oder als Mittel der Zerstörung. Einer der größten Irrtümer der rituellen Magie ist die Annahme, dass das Opfer eines Fluches an die Kräfte der Magie glauben muss, um geschädigt oder vernichtet zu werden. Nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt, denn die größten Spötter waren schon immer die leichtesten Opfer. Der Grund ist erschreckend einfach. Der unzivilisierte Stammesangehörige ist der Erste, der zu einem Hexendoktor oder Schamanen rennt, wenn er glaubt, dass ein Fluch gegen ihn von einem Feind ausgestoßen wurde. Die Drohung und das Vorhandensein von Schmerz und Pein sind ihm ständig im Bewusstsein, und der Glaube an die Macht des Fluches ist so stark, dass er jede Vorsichtsmaßnahme dagegen ergreift. Durch Anwendung von Sympathiemagie wirkt er jedem Missgeschick, das ihm begegnen könnte, entgegen. Dieser Mensch passt auf sich auf und geht kein Risiko ein. Der „Aufgeklärte“ dagegen, der keinen Pfifferling für solchen „Aberglauben“ gibt, verbannt seine instinktive Furcht vor dem Fluch ins Unbewusste, wo sie zu einer enormen zerstörerischen Macht anwächst, die mit jedem Unglück größer wird. Selbstverständlich leugnet der Ungläubige nach jedem neuen Rückschlag automatisch einen Zusammenhang mit dem Fluch, besonders sich selbst gegenüber. Dieses unbewusste heftige Verleugnen der Macht eines Fluches führt letztendlich zu seinem Erfolg, weil das Opfer ständig vom Pech verfolgt wird. In vielen Fällen wird das Opfer jeglichen magischen Einfluss auf sein Schicksal abstreiten, sogar bis zum letzten Atemzug - obgleich der Magier hoch zufrieden ist, dass seine gewünschten Resultate eingetroffen sind. Es muss noch einmal daran erinnert werden, dass es unerheblich ist, ob jemand deiner Arbeit Bedeutung beimisst, so lange die Ergebnisse der Arbeit mit deinem Willen übereinstimmen. Der Super-Logiker wird das Ergebnis eines Rituals immer als „Zufall“ bezeichnen. Ob Magie nun für konstruktive oder destruktive Zwecke praktiziert wird, der Erfolg der Operation ist abhängig von der Empfänglichkeit der Person, die die Segnungen oder den Fluch empfängt. Im Falle eines sexualmagischen oder Mitleidsritua l hilft es, wenn der Empfänger an die Kräfte der Magie glaubt, aber das Opfer eines Fluchs ist viel anfälliger für Zerstörung, wenn es nicht daran glaubt! So lange der Mensch Furcht empfindet, braucht er Mittel und Wege, um gegen seine Angst anzukämpfen. Niemand weiß alles, und so lange es Wunder gibt, wird es immer eine Vorstellung vom Unbekannten geben, wo potentiell gefährliche Kräfte herrschen. Es ist diese natürliche Furcht vor dem Unbekannten, ein naher Verwandter der Faszination für das Unbekannte, die den Logiker zu weiteren Erklärungen treibt. Natürlich ist auch der Wissenschaftler motiviert, selbst Wunder zu entdecken. Und dann ist bedauerlicherweise er, der sich selbst als logisch denkend bezeichnet, oft der Letzte, der die Bedeutung der Ritualmagie erkennt. Wenn religiöser Glaube und Inbrunst blutende Wunden hervorbringen können, ähnlich denjenigen, die Christus zugefügt worden sein sollen, dann nennt man das Stigmata. Diese Wunden treten auf als Ergebnis eines extrem empfundenen Mitgefühls. Warum sollte es also keine zerstörerischen Extreme von Furcht und Schrecken geben. Die sogenannten Dämonen haben ebenso die Macht, das Fleisch zu zerreißen und zu vernichten, wie es eine Handvoll längst weggerosteter Nägel schafft, eine bluttropfende Ekstase bei jemandem zu erzeugen, der glaubt, am Kreuz auf dem Calvarienberg zu hängen. Darum versuche nie, den Skeptiker zu überzeugen, den du verfluchen willst. Lasse ihn spotten. Wenn du ihn aufklärst, schmälert das nur deine Erfolgschancen. Höre dir mit gütigem Selbstbewusstsein sein Gelächter über deine Magie an, wissend, dass in seinem Leben ein völliges Durcheinander herrscht. Wenn er verabscheuungswürdig genug ist, wird er durch Satans Gnade sterben - lachend! EIN WORT DER WARNUNG GERICHTET AN DIEJENIGEN, DIE DIESE KÜNSTE AUSÜBEN WOLLEN! Sex oder Lust betreffend: Nutze sämtliche Zaubersprüche und Anrufungen, die geeignet sind; wenn du ein Mann bist, tauche dein erigiertes Glied in sie mit lasziver Freude; wenn du eine Frau bist, spreize deine Schenkel weit in lustvoller Vorfreude. Mitleid betreffend: Vergewissere dich, dass du es nicht bereust, anderen geholfen zu haben, falls ihre neuerworbenen Segnungen zum Hindernis für dich werden. Sei dankbar für die Dinge, die du durch die Anwendung von Magie bekommen hast. Zerstörung betreffend: Sei sicher, dass es dich nicht kümmert, ob das potentielle Opfer tot oder lebendig ist, bevor du den Fluch ausstößt, und wenn du seine Vernichtung erreicht hast, dann freue dich und habe keine Gewissensbisse. BEACHTE DIESE REGELN GUT - SONST WIRST DU EINE UMKEHRUNG DEINER WÜNSCHE ERLEBEN, DIE DIR SCHADEN ANSTATT DIR ZU HELFEN! DERRITUALRAUM ODER DIE .INTELLEKTUELLE UNTERDRUCKKAMMER.  magische Zeremonie kann allein oder in einer Gruppe durchgeführt werden, aber die jeweiligen Vorteile sollten geklärt werden. Ein Gruppenritual fördert sicher mehr die Stärkung des Vertrauens und das Gefühl der Macht als eine private Zeremonie. Das Zusammentreffen von Leuten, die sich derselben Philosophie verschrieben haben, bringt einfach eine Erneuerung des Vertrauens in die Kräfte der Magie mit sich. Die religiöse Prachtentfaltung unterstützt dieses Gefühl. Wenn Religion dagegen dauerhaft zu einer einsamen Angelegenheit wird, dann führt sie zu Selbstverleugnung und eigenbrödlerischem Verhalten. Aus diesem Grund sollte der Satanist versuchen, andere Leute zu finden, mit denen er zusammen diese Zeremonien durchführen kann. Bei einem Fluch oder Schadensritual hilft es dem Magier manchmal, wenn seine Wünsche durch andere Gruppenmitglieder verstärkt werden. Es gibt nichts bei dieser Art von Zeremonie, das die Teilnehmer in Verlegenheit bringen kann, da die wichtigsten Bestandteile des Rituals der Zorn und die symbolische Vernichtung des Opfers sind. Dagegen lässt sich ein Mitleidsritual, bei dem Tränen fließen oder ein sexualmagisches Ritual mit Masturbation und Orgasmus, am erfolgreichsten allein durchführen. Im Ritualraum ist kein Platz für Befangenheit, es sei denn, dass diese Befangenheit Bestandteil einer Rolle ist, die zum eigenen Vorteil gespielt wird, z.B.: die zurückhaltende Frau, die Scham verspürt, wenn sie als Altar dient und durch ihre Verlegenheit plötzlich eine sexuelle Stimulation empfindet. Auch bei einem ganz persönlichen Ritual sollten die einleitenden Anrufungen und Gerätschaften vor den intimen Phantasien und Handlungen eingesetzt werden. Der formale Teil des Rituals kann im selben Raum ausgeführt werden wie das anschließende persönliche Werk - oder die formale Zeremonie in einem und die persönliche an einem anderen. Anfang und Ende des Rituals müssen in dem Raum stattfinden, wo die symbolischen Gegenstände sind (Altar, Kelch etc.). Der formale Beginn und das Ende der Zeremonie sind dogmatisch und anti-intellektuell und sollen die Welt draußen abgrenzen von den Aktivitäten im Ritualraum, wo der Wille nicht abgelenkt werden darf. Dieser Aspekt der Zeremonie ist ganz besonders wichtig für den Intellektuellen, da speziell er den „Unterdruck“-Effekt des Raumes nötig hat, in Form von Gesang, Glocken, Kerzen und anderen Dingen, bevor er seinen reinen Willen bei der Darstellung und Anwendung seiner Vorstellungen zielgerichtet einsetzen kann. Wie alle religiösen Handlungen kann die „intellektuelle Unterdruckkammer“ des satanischen Tempels als Trainingsraum für zeitweilige Unwissenheit bezeichnet werden. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass der Satanist weiß, dass er eine Art künstlicher Unwissenheit ausübt, um seinen Willen zu stärken, wogegen andere religiöse dies nicht wissen - oder wenn sie es wissen, sich sofort in der Kunst der Selbstverleugnung üben, die solche Erkenntnisse verbietet. Ihr Selbstbewusstsein ist bereits von der religiösen Indoktrination viel zu angeschlagen, als dass sie einen Sachverhalt wie selbstauferlegtes Unwissen zugeben könnte!
