die Erwachsenen bei uns

 

 

Port. Barbara

 

zu uns gekommen   Sep 1986
   
 

im Ausland für die Liebe zu Zé , spricht nur diese Sprache,

sie hat keine negativen Erinnerungen.

 

umgedreht                  Nov 1997  

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Samira

 

 
 
zu uns gekommen  Feb 1975
 

für die Liebe und Ehe mit Lev,

 

unseren Mann haben wir bei einer Rote-Kreuz-Veranstaltung das erste mal gesehen...

er ging vor uns her mit einem schwer beladenen Tablett...

jemand von uns meinte dann zu ihm: soll ich sie mal kitzeln?

er stellt das Tablett ab dreht sich langsam zu uns und sagt dann: unterstehen sie sich meine Dame!...

also uns mit 21 Jahren Dame zu nennen wir schon sehr lustig...

in den Pausen haben wir uns dann zusammen gesetzt und etwas geredet...

ok eigentlich mehr zusammen geschwiegen...

er war nie der gesprächigste und wir konnten sowas auch nicht...

na ja am Abend hat er uns dann nach unserer telef. nr gefragt...

ein paar Tage hat er uns angerufen und wir haben uns verabredet...

drei Monate später meinte er das er eine Wohnung suche da er bei seiner Mutter nicht mehr wohnen könnte

und wir meinten ok dann können wir doch zusammen ziehen...

ok war ziemlich schnell...

und in der damaligen Zeit (1975) auch noch nicht üblich einfach so zusammen zu ziehen...

unsere A-"Mutter" machte einen riesen krach und meinte das wir ihren Sagnagel seien wenn wir ausziehen...

und das erste Mal hat uns "unsere Oma" unterstützte zu uns gehalten...

na ja also wir dann ausgezogen...
nach der ersten gemeinsamen Nacht war er schon früh morgens weg
und "unser A-Mutter" stand sehr früh vor unsere Wohnungstür mit Brötchen und so...
wir ihr gesagt das er schon weg sei...na ja ihren Kommentar war sehr typisch...

dann wurde der Druck von ihr und auch etwas von seiner Mutter grösser das wir heiraten sollten
und im Okt. haben wir dann alles soweit geregelt das wir heiraten konnten...
unser Mann meinte von Anfang an das er wohl zur Kirche gehen würde
aber weiter was Hochzeit bedeutet nicht mit machen würde...
ok er hat es gesagt...
wir gehört aber es nicht umsetzen können konnten uns nicht vorstellen wie was er meinte...
dann wollte unsere a-Mutter unbedingt wollte das wir in weis heirateten mussten wir so ein Kleid aussuchen...
doch wir wollten nicht wirklich fanden das alles sowas von verlogen...
stunden später hatten wir dann ein Kleid gefunden was uns sogar gefiel...
es war ein Model vom Vorjahr und war sehr preiswert (120DM) was wiederrum die a-Mutter wütend machte...
doch es passte uns und zähneknirschend hat sie dann zu gestimmt...
ein kleiner Sieg über sie!!!...
na ja dann gab es den Polterabend...
da er nie Alkohol  trank (wir auch nicht) war er nach dem dritten Schnaps schon besoffen
und legte sich ins Bett...wir haben dann mit den Nachbarn, Arbeitskollegen und Familie
alleine Polterabend gefeiert...
den anderen Morgen half uns die Tante mit dem anziehen des Brautkleides
und unsere a-Mutter meinte dann zu der Tante: ach für unser Tochter ist uns nichts zu teuer...
und das Kleid war ja sowas von teuer...
in der Kirche war alles ok und das Kaffeetrinken im "Elternhaus“  war auch ok...
dann ging es mit dem Auto zu der angemieteten Gaststätte...
da wir von dem Fest aus nach Hause fahren wollten kamen wir auf die Idee unser Auto ein R4 mit zu nehmen...
wir setzten uns dann mit Schleier und Brautkleid hinter dem steuer...
an einigen Kreuzungen merkten wir das die laute schon seltsam schauten eine Braut am Steuer eines R4...
ok wir dann noch zusammen zu Abend gegessen (19h) und dann
dann war unser Mann weg...
ok unser Onkel hat dann den Hochzeitstanz mit uns gemacht...
und unser Mann war noch immer weg...
(22h) einige von unseren Verwandten suchen dann in der nähen Umgebungen nach ihm ohne erfolg...
auch schauten sie in allen Autos...
vom Mann keine spur...
 