DIE BESTANDTEILE DER SATANISCHEN MAGIE A. Begehren er erste Bestandteil bei der Durchführung eines Rituals ist das Begehren, auch Motivation, Verlockung oder emotionale Überzeugung genannt. Wenn du ein bestimmtes Ergebnis gar nicht wirklich wünscht, solltest du kein Werk ausführen. Man kann kein Werk „probehalber“ vollbringen, und die einzige Möglichkeit, dass ein Magier irgendwelche „Tricks“ machen kann, wie Gegenstände zu bewegen, ist, dass er einen starken emotionalen Grund dafür hat. Es stimmt zwar, dass der Magier, der seine Macht vergrößern will, indem er andere mit seinen Künsten beeindruckt, greifbare Beweise seines Könnens vorlegen muss. Das satanische Konzept der Magie sieht jedoch keine Genugtuung durch das Zurschaustellen magischer Fähigkeiten vor. Der Satanist zelebriert ein Ritual zur Erfüllung seiner Wünsche und verschwendet weder Zeit noch Energie auf solche unergiebigen Dinge, wie einen Bleistift mit magischer Kraft auf dem Tisch herumrollen zu lassen, etc. Die Menge an Energie, die gebraucht wird, um eine Teetasse durch Levitation (wirklich) zu bewegen, würde ausreichen, um eine bestimmte Idee in die Köpfe von Menschen quer über den Globus zu pflanzen, und sie damit deinem Willen zu unterwerfen. Der Satanist weiß, auch wenn er die Teetasse erfolgreich schweben lassen könnte, ihm sowieso unterstellt wird, einen Trick angewendet zu haben. Wenn der Satanist also irgendwelche Gegenstände schweben lassen will, dann benutzt er Draht, Spiegel oder andere Hilfsmittel und spart somit seine eigene Energie. Alle „begnadeten“ Medien und Weißlicht-Mystiker wenden mit ihren Augenbinden und verschlossenen Umschlägen reine Bühnenmagie an - wenn auch teilweise ohne scheinheilige „spirituelle“ Untertöne. Ein kleines Kind lernt, dass etwas eintrifft, wenn man es sich nur lange genug wünscht. Dies ist sehr bedeutungsvoll. Wünschen bedeutet Begehren, während Beten mit Besorgnis verbunden ist. Die „Heilige Schrift“ verkehrte Begehren in Lust, Habsucht und Gier. Sei wie ein Kind, und unterdrücke dein Begehren nicht, sonst geht dir der erste Bestandteil für da magische Arbeiten verloren. Lasse dich in Versuchung führen und nimm dir, was dich versucht, wann immer du kannst! B. Zeitpunkt Einer der wichtigsten Bestandteile in erfolgreichen Situationen ist der richtige Zeitpunkt. Bei einem Ritual kann der Zeitpunkt sogar noch größeren Erfolg oder Misserfolg bedeuten. Die beste Zeit, um einen Zauberspruch oder Fluch auszusenden ist, wenn sich dein Zielobjekt im aufnahmefähigsten Zustand befindet. Die Aufnahmefähigkeit für den Willen des Magiers ist dann am größten, wenn der Empfänger so passiv wie möglich ist. Es mag jemand einen noch so starken Willen haben, wenn er schläft, ist auch er passiv. Darum ist der günstigste Zeitpunkt, deine magische Energie auszusenden, wenn er oder sie schläft. Esgibt bestimmte Schlafphasen, die besser als andere geeignet sind für die Empfänglichkeit von äußeren Einflüssen. Wer von der täglichen Arbeit erschöpft ist, „schläft wie ein Murmeltier“, bis sein Geist und Körper ausgeruht ist. Diese Tiefschlafphase dauert vier bis sechs Stunden, danach beginnt die Phase des „Traumschlafes“, die zwei bis drei Stunden andauert oder bis zum Erwachen. In diesem „Traumschlaf“ ist der Geist am empfänglichsten für äußere oder unbewusste Einflüsse. Nehmen wir an, der Magier will jemanden verfluchen, der üblicherweise um 23 Uhr schlafen geht und um 7 Uhr aufsteht. Dann ist die effektivste Zeit für ein Ritual um ca. 5 Uhr morgens bzw. zwei Stunden bevor der Empfänger aufwacht. Vorraussetzung ist, das der Magier in Höchstform sein muss, da er bei dem Ritual der „sendende“ Faktor ist. Hexen und Zauberer sind traditionell Nachtmenschen, was verständlich ist. Einen besseren Zeitplan gibt es nicht, um ahnungslosen Schläfern seine Gedanken zu senden! Wenn die Menschen wüssten, welche Gedanken ihnen im Schlaf eingeimpft werden! Der Traumzustand ist die Geburtsstätte künftiger Geschehnisse. Große Gedanken offenbaren sich beim Erwachen und der Geist,  der sich an diese Gedanken in bewussten Zustand erinnert, kann Großes leisten. Wer jedoch von unbewussten Gedanken geleitet wird, gerät in Situationen, die später als „Schicksal“, „Gottes Wille“ oder Unfall interpretiert werden! Es gibt noch andere Zeiten im täglichen Leben eines Menschen, die ihn aufnahmefähig für den Willen des Zauberers machen. Tagträume, Langeweile, oder wenn die Zeit nicht vergehen will, sind günstige Momente der Beeinflussung. Wenn eine Frau das Ziel deines Zaubers ist, solltest du die Bedeutung des Menstruationszyklus nicht außer Acht lassen. Wenn der Mann nicht träge geworden wäre durch seine einengende evolutionäre Entwicklung, wüsste er, so wie es ein Vierbeiner weiß, wann das Weibchen am meisten auf Sex Lust hat. Die Nase des Mannes ist normalerweise nicht so ausgestattet, dass sie solche verräterischen erotischen Düfte aufspüren kann. Selbst wenn er mit solchen ausgestattet ist, das Objekt seiner Begierde wird versuchen, „den Geruch loszuwerden“ durch große Mengen Parfüm, um diese „peinlichen“ Ausdünstungen zu überdecken und zu unterdrücken, oder die Entdeckung völlig zu verhindern durch den Einsatz starker Deodorants. Trotz dieser entmutigenden Tatsachen ist der Mann motiviert, einen Annäherungsversuch zu wagen, da er unbewusst die Veränderung in der Chemie des Körpers der Frau bemerkt. Dies erfolgt durch einen sensorischen Anhaltspunkt, und zwar durch den Geruchssinn. Man sollte in der Entwicklung des Menschen bis zu seinem tierischen Ursprung zurückgehen und könnte dann diese Kräfte viel bewusster einsetzen, aber für die Zartbesaiteten hätte dies vielleicht einen Beigeschmack der Lykanthropie. Es gibt jedoch einen einfacheren Weg, und zwar den, die Daten und Häufigkeit des Menstruationszyklus der begehrten Frau herauszubekommen. Unmittelbar vor und nach der Periode ist die Frau normalerweise am stärksten sexuell zugänglich. Darum sind für den Magier die Schlafphasen während dieser Tage am geeignetsten zum Einflößen sexueller Gedanken oder Motivationen. Hexen und Zauberinnen haben einen viel größeren Zeitraum zur Verfügung beim Aussenden eines Liebeszaubers auf die Männer ihrer Wahl. Weil der Sexualtrieb des Mannes konstanter ist als bei Frauen, (obwohl es viele Frauen gibt, die einen gleich starken oder stärkeren Sexualtrieb haben), ist der auf den Tag genaue Zeitpunkt nicht so wichtig. Jeder Mann, der nicht völlig ausgetrocknet ist, ist ein geeignetes Opfer für die geschickte Hexe. In der Zeit nach der Frühjahrs- Tagundnachtgleiche hat der Mann die stärkste sexuelle Energie und verhält sich entsprechend. Allerdings muss die Hexe auch von ihrer Magie stärker gebrauch machen, da seine Augen umherschweifen. Sollte der Ängstliche fragen: „Gibt es keinen Schutz gegen solche Hexerei? lautet die Antwort „Ja, es gibt einen Schutz. Du darfst nie schlafen oder tagträumen, niemals schwache Gedanken haben, und dein Verstand darf nie aufnahmebereit sein. Dann bist du vor den Kräften der Magie sicher!“ C. Imagination Der Jüngling, der sorgfältig ein Herz mit seinen Initialen und denen seiner Liebsten in einen Baum ritzt, der kleine Junge, der stundenlang seine Vorstellung schöner Autos zeichnet, das kleine Mädchen, das eine abgegriffene, zerkratzte Puppe in den Armen wiegt und denkt, das sei ihr Baby - diese fähigen Hexen und Hexer, diese natürlichen Magier, nutzen den magischen Bestandteil, der als Imagination bekannt ist, und von dem der Erfolg eines jeden Rituals abhängt. Kinder wissen nicht, bzw. es ist ihnen egal, ob sie künstlerisch begabt sind oder andere kreative Talente haben, wenn sie ihre eigene Imaginationskraft bei der Verfolgung ihrer Ziele einsetzen, wogegen die „zivilisierten“ Erwachsenen ihren kreativen Bemühungen viel kritischer gegenüberstehen. Aus diesem Grund kann ein „primitiver“ Magier eine Puppe aus Lehm oder eine grobe Zeichnung erfolgreich bei seiner magischen Arbeit einsetzen. Für ihn ist das Bild genau so, wie er es braucht. Alles, was die Emotionen während eines Rituals verstärkt, vergrößert seinen Erfolg. Gegenstände wie Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen, Schriften, Photos, Kleidungsstücke, Düfte, Geräusche, Musik, Bühnenbilder oder geschilderte Situationen, die in die Zeremonie integriert werden, sind dem Zauberer dienlich. Die Imagination ist eine ständige Gedächtnishilfe, ein Mittel zur Aktivierung des Intellekts, ein geeigneter Ersatz für das eigentliche Objekt. Die Imagination kann auch nach dem Willen des Magiers manipuliert, aufgebaut, verändert und kreiert werden, und diese imaginatorisch geschaffene Kopie führt zur Veränderung der Realität. Wenn du sexuelle Freuden mit der Person deiner Wahl genießen möchtest, dann musst du die gewünschte Situation als integralen Bestandteil der Zeremonie auf Papier, Leinwand oder schriftlich darstellen, und zwar so übertrieben wie möglich. Wenn du materielle Wünsche hast, musst du dir Abbildungen von ihnen ansehen - umgebe dich mit den dazugehörigen Gerüchen und Geräuschen - erschaffe einen Magneten, der die Situationen oder Dinge anzieht, die du dir wünscht! Um die Vernichtung deine Feinde zu erreichen, musst du sie vertretungsweise auslöschen! Sie müssen auf die überzeugendste Weise erschossen, erstochen, krankgemacht, verbrannt, zerschmettert, ersäuft oder zerrissen werden! Es ist durchaus verständlich, warum die Frommen des Pfades zur Rechten solche „Götzenbilder“ ablehnen. Die Imagination, die der Zauberer als gut funktionierendes Mittel zur Erzielung materieller Realitäten einsetzt, steht im völligen Gegensatz zu esoterischer Spiritualität. Ein griechischer Magier begehrte einst eine Frau, die seine Wünsche erfüllen sollte. Er war so von dem Gegenstand seiner Träume besessen, dass er daran ging, ein solch wundersames Wesen zu schaffen.  Zielrichtung Einer der am häufigsten übersehenen Bestandteile magischer Arbeit ist die Bündelung und anschließende Lenkung der Kraft in eine bestimmte Richtung, um ein Ziel wirkungsvoll zu erreichen. Meist führen die Möchtegern-Hexen und -Hexer ein Ritual durch und warten dann anschließend ängstlich auf das erste Anzeichen des Erfolgs ihrer Arbeit. Sie könnten genau so gut aus Sorge in die Knie gehen und beten, denn ihr Übereifer reduziert ihre Erfolgschancen auf Null. Außerdem sind Zweifel angebracht, ob mit dieser Einstellung überhaupt genügend konzentrierte Energie aufgebracht werden kann, um ein Ritual erfolgreich durchzuführen. Wer sich ständig beklagt über die Situation, die herbeigeführt werden soll, und auf ihr herumreitet, schwächt garantiert nur seine zielgerichtete Kraft, die dann spärlicher fließt und versickert. Wenn der Wunsch erst einmal stark genug geworden ist, um die Kräfte der Magie einsetzen zukönnen, muss alles unternommen werden, diesem Wunsch symbolisch Ausdruck zu verleihen - während der Durchführung des Rituals - NICHT vorher oder nachher! Der Zweck eines Rituals besteht darin, den Magier von Gedanken zu befreien, die ihn unnötig stören würden, wenn er sich dauernd damit befasst. Ewiges Nachdenken, Tagträume und andauerndes Pläneschieben verbraucht die emotionale Energie, die sonst zu einer dynamisch einsetzbaren Kraft gebündelt werden könnte; abgesehen davon, dass auch die ganz alltägliche Leistungsfähigkeit durch solche verzehrenden Ängste stark eingeschränkt wird. Die Hexe, die ihre Zaubersprüche aussendet und zwischendurch endlos auf den Telephonanruf ihres zukünftigen Freundes wartet; der mittellose Magier, der die Segnungen Satans beschwört und dann wie auf heißen Kohlen auf das Eintreffen des Schecks wartet; der Mann, dem Unrecht getan wurde, und der, nachdem er seinen Feind verflucht hat, enttäuscht mit langem Gesicht und gerunzelter Stirn davontrottet - das sind alles typische Beispie le fehlgeleiteter emotionaler Energie. Kein Wunder, dass sich die „Weißmagier“ vor Vergeltung fürchten, wenn sie einen „bösen“ Zauberspruch aussenden! Die Vergeltung, die den schuldgeplagten Absender trifft, hat er seinem schlechten Gewissen zu verdanken! E. Verhältnismäßigkeit In der rituellen Magie ist die Verhältnismäßigkeit ein Bestandteil, der bei sexualmagischen und Mitleidsritualen stärker beachtet werden muss als bei dem Aussenden von Flüchen. Sie ist ein kleiner aber äußerst wichtiger Bestandteil. Das völlige Verstehen und Beachten dieses Faktors ist eine Fähigkeit, die nur wenige Hexen und Zauberer jemals erlernen. Es geht einfach darum, die Persönlichkeit und die Situation genau zu kennen, bei der du deine Magie am einfachsten und erfolgreichsten einsetzen kannst. Die eigenen Grenzen einschätzen zu können ist zugegebenermaßen eine etwas seltsame Art der Selbstbeobachtung für jemanden, der in der Lage sein sollte, das Unmögliche zu erreichen; aber in vielen Situationen entscheidet diese Selbsteinschätzung über Gelingen oder Versagen. Wenn du bei dem Bemühen, deine Ziele mit höherer und niederer Magie zu erreichen, ständig scheiterst und versagst, dann denke mal darüber nach: Bist du das Opfer deines fehlgeleiteten, ehrgeizigen Egos, das dich dazu gebracht hat, etwas zu versuchen, was absolut keine Chancen auf Erfolg hat? Bist du ein talentloser, unmusikalischer Mensch, der versucht, durch Magie zum berühmten Sänger zu werden, obwohl er keinen Ton trifft? Bist du eine schlichte, glanzlose Hexe mit großen Füssen, langer Nase und überdimensionalem Ego sowie stark ausgeprägter Akne und sendest Liebeszauber aus, um einen hübschen jungen Filmstar zu erobern? Bist du ein fetter, unförmiger, geiler Kerl mit vorstehendenZähnen, der sich eine knackige junge Stripperin als Geliebte suchen möchte? Wenn dies der Fall ist, solltest du besser lernen, den Faktor der Verhältnismäßigkeit anzuwenden, oder du wirst andauernd versagen! Der Mensch, der nichts zu bieten hat und sich mit großartigen Ratschlägen und dem versprechen von Reichtum an einen Erfolgsmenschen wendet, ähnelt dem Floh, der versucht am Bein des Elefanten hochzuklettern , um ihn zu vergewaltigen! Die aufstrebende Hexe, die sich vormacht, dass ein Werk auch bei magischer Unverhältnismäßigkeit immer gelingt, wenn man nur intensiv genug arbeitet, vergisst eine wichtige Regel: MAGIE IST WIE DIE NATUR, UND MAGISCHER ERFOLG SETZT EIN ARBEITEN IN HARMONIE MIT DER NATUR, NICHT GEGEN SIE, VORAUS. DAS SATANISCHE RITUAL I: Was vor Beginn eines satanischen Rituals beachtet werden muß: 1. Die Person, die das Ritual zelebriert, soll während der gesamten Dauerdes Rituals auf den Altar und das Symbol des Baphomet blicken, außer wenn andere Positionen ausdrücklich angegeben sind. 2. Der Altar sollte sich möglichst vor der nach Westen zeigenden Wand befinden. 3. Bei Ritualen, die nur von einer Person zelebriert werden, entfällt die Rolle des Priesters. Sind mehrere Personen an der Zeremonie beteiligt, muss eine von ihnen als Priester fungieren. Bei einem Ritual mit nur einer Person führt diese die Anweisungen aus, die für den Priester gegeben werden. 4. Jedesmal wenn die Worte „SHEMHAMFORASH“ und „HEIL SATAN“ von der Person gesprochen werden, die als Priester fungiert, wiederholen die anderen Teilnehmer diese Worte. Der Gong wird geschlagen, wenn die Teilnehmer „HEIL SATAN“ wiederholt haben. 5. Gespräche (außer im Zusammenhang mit der Zeremonie) und Rauchen sind, nachdem die Glocke zu Beginn geläutet wurde und bis sie am Ende des Rituals wieder erklungen ist, verboten. 6. Das buch Belial beinhaltet die Prinzipien der satanischen Magie und Rituale. Bevor du versuchst, die Rituale im Buch Leviathan anzuwenden, musst duunbedingt das ganze Buch Belial lesen und verstehen. Erst wenn du dies getan hast, kann ein erfolg bei den dreizehn nachstehenden Schritten erwartet werden. II. Die Dreizehn Schritte 1. Lege die Kleidung für das Ritual an. 2. Stelle die Gegenstände für das Ritual bereit; zünde die Kerzen an und dunkle alle äußeren Lichtquellen ab; plaziere die Manuskripte wie angegeben rechts und links auf dem Altar. 3. Wird eine Frau als Altar eingesetzt, soll sie jetzt ihre Position einnehmen- Kopf nach Süden, Füße nach Norden. 4. Reinigen der Luft durch Schlagen der Glocke. 5. „Anrufung Satans“ und die darauf folgenden „Infernalischen Namen“ (siehe Buch Leviathan) werden jetzt laut vom Priester gelesen. Die Teilnehmer wiederholen jeden der Infernalischen Namen, nachdem der Priester ihn gesprochen hat. 6. Trinke vom Kelch. 7. Der Priester dreht sich gegen den Uhrzeigersinn und zeigt mit dem Schwert in die vier Himmelsrichtungen, wobei er die jeweiligen Fürsten der Hölle anruft: Satan aus dem Süden, Luzifer aus dem Osten, Belial aus dem Norden und Leviathan aus dem Westen. 8. Segne mit dem Phallus (falls einer eingesetzt wird). 9. Der Priester liest laut die geeignete Anrufung für die jeweilige Zeremonie vor: Lust, Mitleid oder Zerstörung. 10. Bei einem persönlichen Ritual ist dieser Schritt sehr wichtig. Alleinsein ist besonders geeignet zum Offenbaren dergeheimsten Wünsche, und du solltest nicht versuchen, etwas „zurückzuhalten“ bei der Darstellung, beim Formulieren oder Durchspielen der Vorstellung, die deine Wünsche verkörpern. In dieser Phase wird dein „Entwurf“ skizziert, eingepackt und an den Empfänger deines Werkes geschickt. (A) Wie du jemanden zu lustvollen Dingen veranlasst oder eine sexuell befriedigende Situation herbeiführst. Verlasse den Platz vor dem Altar und begebe dich dorthin, wo du das vorgesehene Ritual am effektivsten weiterführen kannst, entweder im gleichen Raum oder in einem anderen. Dann gestalte eine Darstellung, die so genau wie möglich der Situation gleichen soll, die du anstrebst. Du hast bekanntlich fünf Sinne zum wahrnehmen, darum solltest du dich nicht auf einen Sinn beschränken. Hier sind geeignete Mittel, die einzeln oder kombiniert eingesetzt werden können: a) Graphische Darstellungen wie Zeichnungen, Gemälde etc. b) Schriftliche Schilderungen wie Geschichten, Stücke, Beschreibung der Wünsche und des Resultats c) Stelle deine Wünsche als Bühnenbild oder kleines Theaterstück dar; spiele dich entweder selbst oder die Rolle des Objektes deiner Begierde und benutze jegliche Hilfsmittel, die sich zur Stärkung der Imagination eignen. d) Alle Gerüche, die mit der gewünschten Person oder Situation in Verbindung stehen. e) Alle Klänge oder Hintergrundgeräusche, die einer starken Imagination dienen. Intensive sexuelle Gefühle sollen diesen Schritt des Rituals begleiten, und wenn die Vorstellungskraft groß genug ist, soll ein möglichst heftiger Orgasmus der Höhepunkt dieses Schrittes sein. Dieser Höhepunkt soll durch Masturbation oder andere auto-erotische Handlungen herbeigeführt werden. Nach dem Orgasmus kehre zum Altar zurück und fahre fort mit Schritt 11. (B) Wie du