 
wir müssen noch etwas erklären: die Familie unsere Mannes waren sehr einfach
während "unser" Familie + Verwandtschaft schon zur Oberschicht gehört
(das soll jetzt nicht überheblich klingen doch es war schon ein sehr großer Unterschied
von den Menschen die auf unserer Hochzeit waren...
die a-Mutter bekam fasst einen Herzstillstand wie sie unsere Schwiegermutter in einem
rosarotem langen Kleid kommen sah...
das war geliehen und naja ganz ehrlich es war wirklich nichts für eine ältere Frau...
ok unsere Familie alles im Nerz und so weiter...
 
zurück zu der Feier...also die Verwandtschaft suchen halt in ihren schicken Anzügen die Gegend ab...
es wurde 2h die Verwandtschaft vom Mann sind schon gegangen...
irgendwie machten die sich keine sorgen...
unsere Verwandtschaft feierten tanzen sangen und feierten richtig gut...
so um 2:30h ging die Tür auf und der Wirt kam mit der Polizei rein...
diese Frage uns dann: vermissen sie einen Ehemann und wir: ja. gut dann haben wir den hier im Auto sitzen...
unser Mann war ja seit ca. 19h weg und ist gelaufen und gelaufen und gelaufen...
sehr weit...
und dann in der Nacht hat die Streife ihn "gefunden" dann mit ihm zu einer Psychiatrie gefahren
die in der Nähe war...
da sie annahm das er dort abgängig war...
sie glaubten ihm nicht das er der Bräutigam sei und fasst 15km gegangen sei...
der Pförtner musste erst auf allen Stationen nachfragen und wie dann feststand das keiner fehlte
hat ihn die Polizei  zu der Gaststätte gebracht wo er vor stunden losgegangen ist...
unser Mann meinte:
können wir jetzt fahren...
und wir sind dann in den R4 gestiegen und er hat uns kurz erzählt was ihm passiert sei...
wir dann lachenden zu ihm: stell dir mal vor es hätte einer gefehlt dann hätte am nächsten Tag in
der Zeitung gestanden: Bräutigam in der Hochzeitnacht in die Psychiatrie gebracht..."das ist nicht zu lachen!!!"
tja das war unsere Hochzeitfeier...
PS die A-Mutter hat später unser Hochzeitkleid für über 600DM verkauft...tja so war sie...
so seltsam wie die Hochzeit war so seltsam war auch unsere ehe...doch davon später mehr...   
Das Leben von Samira geht so weiter wie vorher,
jeden Tag muß sie erst zum Elternhaus,
dort sauber machen sowie das Essen vorbereiten.
Samira zieht erst einmal zu den Eltern da der Mann noch in einem Studentenzimmer lebt
er hat die gemeinsame Wohnung aufgelöst hat wegen der Miete.
Der Vater stellt sich, wann immer er die Gelegenheit hat, nackt vor ihr.
An einem Wochenende kommt Samiras Mann sie besuchen und sie haben Sex.
Vierzehn Monate nach dem Sohn wird die Tochter geboren.
Sie ziehen dann in ein eigenes Haus etwas weiter weg von den A-Eltern.
In dieser Zeit lebt der Ehemann sehr sein eigenes Leben er hat sich ein Zimmer im Haus einrichtet
wo er sein Essen einnimmt, was er sich selbst im Zimmer zubereitet.
Um die Kinder kümmert er sich in dem er ihnen vorließt.
Sie selbst vereinsamt.
Gut das sie öfter mit Gerd telefonieren kann.
Im Aug. 1983 beschließt Samiras Mann das Samira mit den Kindern nach Portugal zieht und
sich dort um ein Haus bemüht das er in den Ferien und später als Ruhesitz nutzen kann.
Sie fährt erst einmal mit dem Zug alleine dort hin, kommt dort ohne ein Wort portugiesisch zu können klar.
Nach der Rückkehr ist sie begeistert und sie zieht mit den Kindern in die Algarve auf einen Bauernhof.
Dort arbeitet sie mit auf dem Feld die Kinder gehen den ganzen Tag zur Schule.
Nach drei Jahren will der Ehemann das sie mit den Kindern wieder zurück zieht
er hat es sich anders überlegt.
Doch diesmal widersetzt sie sich ihm und beschließt in absprachen mit den Kindern dort zu bleiben.
Er schreibt einen Brief in dem er sie und die Kinder nach Deutschland einlädt
um noch einige Formalitäten zu erledigen,
er schickt ihr das Fahrgeld.
Wie alle drei ankommen geht Samiras Mann mit den Kindern zum Gericht und
beantragt das alleinige Sorgerecht
da seine Frau nicht in der Lage sei diese richtig zu erziehen.
Der Richter muß die Kinder erst einmal ihm zusprechen
denn wir können keine Wohnung in Deutschland vorweisen.
Innerhalb von drei Wochen wird eine Wohnung gefunden und eingerichtet.
Beim nächsten Termin vor Gericht sagte der noch Ehemann:
“ Es ist besser für die Kinder das sie bei mir bleiben ich bin Lehrer.
Meine Frau und Mutter meiner Kinder ja noch nicht
einmal die Schule beendet hat und auch heute noch nicht richtig die deutsche Sprache kann
erst recht nicht die Rechtschreibung“ Wollen sie mal einige Briefe von meiner noch Frau lesen?".
Der Richter steht auch und hebt seine Stimme an:
nun hören sie aber auf diese Frau fertig zu machen, haben sie den dieses Niveau nötig! 
Nach drei Monaten werden ihr die Kinder zugesprochen.
Sie können wieder zurück nach Portugal in ihrer aller neuen Heimat.
Nach der langen Fahrt von 42 Stunden kamen wir auf den Hof an und fallen erst einmal ins Bett.
Der Sohn wollte noch etwas lesen ist dann bei Kerzenschein eingeschlafen, diese ist dann soweit herunter
gebrannt dass sie seinen Schlafsack entzündete.
Am Morgen rief der Sohn das seine Hände und Gesicht ganz schwarz seien. 
Es hatte einen schweren Schwelbrand gegeben und
nur dadurch das die Tür auf war ist keiner zu tote gekommen. 
der Ehemann drängt auf Scheidung da seine Philippinen Freundin nur für drei Monate
eine Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland hat.
 