Hilfe oder Erfolg für jemanden erreichst, der deine Sympathie oder dein Mitgefühl hat (einschließlich dir selbst). Bleibe in der Nähe des Altars und stelle dir die Person, der du helfen willst, so realistisch wie möglich vor und drücke deinen Wunsch mit deinen eigenen Worten aus. Wenn deine Gefühle aufrichtig sind, wirst du Tränen vergießen. Lasse sie ungehindert fliesen. Nach dieser Übung in Rührseligkeit fahre fort mit Schritt 11. (C) Wie du die Vernichtung eines Feindes hervorrufst Bleibe im Bereich des Altars, außer in dem Fall, dass die Imagination anderweitig leichter erreicht werden kann, z.B. durch die Nähe des Opfers, das du vernichten willst. Während du dir das Opfer vorstellst, arbeite mit den von dir ausgesuchten Mitteln an seiner Zerstörung. Dies kann folgendermaßen aussehen: a) Steche Nadeln und Nägel in eine Puppe, die dein Opfer darstellt; die Puppe kann aus Tuch, Wachs, Holz, pflanzlichen Stoffen etc. sein b) Anfertigung einer Grafik, die die Zerstörung deines Opfers schildert; Zeichnungen, Gemälde etc. c) Eine lebhafte schriftliche Darstellung des Endes deines Opfers. d) Ein detaillierter Monolog, gerichtet an das Opfer, in dem du seine Folterung und Vernichtung schilderst. e) Die stellvertretende Darstellung von Verstümmelung, Verletzung, Hervorrufung von Schmerz oder Krankheit durch den Einsatz anderer gewünschter Maßnahmen oder Gegenstände. Intensiver, geplanter Hass und Verachtung sollen diesen Schritt der Zeremonie begleiten, und dieser Schritt sollte erst beendet werden, wenn der Energieverbrauch den Magier in einen Zustand allgemeiner Erschöpfung versetzt hat. Ist diese Erschöpfung eingetreten, fahre mit Schritt 11 fort. 11.(a) Falls Gesuche geschrieben wurden, sollen sie jetzt vom Priester laut gelesen und danach in der Flamme der entsprechenden Kerze verbrannt werden. Nach jedem Gesuch soll „Shemhamforash“ und „Heil Satan“ gesprochen werden. 11.(b) Bei mündlichen Gesuchen sollen die Teilnehmer diese nacheinander dem Priester vorgetragen. Er wiederholt die Gesuche dann mit seinen eigenen Worten. Nach jedem Gesuch soll „Shemhamforash“ und „Heil Satan“ gesprochen werden. 12. Der entsprechende Henochische Schlüssel wird jetzt vom Priester gelesen, als Treuebeweis der Teilnehmer an die Kräfte der Finsternis. Läuten der Glocke zur Entweihung; dann werden die Worte „Es ist vollbracht“ vom Priester gesprochen. ENDE DES RITUALS III. Gegenstände, die bei einem Ritual verwendet werden Kleidung Von den männlichen Teilnehmern werden schwarze Roben getragen. Die Roben können Kapuzen haben, um, falls gewünscht, das Gesicht zu verhüllen. Der Grund für die Verhüllung des Gesichtes ist, dass der Teilnehmer ungehemmt seine Gefühle ausdrücken kann. Es verringert auch die Ablenkung der Teilnehmer untereinander. Weibliche Teilnehmerinnen tragen aufreizende Gewänder, ältere Frauen schwarze Kleidung, Amulette mit dem Sigill des Baphomet oder das traditionelle Pentagramm Satans werden von allen Teilnehmern getragen. Die Roben werden von den Männern angelegt, bevor sie den Ritualraum betreten, und während des gesamten Rituals getragen. Männer können auch komplett schwarze Kleidung anstatt schwarzer Roben tragen. Schwarz wurde für die Kleidung im Ritualraum ausgewählt, weil es die Kräfte der Finsternis symbolisiert. Aufreizende Kleider werden von den Frauen getragen, um die männlichen Teilnehmer zu erregen, und den Ausstoß von Adrenalin oder bioelektrischer Energie zu verstärken, wodurch intensiver gearbeitet werden kann. Altar Die ältesten Altare der Menschen waren aus lebendigem Fleisch und Blut; und die natürlichen Instinkte und Vorlieben waren die Grundlage seiner Religion. Spätere Religionen, die die Neigungen der Menschen als Sünde bezeichneten, verfälschten seine lebenden Altare zu Steintafeln und Metallklumpen. Der Satanismus ist mehr eine Religion des Fleisches als des Geistes, darum wird ein Altar aus Fleisch für die satanischen Zeremonien verwendet. Der Zweck eines Altars ist es, während der ganzen Zeremonie die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Eine nackte Frau wird als Altar für ein satanisches Ritual eingesetzt, weil die Frau das natürliche passive Gefäß ist und die Muter Erde repräsentiert. Bei einigen Ritualen kann eine nackte Frau als Altar unzweckmäßig sein, so dass sie bekleidet oder halb verdeckt werden sollte. Wenn eine Frau das Ritual allein durchführt, ist keine Frau als Altar nötig. Wenn keine Frau als Altar dient, kann die Fläche, auf der sie sonst liegt, zum platzieren anderer Ritualgegenstände genutzt werden. Für Gruppenrituale mit vielen Teilnehmern kann ein trapezoider Altar von 3-4 Fuß Höhe und 5,5 bis 6 Fuß Länge gebaut werden, auf dem die nackte Frau liegen soll. Falls dies zu unpraktisch ist oder bei privaten Zeremonien kann eine erhöhte Fläche benutzt werden. Wenn eine Frau als Altar dient, werden die anderen Gegenstände auf einen Tisch in Reichweite des Priesters gestellt. Symbol des Baphomet Das Symbol des Baphomet wurde von den Tempelrittern verwendet, um Satan darzustellen. Im Laufe der Zeit wurde dieses Symbol mit vielen verschiedenen Namen bezeichnet. Darunter sind: Der Bock von Mendez, die Ziege mit den tausend Jungen, der schwarze Bock, der Judas Bock und wohl am zutreffendsten, der Sündenbock. Der Baphomet repräsentiert die Kräfte der Finsternis, kombiniert mit der Fruchtbarkeit des Bocks von Mendez. In seiner „reinen“ Form zeigt das Pentagramm die Figur eines Menschen, der von den fünf Spitzen eines Sterns umfasst wird - drei zeigen nach oben, zwei zeigen nach unten, wodurch das Wesen des Menschen symbolisiert wird. Im Satanismus wird das Pentagramm auch verwendet, aber da der Satanismus die fleischlichen Triebe des Menschen bzw. das Gegenteil der geistigen Wesensart repräsentiert, wurde das Pentagramm umgedreht, wodurch es sic perfekt dem Kopf des Bocks anpasst - seine Hörner, die die Dualität verkörpern, zeigen herausfordernd nach oben; die anderen drei Spitzen sind invers und verneinen die Dreifaltigkeit. Die hebräischen Zeichen im äußeren Kreis rings um das Symbol stammen aus den magischen Texten der Kabbala und bedeuten „Leviathan“, die Schlange des wässerigen Abyssos, was mit Satan gleichgesetzt wird. Diese Zeichen stehen jeweils über den fünf Spitzen des Pentagramms. Das Symbol des Baphomet wird an der Wand über dem Altar angebracht. Kerzen Die Kerzen, die bei einem satanischen Ritual verwendet werden, repräsentieren das Licht Luzifers - den Lichtträger, die Erleuchtung, die lebende Flamme, brennendes Verlangen und die Flammen der Hölle. Für ein satanisches Ritual sollen nur schwarze und weiße Kerzen benutzt werden. Nimm niemals mehr als eine weiße Kerze, aber so viele schwarze Kerzen wie notwendig sind, um den Ritualraum zu erhellen. Mindestens eine schwarze Kerze wird links auf den Altar gestellt. Sie repräsentiert die Kräfte der Finsternis und den Pfad zur Linken. Weitere schwarze Kerzen werden da aufgestellt, wo sie zur Beleuchtung benötigt werden. Eine weiße Kerze wird rechts auf den Altar gestellt und repräsentiert die Heuchelei der „Weißlichtmagier“ und der Anhänger des Pfades zur Rechten. Schwarze Kerzen werden für die Macht und den Erfolg der Teilnehmer des Rituals verwendet und zum Verbrennen der Pergamente mit den Gesuchen der Teilnehmer. Die weiße Kerze wird zur Vernichtung von Feinden eingesetzt. Pergamente, auf denen Flüche stehen, werden in der Flamme der weißen Kerze verbrannt. Glocken Der grelle Klang der Glocke zeigt Beginn und Ende des Rituals an. Der Priester läutet die Glocke neunmal, dreht sich dabei gegen den Uhrzeigersinn und lenkt den klang in die vier Himmelsrichtungen. Dies geschieht einmal bei Beginn des Rituals, um die Luft von allen äußeren Geräuschen zu reinigen, und einmal zum Schluss des Rituals, um seine Wirkung zu verstärken, und mit dem Zeichen der Entweihung das Ende anzuzeigen. Die Glocke sollte laut und eindringlich sein und nicht leise klingeln. Kelch Bei einem satanischen Ritual bedeutet symbolisiert der Kelch den Kelch der Extase. Der Kelch sollte möglichst aus Silber sein, wenn kein Silberkelch verfügbar ist, kann auch einer aus anderem Metall, Glas oder Ton benutzt werden - alles außer Gold. Gold wird immer mit Weißlichtmagiern und dem Himmelreich in Verbindung gebracht. Zuerst trinkt der Priester aus dem Kelch, dann sein Assistent. Bei privaten Ritualen leert derjenige, der die Zeremonie durchführt, den Kelch. Elixier Die stimulierende Flüssigkeit, das Lebenselixier, das die Heiden tranken, wurde von den Christen zum heiligen Messwein verfälscht. Ursprünglich wurde der Alkohol in heidnischen Ritualen zur Entspannung getrunken, und um die Emotionen der Teilnehmer der Zeremonie zu vertiefen. Der Satanismus opfert seinen Gott nicht, wie das andere Religionen tun. Der Satanist praktiziert keine solche form des symbolischen Kannibalismus, sondern führt den von den Christen verwendeten Messwein wieder seinem ursprünglichen Zweck zu - der Stimulierung der für ein satanisches Ritual notwendigen Gefühle. Es muss nicht Wein sein - jedes anregende Getränk, das den Gaumen kitzelt, ist geeignet. Das Lebenselixier wird aus dem Kelch der Ekstase, wie oben beschrieben, unmittelbar nach der Anrufung Satans getrunken. Schwert Das Schwert der Macht symbolisiert aggressive Kraft und dient als Verlängerung und Verstärkung des Armes, mit dem der Priester Gesten macht und in die vier Himmelsrichtungen zeigt. Es ist eine Parallele zu dem Zauberstab bei anderen magischen Ritualen. Das Schwert wird vom Priester gehalten. Während der Anrufung Satans zeigt er damit auf das Symbol des Baphomet. Es wird außerdem, wie in den 11 Schritten des Rituals beschrieben, bei der Anrufung der vier Fürsten der Hölle eingesetzt. Der Priester durchsticht mit dem Schwert die Pergamente mit den Gesuchen, wenn diese vorgetragen wurden, und hält sie über die Flamme zum Verbrennen. Beim Anhören der Gesuche und beim Wiederholen berührt der Priester mit dem Schwert die Köpfe der Teilnehmer. Wenn bei einem privaten Ritual kein Schwert verfügbar ist, kann auch ein langes Messer oder ein Stock verwendet werden. Phallus Der Phallus ist ein heidnisches Fruchtbarkeitssymbol, das Zeugung, Manneskraft und Aggression bedeutet. Dies ist ein weiterer Gegenstand, der blasphemisch verfälscht wurde, um ihn den schuldgeplagten Zeremonien der Christenheit anzupassen. Der Phallus ist eine ehrliche Version des Aspergills oder „Weihwasserwedels“ der katholischen Kirche - welch eine Metamorphose des gemeinen Penis! Zur Segnung des Hauses wird der Phallus von einem Assistenten des Priesters in beide Hände genommen und systematisch zweimal in die vier Himmelsrichtungen geschüttelt. Jedes phallische Symbol kann verwendet werden. Ist keines vorhanden, kann es aus Gips, Holz, Ton, Wachs etc. hergestellt werden. Der Phallus ist nur bei Gruppenritualen notwendig. Gong Der Gong wird zur Anrufung der Kräfte der Finsternis benutzt. Er wird immer dann einmal geschlagen, wenn die Teilnehmer die Worte des Priesters „Heil Satan“ wiederholt haben. Ein Gong ist nur bei organisierten Gruppenritualen notwendig. Wegen des besseren Klangs sollte ein Konzertgong verwendet werden, aber wenn keiner verfügbar ist, kann auch jeder andere Gong mit vollem, tragenden Klang genommen werden. Pergament Pergament wird wegen seiner organischen Eigenschaften verwendet, die den Elementen der Natur entsprechen. Entsprechend der satanischen Überzeugung wird nur Pergament aus der Haut von Schafen verwendet, die zu Ernährungszwecken geschlachtet wurden. Ein Tier wird niemals geschlachtet, um es als ganzes oder Teile davon bei Ritualen einzusetzen. Wenn derartiges Pergament aus geschlachteten Schafen nicht erhältlich ist, kann auch unliniertes Papier verwendet werden. Das Pergament ist das Hilfsmittel, um die geschriebenen Botschaften oder Gesuche von der Flamme der Kerze verzehren zu lassen und in den Äther hinauszusenden. Das Gesuch wird auf Pergament oder Papier geschrieben, vom Priester laut vorgelesen und anschließend in der Flamme einer schwarzen oder wei0en Kerze verbrannt - je nach Inhalt des Gesuchs. Vor dem Beginn eines Rituals werden die Flüche auf der rechten Seite des Priesters,, die Zaubersprüche und Segnungen auf der linken Seite platziert. (WASSER) DAS BUCH LEVIATHAN Die tosende See  DIE ANRUFUNG SATANS Die höllischen Namen n Nomine Die Nostri Satanas Luciferi excelsi! n Namen Satans, dem Herrscher der Erde, dem König der Welt; befehle ich den Kräften der Finsternis, mir ihre infernalische Macht zu verleihen! Öffnet die Tore der Hölle und kommt heraus vom Abyssos, um mich als euren Bruder (Schwester) und Freund zu begrüßen! Gewährt mir die Freuden, von denen ich spreche! Ich habe deinen Namen als einen Teil von mir selbst angenommen! Ich lebe wie die Tiere der Wildnis und erfreue mich am fleischlichen Leben! Ich schätze die Gerechten und verfluche die Vermoderten! Bei allen Göttern der Hölle befehle ich, dass alle Dinge, von denen ich spreche, eintreffen werden! Kommt hervor und antwortet auf eure Namen, indem ihr meine Wünsche erfüllt! I SO HÖRET DIE NAMEN1: ABADDON ADRAMELECH AHPUCH AHRIMAN AMON APOLLYON ASMODEUS ASTAROTH AZAZEL BAALBERITH BALAAM BAPHOMET BAST BEELZEBUB BEHEMOTH BEHERIT BILE’ CHEMOSH CIMERIES COYOTE DAGON DAMBALLA DEMOGORGON DIABOLUS DRACULA EMM-O 1 Die höllischen Namenwerden hier nur der Einfachheit halber alphabetisch aufgeführt. Bei ihrer Anrufung können entweder alle genannt werden oder eine bestimmte Anzahl wird ausgesucht, die für das jeweilige Werk am bedeutendsten sind. Unabhängig davon, ob alle oder nur einige der Namen angerufen werden, müssen sie aus der obigen strengen Form herausgenommen und zu einer klanglich gefälligen Reihenfolge neu geordnet werden. EURONYMOUS FENRIZ GORGO HABORYM HECATE ISHTAR KALI LILITH LOKI MAMMON MANIA MANTUS MARDUK MASTEMA MELEK TAUS MEPHISTOPHELES METZTLI MICTIAN MIDGARD MILCOM MOLOCH MORMO NAAMAH NERGAL NIHASA NIJA O-YAMA PAN PLUTO PROSERPINE PWCCA RIMMON SABAZIOS SAITAN SAMMAEL SAMNU SEDIT SEKHMET SET SHAITAN SHIVA SUPAY T’ AN-MO TCHORT TZEZCATLIPOCA THAMUS THOTH TUNRIDA TYPHON YAOTZIN YEN-LO-WANG BESCHWÖRUNG DER LUST omme hervor, du große Brut des Abyssos, und offenbare dich. Meine Gedanken sind auf den leuchtenden Gipfel gerichtet, der vor Lust erstrahlt und leidenschaftlich wächst in den Momenten der Erfüllung! Sendet aus den Boten der wollüstigen Freuden, und lasst die obszönen Vorstellungen meiner finsteren Wünsche Wirklichkeit werden in Werk und Tat! Vom sechsten Turm Satans soll ein Zeichen kommen, das den Körper, den ich begehre, anrührt! Ich habe meine Symbole bereitgelegt und fertige Sinnbilder des Kommenden an. Und die von mir geschaffene Vorstellung lauert auf ihre Erlösung wie ein wutschnaubender Basilisk. Die Vision soll Wirklichkeit werden, und durch mein Opfer sollen die Winkel der ersten Dimension zur Grundlage der Dritten werden! Gehet hinaus in die Leere der Nacht (ans Tageslicht) und durchdringt den Geist, auf dass er mit Gedanken antworte, die auf den Pfad der leidenschaftlichen Hingabe führen! K  (Als Mann:) Ich habe meine Rute ausgeworfen! Die alles durchdringende Kraft meines Giftes soll den Widerstand des Geistes, der keine Lust verspürt, erschüttern; und die Dämpfe sollen sich in dem schwankenden Hirn ausbreiten und es lähmen, auf dass es mir zu Willen sei! Im Namen des großen Gottes Pan, mögen meine geheimen Gedanken sich verwirklichen in den Regungen des Körpers, den ich begehre! Shemhamforash! Heil Satan! (Als Frau:) Meine Lenden sind entflammt! Der Nektar, der aus meiner sehnsuchtsvollen Spalte tropft, soll den schlummernden Verstand befruchten, und der Geist, der keine Lust empfindet, soll wie rasend werden vor unwiderstehlichem Begehren! Und wenn meine mächtige Macht verbraucht ist, werden sich neue Wege auftun; und das Fleisch, das ich begehre, wird zu mir kommen. Möge sich meine Lust erfüllen im Namen der großen Hure Babylon, im Namen von Lilith und Hecate! Shemhamforash! Heil Satan! BESCHWÖRUNG DER VERNICHTUNG ehet her! Die mächtige Stimme meiner Rache zerschmettert die Stille der Luft und steht wie ein Monolith des Zorns auf einer Ebene sich windender Schlangen! Ich bin zu einer monströsen Maschine geworden, die die fauligen Körperteile desjenigen, die mich behindern wollte, vernichtet! Es reut mich nicht, dass meine Anrufungen durch meine Verbitterung angestachelt sind; und große, schwarze, schleimige Gestalten sollen aus brackigen Gruben hervorkommen und sich in sein (ihr) unterentwickeltes Hirn erbrechen! Ich rufe die Schicksalsboten an, auf das sie das Opfer, das ich ausgewählt habe, mit grimmiger Freude zerschmettern! Lautlos ist der stumme Vogel, der sich vom Hirn desjenigen (derjenigen) ernährt, der (die) mich gequält hat; und seine (ihre) Agonie soll sich in Schmerzensschreien manifestieren, als Warnung an diejenigen, die mir mein Dasein neiden! Oh, kommt hervor im Namen von Abaddon, und zerstört ihn (sie), dessen (deren) Namen ich euch als Zeichen gebe! S Oh, große Brüder der Nacht, ihr, die ihr mir Trost spendet, die ihr auf den heißen Winden der Hölle reitet und in der Stätte des Teufels wohnt; kommt hervor und zeigt euch! Erscheint demjenigen (derjenigen), dessen modriges Hirn das Schandmaul steuert, das sich über die Gerechten und Starken mokiert! Zerreiße diese schnatternde Zunge und verschließe seine (ihre) Kehle, oh Kali! Durchbohre seine (ihre) Lunge mit den Stacheln von Skorpionen, oh Sekhmet! Schleudere ihn (sie) ins trostlose Nichts, oh mächtiger Dagon! Ich erhebe das Banner der Hölle und auf seinen Widerhaken prächtig aufgespießt ruht das Opfer meiner Rache! Shemhamforash! Heil Satan! ÜBER DIE HENOCHISCHE SPRACHE UND DIE HENOCHISCHEN SCHLÜSSEL die magische Sprache, die bei satanischen Ritualen benutzt wird, ist Henoschisch, eine Sprache, die vermutlich