 
Nach 13 Jahren Ehe, auf dem Papier, werden sie geschieden.       
 
 
 
Hilft hier den Alltag zu gestalten,..
 
 
(Hat im Tierheim Flo mit ausgesucht)

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Joana.

 

zu uns gekommen  Juli 1978

 

 

Während der Schwangerschaft mit dem Sohn.

Muss wegen schwierigen Zeiten bei der Schwangerschaft ab Nov. 1978 ins Krankenhaus.

Die Ärzte in hatten ihr vorher schon gesagt, dass sie keine Chance hat, das Kind bzw.

die Kinder auszutragen, da die Gebärmutter nicht mitwachsen würde und sie es spätestens

im 6. Monat verliert. Hat Schmerzen während der letzten Schwangerschaftsmonate.

Der Arzt setzt den 25.12. für den Kaiserschnitt an.

Die Mutter darf kurz vor der OP in den Kreissaal.

Mutter: „Weißt du, was in England passiert ist?

Da hat man einem Kind während des Kaiserschnittes mitten durchs Gesicht geschnitten!“

Die Hebamme: „Ja sind sie denn verrückt! Raus hier, sofort!„

Der Sohn wird bei der OP über dem rechten Ohr ca. 3 cm geschnitten.

Der Arzt erzählt später dass die Hebamme getobt hat und diesen Schnitt,

dem ihm in den 30 Jahren Tätigkeit noch nie passiert ist, nur durch das reden

von der Mutter gekommen sei.

 

Zweimal Herzstillstand von Joana während der OP.

Nach vier Tagen geht es ihr sehr schlecht, Penicillinallergie, Intensivstation.

Ende Januar 78 Entlassung.

Dann auch für Tochter, ist die Mutter der Beiden, hat  keine negativen Erinnerungen,

hat die Geburten nicht erlebt.

Sie geht mit beiden Kindern schwimmen, lässt den zwei Jährigen kurz aus den Augen.

Der Bademeister ruft: „Da steht ein etwa drei jähriger Junge auf den 5 Meter Turm mit

roter Badehose. Joana weis so fort das es ihr Junge ist, gibt einer Frau ihre Tochter und

schwimmt zu ihm hin. „Spring runter!“ ruft sie ihm zu. „Sind sie verrückt! Das geht

doch nicht!“ schreit der Bademeister. „Komm du kannst das!“ Sie weis das das der

sicherste Weg ist, denn die Treppen wieder runter zu klettern ist viel zu gefährlich und

im Wasser da kann sie ihn schnell wieder zu sich holen. Und der Kurze springt! Taucht

so fort wieder auf. „Noch mal?!“ fragt er. „Nee! Für heute erst einmal genug.“ Joana ist

sehr froh das alles noch mal so gut abgelaufen ist.