älter ist als das Sanskrit und eine zweckmäßige Grammatik und Synthax besitzt. Sie ähnelt vom Klang her teilweise dem Arabischen, manchmal aber auch dem Hebräischen und Latainischen. Sie erschien erstmals gedruckt im Jahre 1659 in einer Biographie von John Dee, dem berühmten Seher und Hofastrologen des sechsehnten Jahrhunderts. DER ERSTE SCHLÜSSEL Der erste Henochische Schlüssel stellt eine einleitende Verkündung Satans dar, in der er die Einführung der Gesetze weltlicher Theologien und der bleibenden Kräfte beschreibt, die denjenigen Innewohnen, die mutig genug sind, irdische Ursprünge und Tatsachen anzuerkennen. DER ERSTE SCHLÜSSEL (Henochisch) Ol sonuf vaoresaji, gohu IAD Balata, elanusaha caelazod: sobrazod-ol Roray i ta nazodapesad, Giraa ta maelpereji, das hoel-qo qaa notahoa zodimezod, od comemahe ta nobeloha zodien; soba tahil ginonupe pereje aladi, das vaurebes obolehe giresam. Casarem ohorela caba Pire: das zodonurenusagi cab: erem ladanahe. Pilahe farezodem zodenurezoda adana gono ladapiel das hometolie- soba ipame lu ipamis: das sobolo vepe zodomeda poamal, od bogira aai ta piape Piamoel od Vaoan! Zodacare, eca, od zodameranu! odo cicale Qaa; zodoreje, lape zodiredo Noco Mada, hoathahe Saitan! DER ERSTE SCHLÜSSEL (Deutsch) Ich herrsche über euch, sagt der Herr der Erde, in Macht erhoben Oben und Unten, in dessen Händen die Sonne ein glitzerndes Schwert ist und der Mond ein alles durchdringendes Feuer, der eure Hüllen inmitten meiner Gewänder misst und euch zusammenschnürt als Handflächen meiner Hände, und eure Gewänder mit höllischen Licht erhellt. Ich schuf euch ein Gesetz, um die Heiligen zu regieren und brachte euch einen Stab mit höchstem Wissen. Ihr erhobt eure Stimmen und schwort eure Verbundenheit mit Ihm, der lebt und triumphiert, dessen Beginn nicht ist und auch das Ende kann nicht sein; der wie eine Flamme inmitten Eurer Paläste leuchtet und regiert zwischen euch als das Gleichgewicht des Lebens. Kommt also hervor und zeigt euch! Öffnet die Mysterien eurer Schöpfung! Seid freundlich zu mir, denn ich bin wie ihr! - Der wahrhafte Anbeter des höchsten und unbeschreiblichen Königs der Hölle! DER ZWEITE SCHLÜSSEL Eine Hommage an die Lüste, die das Fortbestehen des Lebens sichern. Der Zweite Henochische Schlüssel erweitert diese Anerkenntnis unseres irdischen Erbes zu einem Talisman der Macht. DER ZWEITE SCHLÜSSEL (Henochisch) Adagita vau-pa-ahe zodonugonu fa-a- ipe salada! Vi-i-vau el! Sobame ial-pereji izoda-zodazod pi-adapehe casarema aberameji ta ta-Iabo paracaleda qo-ta loresqo turebesa ooge balatohe! Giui cahisa lusada oreri od micalapape cahisa bia ozodonugonu! lape noanu tarofe coresa tage o-quo maninu IA-I-DON. Torezodu! gohe-el, zodacare eca ca-no-quoda! zodameranu micalazodo od ozadazodame vaurelar; lape zodir IOIAD! DER ZWEITE SCHLÜSSEL (Deutsch) Könne die Schwingen des Windes eure Stimmen des Wunders hören? Oh ihr! Große Brut der Würmer auf Erden, die ihr vom Höllenfeuer in der Tiefe meines Schlundes geformt werdet! Ich habe euch als Kelche für eine Hochzeit oder als Blumenschmuck für die Kammern der Lust bereitet! Eure Füße sind stärker als der kahle Stein! Eure Stimmen sind mächtiger als die mannigfaltigen Winde! Denn ihr seid zu einem Bauwerk geworden, wie es keines gibt, außer im Geist der allmächtigen Erscheinung Satans! Erhebt euch, sagt der Erste! Begebt euch also zu seinen Dienern! Zeigt euch in  Kraft und macht mich zu einem starken Seher, denn ich stamme von Ihm, der ewig lebt! DER DRITTE SCHLÜSSEL Der dritte Henochische Schlüssel legt die Führung der Erde in die Hände jener großen satanischen Magier, die zu allen Zeiten über die Völker der Welt herrschten. DER DRITTE SCHLÜSSEL (Henochisch) Micama! goho Pe-IAD! zodir com-selahe azodien biabe os-Ion-dohe. Norezodacahisa otahila Gigipahe; vaunud- el-cahisa ta-pu- ime qo-mos-pelehe telocahe; qui-i-inu toltoregi cahisa i cahisaji ein ozodien: dasata beregida od torezodul! Ili e-01 balazodareji, od aala tahilanu-os netaabe: daluga vaomesareji elonusa cape-mi-ali varoesa cala homila; cocasabe fafenu izodizodope, od miinoagi de ginetaabe: vaunu na-na-e-el: panupire malapireji caosaji. Pilada noanu vaunalahe balata od-vaoan. Do-o-i- ape mada:- goholore, gohus, amiranu! Micama! Yehusozod ca-ca-com, od do-o-a-inu noari micaolazoda a-ai-om. Casarameji gohia: Zodacare! Vaunigilaji! od im- ua-mar pugo pelapeli Ananael Qo-a-an. DER DRITTE SCHLÜSSEL (Deutsch) Höret, sagt Satan, ich bin ein Kreis, auf dessen Händen die Zwölf Königreiche stehen. Sechs sind die Sitze des lebendigen Atems, die restlichen sind wie scharfe Sicheln oder die Hörner des Todes. Darin sind und sind nicht alle Geschöpfe der Erde, außer in meinen eigenen Händen, die schlafen und auferstehen werden! In dem Ersten machte ich euch zu Verwaltern und erhob euch auf die  zwölf Sitze der Regierung. Ich gab jedem vo n euch aufeinanderfolgend die Macht über die neun wahren Zeitalter, auf dass ihr von den höchsten Gefäßen und Ecken Eurer Regierungen meine Macht ausüben möget, die Feuer des Lebens und des Wachstums unablässig auf der Erde ausschüttend. So seid ihr zum Schoß von Gerechtigkeit und Wahrheit geworden. Im Namen Satans, erhebet euch! Zeigt euch! Habet Acht! Seine Gnaden gedeihen und sein Name ist unter uns mächtig geworden, in welchem wir sagen: kommt hervor! Steigt auf! Und widmet euch uns als den Teilhabern Seiner geheimen Weisheit in eurer Schöpfung! DER VIERTE SCHLÜSSEL Der vierte Henochische Schlüssel bezieht sich auf den Wechsel der Zeitalter. DER VIERTE SCHLÜSSEL (Henochisch) Otahil elasadi babaje, od dorepaha gohol: gi-cahisaje auauago coremepe peda, dasonuf vi-vau-di-vau? Casaremi oeli meapeme sobame agi coremepo carep-el: casaremeji caro-o-dazodi cahisa od vaugeji; dasata ca-pi- mali cahisa ca-pi- maon: od elonusahinu cahisa ta el-o calaa. Torezodu nor-quasahi od fe-caosaga: Bagile zodir e-na-IAD: das iod apila! Do-o-a-ipe quo-A-AL, zodacare! Zodameranu obelisonugi resat-el aaf nor-mo- Iapi! DER VIERTE SCHLÜSSEL (Deutsch) Ich habe meine Füße in den Süden gesetzt, mich umgesehen und gesagt: Sind es nicht die Donner des Wachstums, die in dem zweiten Winkel regieren? Unter ihm habe ich jene eingesetzt, die noch niemand je gezählt hat, außer einem; in welchem der zweite Beginn der Dinge ist und kräftig wächst, und die Zahlen der Zeitalter aufeinanderfolgend hinzugefügt werden, und ihre Kräfte sind wie das Erste der Neun! Erhebt euch, ihr Söhne der Freude und besucht die Erde; denn ich bin der Herr, euer Gott, der ist und immer leben wird! Im Namen Satans, kommt hervor! Und zeigt euch als erfreuliche Boten, auf  dass ihr ihn unter den Söhnen der Menschheit preisen möget. DER FÜNFTE SCHLÜSSEL Der fünfte Henochische Schlüssel bestätigt den satanischen Einsatz traditioneller Priester und Hexer auf der Erde zum Zwecke der Irreführung. DER FÜNFTE SCHLÜSSEL (Henochisch Sapahe zodimii du-i-be, od noasa ta qu-a-nis, adarocahe dorepehal caosagi od fanutas peripesol ta-be-liore. Casareme A-me-ipezodi na- zodaretahe afa; od dalugare zodizodope zodelida caosaji tol-toregi; od zod-cahisa esiasacahe EI tavi- van; od iao-d tahilada das hubare pe-o- al; soba coremefa cahisa ta Ela Vaulasa od Quo-Co- Casabe. Eca niisa od darebesa quo-a-asa: fetahe-ar-ezodi od beliora: ia-ial eda-nasa cicalesa; bagile Ge-iad I-el! DER FÜNFTE SCHLÜSSEL (Deutsch) Die mächtigen Klänge sind in den dritten Winkel eingetreten und zu Sämlingen der Torheit geworden, sie lächeln verächtlich auf die Erde herunter und leben in der Helligkeit des Himmels als beständige Tröster der Zerstörer des Selbst. An ihnen befestigte ich die Säulen der Freude, die Herren der Gerechten, und gab ihnen Gefäße, um die Erde mit ihren Geschöpfen zu wässern. Sie sind die Brüder des Ersten und des Zweiten und der Anfang ihrer eigenen Sitze, die geschmückt sind mit Myriaden ewiger Lampen, deren Zahlen sind wie das Erste, die Enden und die Inhalte der Zeit! Also kommt und gehorcht eurer Schöpfung. Besucht uns in Frieden  und Trost. Bringt uns Empfänger eurer Mysterien zum Ende. Denn warum? Unser Herr und Meister ist der All- Eine! DER SECHSTE SCHLÜSSEL Der sechste Henochische Schlüssel bildet die Struktur und die Form dessen, woraus der Orden des Trapezoid und die Church of Satan wurde. DER SECHSTE SCHLÜSSEL (Henochisch) Gahe sa-div cahisa ein, micalazoda Pil-zodinu, sobam EI haraji mir babalonu od obeloce samevelaji, dalagare malapereji ar-caosaji od acame canale, sobola zodare fa- beliareda caosaji od cahisa aneta-na miame ta Viv od Da. Daresare Sol-petahe-bienu. Be-ri-ta od zodacame ji-mi- calazodo: sob-ha-atahe tarianu luia-he od ecarinu MADA Qu-a-a-on! DER SECHSTE SCHLÜSSEL (Deutsch) Die Geister des vierten Winkels sind neun, mächtig im Trapezoid, das der Erste geformt hat, eine Plage für die Elenden und ein Siegerkranz für die Bösen; sie verleiht ihnen feurige Pfeile zum Aussenden über die Erde, und neun beständige Arbeiter, die auf ihren Wegen die Erde mit Trost besuchen, und sie sind in Herrschaft und Beständigkeit wie das Zweite und Dritte. Also hört auf meine Stimme! Ich habe von euch gesprochen und bringe euch an die Macht und in die Gegenwart. Dessen Werke sollen ein Loblied sein und euren Gott in eurer Schöpfung preisen! DER SIEBTE SCHLÜSSEL Der siebte Henochische Schlüssel wird angewendet, um Lust herbeizurufen, der strahlenden Schönheit zu huldigen, und sich an den Wonnen des Fleisches zu erfreuen. DER SIEBTE SCHLÜSSEL (Henochisch) Ra-asa isalamanu para-di-zoda oe-cari-mi aao iala-pire- gahe Qui- inu. Enai butamonu od inoasa ni pa-ra-diala. Casaremeji ujeare cahirelanu, od zodo- nace lucifatianu, caresa ta vavale- zodirenu tol-hami. Soba lonudohe od nuame cahisa ta Da o Desa vo-ma-dea od pi-beliare itahila rita od miame ca-ni-quol, a rita! Zodacare! Zodameranu! lecarimi Quo-a-dahe od I-mica-ol-zododa aaiome. Bajirele papenore idalugama elonusahiod umapelifa vau-ge-ji Bijil-IAD! DER SIEBTE SCHLÜSSEL (Deutsch) Der Osten ist ein Haus der Freudenmädchen, die ihre Loblieder singen inmitten der Flammen der ersten Herrlichkeit, worin der Dunkle Herr seinen Mund geöffnet hat; und sie werden zu lebendigen Wohnungen, in denen die Kraft der Menschen frohlockt; und sie sind bekleidet mit Ornamenten des Glanzes, der bei allen Lebewesen Wunder wirkt. Dessen Königreiche und Fortbestand sind das Dritte und Vierte, starke Türme und Orte des Trostes, die Sitze der Freude und Beständigkeit. Oh ihr Diener der Freude, kommt hervor! Zeigt euch! Singet der Erde Loblieder und seid mächtig unter uns. Auf dass diesem Gedenken Macht verliehen werde und unserer Stärke in unserem Tröster kräftig wachse. DER ACHTE SCHLÜSSEL Der achte Henochische Schlüssel bezieht sich auf das Erscheinen des satanischen Zeitalters. DER ACHTE SCHLÜSSEL (Henochisch) Bazodemelo i ta pi-ripesonu olanu Na-zodavabebe ox. Casaremeji varanu cahisa vaugeji asa berameji balatoha: goho IAD. Soba miame tarianu ta lolacis Abaivoninu od azodiajiere riore. Irejila cahisa da das pa-aox busada Caosago, das cahisa od ipuranu telocahe cacureji o-isalamahe lonucaho od Vovina carebafe? NIISO! bagile avavago gohon. NIISO! bagile mamao siaionu, od mabezoda IAD oi asa-momare poilape. NIIASA! Zodameranu ciaosi caosago od belioresa od coresi ta a beramiji. DER ACHTE SCHLÜSSEL (Deutsch) Der Mittag des Ersten ist die dritte Freude, erbaut aus Hyazinthsäulen, in denen die Älteren stark geworden sind, die ich für meine eigene Gerechtigkeit bereitet habe, sagt Satan, deren lang währende Fortdauer sein soll wie Rundschilde für Leviathan. Wie viele gibt es, die im Ruhm der Erde bleiben, die sind und den Tod nicht sehen, bis das Haus einstürzt und der Drachen versinkt? Freuet euch! Denn die Krone des Tempels und die Robe von Ihm, der ist, war und gekrönt werden wird, sind nicht länger entzweit! Kommt hervor! Erscheint zum Terror der Erde und zum Trost derjenigen, die bereit sind! DER NEUNTE SCHLÜSSEL Der neunte Henochische Schlüssel warnt vor der Verwendung von Substanzen, Mitteln oder Pharmaka, die zu Wahnvorstellungen und somit zur Versklavung des Meisters führen. Ein Schutz gegen falsche Werte. DER NEUNTE SCHLÜSSEL (Henochisch) Micaoli beranusaji perejela napeta ialapore, das barinu efefaje Pe vaunupeho olani od obezoda, soba-ca upaahe cahisa tatanu od tarananu balie, alare busada so-bolunu od cahisa hoel-qo ca-no-quodi cial. Vaunesa aladonu mom caosago ta iasa olalore gianai limelala. Amema cahisa sobra madarida zod cahisa! Ooa moanu cahisa avini darilapi caosajinu: od butamoni pareme zodumebi canilu. Dazodisa etahamezoda cahisa dao, od mireka ozodola cahisa pidiai Colalala. Ul ei ninu a sobame ucime. Bajile? IAD BALATOHE cahirelanu pare! NIISO! od upe ofafafe; bajile a-cocasahe icoresaka a uniji beliore. DER NEUNTE SCHLÜSSEL (Deutsch) Mächtige Wächter des Feuers mit zweischneidigen flammenden Schwertern (die die Phiolen des Wahns enthalten, dessen Schwingen aus Wehrmut und dem Mark des Salzes bestehen,) haben ihre Füße in den Westen gesetzt und sind mit ihren Geistlichen gemessen worden. Diese sammeln das Moos der Erde wie der Reiche seine Schätze sammelt. Verflucht seien diejenigen, deren Schandtaten sie sind! In ihren Augen sind Mühlsteine größer als die Erde, und aus ihren Münder quellen Ströme von Blut. Ihre Hirne sind mit Diamanten bedeckt und auf ihren Köpfen sind Marmorsteine. Glücklich ist derjenige, auf den sie nicht düster herabblicken. Denn warum? Der Herr der Rechtschaffenheit erfreut sich in ihnen! Löst euch und lasst eure Phiolen zurück, denn die zeit ist so, dass Trost benötigt wird! DER ZEHNTE SCHLÜSSEL Der zehnte Henochische Schlüssel erzeugt rasenden Zorn und bewirkt Gewalt. Seine Anwendung ist gefährlich, wenn man nicht gelernt hat, seine eigene Immunität zu schützen; ein willkürlicher Blitzschlag! DER ZEHNTE SCHLÜSSEL (Henochisch) Coraxo cahisa coremepe, od belanusa Lucala azodiazodore paebe Soba iisononu cahisa uirequo ope copehanu od racalire maasi bajile caosagi; das yalaponu dosiji od basajime; od ox ex dazodisa siatarisa od salaberoxa cynuxire faboanu. Vaunala cahisa conusata das daox cocasa ol Oanio yore vohima ol jizod-yazoda od eoresa cocasaji pelosi molui das pajeipe, laraji same darolanu matorebe cocasaji emena. EI pataralaxa yolaci matabe nomiji monousa olora jinayo anujelareda. Ohyo! ohyo! noibe Ohyo! caosagonu! Bajile madarida i zodirope cahiso darisapa! NIISO! caripe ipe nidali! DER ZEHNTE SCHLÜSSEL (Deutsch) Die Donner des Zorns schlummern im Norden in Gestalt einer Eiche, deren Zweige wie dunggefüllte Nester des Wehklagens und Weinens sind, bereitgelegt für die Erde. Sie brennen Tag und Nacht und spucken die Köpfe von Skorpione aus und leben wie Schwefel vermischt mit Gift. Dies sind die Donnerschläge, die plötzlich aufbrüllen mit hundert mächtigen Erdbeben und tausendfachen Wogen, die nicht ruhen und keine Zeiten hier kennen. Ein Fels bringt tausend weitere hervor, so wie das Herz des Menschen seine Gedanken hervorbringt. Wehe! Wehe! Ja, wehe der Erde, denn ihre Schande ist, war und wird groß sein. Löst euch von dort! Aber nicht eure mächtigen Klänge! DER ELFTE SCHLÜSSEL Der elfte Henochische Schlüssel wird verwendet, um den kommenden Tod anzukündigen und eine Förderung über das Grab hinaus zu erreichen. Bindet an die Erde. Ein düsterer Ruf. DER ELFTE SCHLÜSSEL (Henochisch) Oxiavala holado, od zodirome 0 coraxo das zodiladare raasyo. Od vabezodire cameliaxa od hahala: NIISO! salamanu telocahe! Casaremanu hoel-qo, od ti ta zod cahisa soba coremefa i ga. NIISA! bagile aberameji nonuÁape. Zodacare eca od Zodameranu! odo cicale Qaa! Zodoreje, lape zodiredo Noco Mada, hoathahe Saitan! DER ELFTE SCHLÜSSEL (Deutsch) Der mächtige Thron grollte und da waren fünf Donner, die in den Osten flohen. Und der Adler sprach und rief mit lauter Stimme: Löst euch von dem Haus des Todes! Und sie versammelten sich und wurden zu denen, von welchen gemessen ist, und sie sind die Unsterblichen, die vom Wirbelwind getrieben werden. Löst euch! Denn ich habe einen Platz für euch bereitet. Kommt also hervor und zeigt euch! Enthüllt die Mysterien eurer Schöpfung. Seid freundlich zu mir, denn ich bin euer Gott, der wahrhafte Anbeter des ewig lebenden Fleisches! DER ZWÖLFTE SCHLÜSSEL Der zwölfte Henochische Schlüssel wird verwendet, um sein Missfallen auszudrücken über das Bedürfnis der - Menschen nach Elend, und um den Vorboten des Jammers Qualen und Konflikte zu bringen. DER ZWÖLFTE SCHLÜSSEL (Henochisch) Nonuci dasontif Babaje od cahisa ob hubaio tibibipe: alalare ataraahe od ef! Darix fafenu mianu ar Enayo ovof! Soba dooainu aai i VONUPEHE. Zodacare. gohusa, od Zodameranu. Odo cicale Qaa! Zodoreje, lape zodiredo Noco Mada, hoathahe Saitan! DER ZWÖLFTE SCHLÜSSEL (Deutsch) Oh ihr, die ihr im Süden weilt und die Laternen des Kummers seid, legt eure Rüstung an und besucht uns! Bringt die Legionen der Armee der Hölle hervor, auf dass der Herr des Abyssos verherrlicht werde, dessen Name unter euch Zorn ist! Kommt also hervor und zeigt euch! Öffnet die Mysterien eurer Schöpfung! Seid freundlich zu mir, denn ich hin wie ihr! Der wahrhafte Anbeter des höchsten und unbeschreiblichen Königs der Hölle! DER DREIZEHNTE SCHLÜSSEL Der dreizehnte Henochische Schlüssel wird verwendet, um die Sterilen lustvoll zu machen und diejenigen zu kränken, die sexuelle Freuden ablehnen. DER DREIZEHNTE SCHLÜSSEL (Henochisch) Napeai Babajehe das berinu vax ooaona larinuji vonupehe doalime: conisa olalogi oresaha das cahisa afefa. Micama isaro Mada od Lonu-sahi-toxa, das ivaumeda aai Jirosabe. Zodacare od Zodameranu. Odo cicale Qaa! Zodoreje, lape zodiredo Noco Mada, hoathahe Saitan! DER DREIZEHNTE SCHLÜSSEL (Deutsch) Oh ihr Schwerter des Südens, die ihr Augen habt, den Zorn der Sünde aufzuwühlen, die ihr die Menschen, die leer sind, trunken macht; höret auf das Versprechen Satans und seine Kraft, die von euch ein bitterer Stachel genannt wird! Kommt hervor und zeigt euch! Enthüllt die Mysterien eurer Schöpfung! Denn ich bin der Diener desselben eures Gottes, der wahre Anbeter des höchsten und unbeschreiblichen Königs der Hölle! DER VIERZEHNTE SCHLÜSSEL Der vierzehnte Henochische Schlüssel ist ein Ruf nach Rache und der Ausdruck der Gerechtigkeit. DER VIERZEHNTE SCHLÜSSEL (Henochisch) Noroni bajihie pasahasa Oiada! das tarinuta mireca ol tahila dodasa tolahame caosago homida: das berinu orocahe quare: Micama! Bial! Oiad; aisaro toxa das ivame aai Balatima. Zodacare od Zodameranu! Od cicale Qaa! Zodoreje, lape zodiredo Noco Mada, hoathahe Saitan! DER VIERZEHNTE SCHLÜSSEL (Deutsch) Oh ihr Söhne und Töchter mit vermoderten Hirnen, die über die Ungerechtigkeiten, die mir zugefügt wurden, richtet - höret die Stimme Satans! Das Versprechen von Ihm, der unter euch Ankläger und höchster Tribun genannt wird! Kommt also hervor und zeigt euch! Öffnet die Mysterien eurer Schöpfung! Seid freundlich zu mir, denn ich bin wie ihr! Der wahrhafte Anbeter des höchsten und unbeschreiblichen Königs der Hölle!207 DER FÜNFZEHNTE SCHLÜSSEL Der fünfzehnte Henochische Schlüssel ist eine Resolution der Zustimmung und des Verständnisses der Meister, deren Aufgabe es ist, diejenigen, die nach geistigen Göttern suchen, zu leiten. DER FÜNFZEIINTE SCHLÜSSEL (Henochisch) Ilasa! tabaanu li-EI pereta, casaremanu upaahi cahisa dareji; das oado caosaji oresacore: das omaxa monasaÁi Baeouibe od emetajisa laiadix. Zodacare od Zodameranu! Odo cicale Qaa. Zodoreje, lape zodiredo Noco Mada, hoathahe Saitan! DER FÜNFZEHNTE SCHLÜSSEL (Deutsch) Oh du, Herrscher der ersten Flamme, unter dessen Schwingen die Weber der Spinnennetze sind, die die Erde mit Trockenheit überziehen; der du den großen Namen „Rechtschaffenheit“ kennst und das Siegel der falschen Ehre. Komme also hervor und zeige dich! Öffne die Mysterien deiner Schöpfung! Sei freundlich zu mir, denn ich bin wie du! Der wahrhafte Anbeter des höchsten und unbeschreiblichen Königs der Hölle! DER SECHZEHNTE SCHLÜSSEL Der sechzehnte Henochische Schlüssel erkennt die wundersamen Kontraste der Erde und die Grundlage dieser Dichotomien an. DER SECHZEHNTE SCHLÜSSEL (Henochisch) Ilasa viviala pereta! Salamanu balata, das acaro odazodi busada, od belioraxa balita: das inusi caosaji lusadanu emoda: das ome od taliobe: darilapa iehe ilasa Mada Zodilodarepe. Zodacare od Zodameranu. Odo cicale Qaa: zodoreje, lape zodiredo Noco Mada, hoathahe Saitan! DER SECHZEHNTE SCHLÜSSEL (Deutsch) Oh du zweite Flamme, Haus der Gerechtigkeit, die du deine Anfänge in Herrlichkeit hast und die Gerechten trösten wirst; die du auf der Erde wandelst mit Füßen aus Feuer; die du die Lebewesen verstehst und trennst! Du bist groß in dem Gott der Eroberung. Komme also hervor und zeige dich! Öffne die Mysterien deiner Schöpfung! Sei freundlich zu mir, denn ich bin wie du! Der wahrhafte Anbeter des höchsten und unbeschreiblichen Königs der Hölle! DER SIEBZEHNTE SCHLÜSSEL Der siebzehnte Henochische Schlüssel wird verwendet, um die Abgestumpften zu erleuchten, und um durch Enthüllung zu zerstören. DER SIEBZEHNTE SCHLÜSSEL (Henochisch) Ilasa dial pereta! soba vaupaahe cahisa nanuba zodixalayo dodasihe od berinuta faxisa hubaro tasataxa yolasa: soba lad i Vonupehe o Uonupehe: aladonu dax ila od toatare! Zodacare od Zodameranu! Odo cicale Qaa! Zodoreje, lape zodiredo Noco Mada, hoathahe Saitan! DER SIEBZEHNTE SCHLÜSSEL (Deutsch) Oh du dritte Flamme, deren Schwingen Dornen sind, um Kummer zu stiften, und die du Myriaden lebender Lampen hast, die vor dir gehen; deren Gott Zorn in Wut ist- gürte deine Lenden und höre! Komme also hervor und zeige dich! Öffne die Mysterien deiner Schöpfung! Sei freundlich zu mir, denn ich bin wie du! Der wahrhafte Anbeter des höchsten und unbeschreiblichen Königs der Hölle! DER ACHTZEHNTE SCHLÜSSEL Der achtzehnte Henochische Schlüssel öffnet die Pforten der Hölle und bringt Luzifer und seine Segnungen hervor. DER ACHTZEHNTE SCHLÜSSEL (Henochisch) Ilasa micalazoda olapireta ialpereji beliore: das odo Busadire Oiad ouoaresa eaosago: easaremeji Laiada eranu berinutasa cafafame das ivemeda aqoso adoho Moz, od maoffasa. Bolape como belioreta pamebeta. Zodacare od Zodameranu! Odo eicale Qaa. Zodoreje, lape zodiredo Noco Mada, hoathahe Saitan! DER ACHTZEHNTE SCHLÜSSEL (Deutsch) Oh du mächtiges Licht und brennende Flamme des Trostes, die du den Ruhm Satans dem Mittelpunkt der Erde enthüllst; in dem die großen Geheimnisse der Wahrheit ihren Sitz haben; welche in dem Königreich „Stärke durch Freude“ genannt wird, und unermesslich ist. Sei du mir ein Fenster des Trostes. Komme also hervor und zeige dich! Öffne die Mysterien deiner Schöpfung! Sei freundlich zu mir, denn ich bin wie du! Der wahrhafte Anbeter des höchsten und unbeschreiblichen Königs der Hölle! DER NEUNZEHNTE SCHLÜSSEL Der neunzehnte Henochische Schlüssel ist der große Bewahrer des natürlichen Gleichgewichts der Erde, das Gesetz der Wirtschaftlichkeit und des Dschungels. Er entblößt alle Heuchelei, und die Scheinheiligen werden durch ihn wie Sklaven sein. Er bringt die heftigsten Wutausbrüche hervor, die sich über die Elenden ergießen und legt den Grundstein des Erfolgs für denjenigen, der das Leben liebt. DER NEUNZEHNTE SCHLÜSSEL (Henochisch) Madariatza das perifa LIL cahisa micaolazoda saanire eaosago od fifisa balzodizodarasa laida. Nonuea gohulime: Micama adoianu MADA faoda beliorebe, soba ooaona cahisa luciftias peripesol, das aberaasasa nonucafe netaaibe eaosaji od tilabe adapehaheta damepelozoda, tooata nonueafe jimi-calazodoma larasada tofejilo marebe yareyo IDOIGO, od torezodulape yaodafe gohola, Caosaga, tabaoreda saanire, od eaharisateosa yorepoila tiobela busadire, tilabe noalanu paida oresaba, od dodaremeni zodayolana. Elazodape tilaba paremeji peripesatza, od ta qurelesata booapisa. Lanibame oucaho sayomepe, od caharisateosa ajitoltorenu, mireca qo tiobela lela. Tonu paomebeda dizodalamo asa pianu, od eaharisateosa aji-la-tore-torenu paracahe a sayomepe. Coredazodizoda dodapala od fifalazoda, lasa manada, od faregita bamesa omaosa. Conisabera od auauotza tonuji oresa; catabela noasami tabejesa leuitahemonuji. Vanucahi omepetilabe oresa! Bagile? Moooabe 01. coredazodizoda. EI capimao itzomatzipe, od cacocasabe gosaa. Bajilenu pii tianuta a babalanuda, od faoregita teloca uo uime. Madariatza, torezodu!!! Oadariatza orocaha aboaperi! Tabaori periazoda aretabasa! Adarepanu coresata dobitza! Yolacame periazodi arecoazodiore, od quasabe qotinuji! Ripire paaotzata sagacore! Umela od peredazodare cacareii Aoiveae coremepeta! Torezodu! Zodacare od Zodameranu, asapeta sibesi butamona das surezodasa Tia balatanu. Odo cicale Qaa, od Ozodazodama pelapeli IADANAMADA! DER NEUNZEHNTE SCHLÜSSEL (Deutsch) Oh ihr Freuden, die ihr dem ersten Äthyr wohnt, ihr seid mächtig in den Teilen der Erde und führt das Urteil der Mächtigen aus. Euch sei gesagt: Sehet das Gesicht Satans, den Anfang des Trostes, dessen Augen das Leuchten der Sterne sind, der euch für die Herrschaft über die Erde und ihre unaussprechliche Vielfältigkeit vorbereitet und mit der Kraft des Verständnisses ausgestattet hat, über alle Dinge nach seiner Vorsehung zu verfügen, der auf dem höllischen Thron sitzt und sich am Anfang erhob und sagte: Lasset die Erde von ihren teilen regiert werden; und lasset eine Teilung in ihr sein; ihr Ruhm möge immer trunken und in sich selbst zerquält sein. Lasset sie auf ihrem Weg mit der Erfüllung der Lust laufen; und als Magd lasset sie ihnen dienen. Eine Jahreszeit soll sich mit der Anderen vermischen; und kein Lebewesen auf oder in ihr soll ein und dasselbe sein. Alle ihre Zahlen sollen sich in ihren Eigenschaften unterscheiden; und kein Lebewesen soll einem anderen gleichen. Die vernunftbegabten Lebewesen der Erde und die Menschen sollen sich gegenseitig plagen und ausrotten; und die Namen ihrer Wohnstätten sollen vergessen werden. Das Werk des Menschen und sein Pomp sollen verunstaltet werden. Seine Bauwerke sollen Höhlen für die Tiere des Feldes werden! Verwirrt den Verstand der Erde mit Dunkelheit! Denn warum? Es reut mich, den Menschen geschaffen zu haben. Einmal soll sie bekannt sein, ein andermal eine Fremde; denn sie ist das Bett einer Hure und die Wohnstatt von Luzifer dem König. Öffnet weit die Tore der Hölle. Die niederen Himmel unter euch, lasst sie euch dienen! Regiert diejenigen, die regieren! Werft nieder, was fällt. Fördert diejenigen, die gedeihen und zerstört die Vermoderten. Lasst keinen Ort in einer zahl bleiben. Rechnet hinzu und zieht ab, bis die Sterne gezählt sind. Erhebt euch! Kommt hervor und erscheint vor dem Bund Seines Mund, den er uns geschworen hat in seiner Gerechtigkeit. Öffnet die Mysterien eurer Schöpfung und macht uns zu Teilhabern der reinen Wahrheit.
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