 

Die Kleine fängt an zu krabbeln was schon sehr merkwürdig aussieht und deswegen

geht sie zum Kinderarzt. Der kann aber nichts feststellen. Einen Monat später geht sie

zum Orthopäden und lässt sie dort gründlich untersuchen auch dieser Stellt nichts fest

schlägt aber vor eine Röntgenaufnahme zu machen. „Wo ist ihr Mann? Denn das was

ich ihnen jetzt zu sagen habe ist nicht einfach.“ Sie holt ihn und dann hören sie dass

die Tochter beidseitig kaum Hüftpannen gebildet hat. „Das hat sie von dir! In meiner

Familie gibt es so etwas nicht“, sagt er. „Was geschieht jetzt?“ „Also ihrer Tochter

muss künstliche Hüftpfannen eingesetzt bekommen, und das mehrmals in ihrem Leben

neue bekommen denn immer wenn sie einen Wachstumsschub hat müssen diese Pfannen

angepasst werden.“ „Gibt es denn keine andere Möglichkeit als die OP?“ „Ja schon, eine

Spreizschiene doch dafür ist es schon zu spät. Dafür ist sie schon zu alt. Das hätte sofort

nach ihrer Geburt festgestellt werden müssen. Aber da es so gleich ist konnte es nicht

erkannt werden. Ich selbst habe es ja nur durch das Röntgenbild erkannt.“ „Dann möchte

ich es trotzdem versuchen mit der Spreizschiene versuchen. Verlieren können wir ja nichts

und besser sie trägt Jahrelang die Schiene als einmal Operieren!“ sagt Joana. Ihr Mann

sagt zu allem nichts.

Die Kleine bekommt die Schiene sofort angepasst und dadurch das ihre Beinchen 60cm

auseinander sind passt sie in keinen Autositz oder Kinderwagen. Aber endlich schreit sie

nicht mehr. Sie muss wohl die ganze Zeit Schmerzen gehabt haben.

Also nichts mit verwöhnt.

Wochen später verweigerte die Kleine den ganzen Tag das Essen. Am anderen Tag auch,

am Nachmittag geht Joana mit ihr zum Arzt. „Nun lassen sie die Kleine doch mal in ruhe.

Die ist doch dick genug!“ Joana fährt wieder zurück. Am dritten Tag stellt die Kleine auch

noch das trinken ein, sie fährt nochmals zum Arzt. „Habe ich ihnen nicht gestern gesagt sie

sollen die Kleine in ruhe lassen!“ Also am Abend die Kleine noch immer nicht getrunken

hat und die Windel den ganzen Tag trocken blieb fährt Joana mit ihr ins Krankenhaus,

ob wohl ihr Mann dagegen ist. Dort angekommen nimmt ein Arzt ihr das apathische Kind

sofort weg und schließt es an einen Tropf an. „Wie können sie erst jetzt mit dem Kind

kommen! Es ist ja total ausgetrocknet!“ schimpft der Arzt. „Ich wurde heute Vormittag

noch vom Hausarzt angewiesen die Kleine in ruhe zu lassen!“ „Ich rufe sofort den Arzt

an!“ Wochen später entschuldigt sich der Hausarzt sich bei ihr. Die Kleine hatte sich

einen Virus eingefangen und es war schon ein guter Schutzengel bei der Kleinen das

kein bleibender Schaden an den Nieren zurückblieb. Alle vier Monate wird die Kleine

geröntgt und beim ersten mal konnte erkannt werden das sie die Hüftpfannen nachbildeten

und nach insgesamt zweieinhalb Jahren waren sie so weit nach gewachsen das die Schiene

abgenommen werden konnte. Von Anfang an hatten Bruder und Schwester ein inniges

Verhältnis, nur ab und zu gab es zank. „Mutti! Mutti der haut mich. Hilfe!“ schreit die

Kleine. Joana geht hin und will mit dem Sohn schimpfen doch die Dreijährige stellt sich

vor ihm hin zum Schutz, Hände in den Hüften und sagt:“ Der darf das der ist mein

Bruder!“ Wie oft die Kleine in ihrem Leben diesen Satz danach von ihrer Mutti gehört

hat kann sie bestimmt nicht mehr zählen, denn immer wenn was war kam: der darf das

der ist dein Bruder. Joana telefoniert und die Kleine kommt reingelaufen. „Du Mutti ich

weis wie ein Hund pinkelt!“ „Ja ja schön.“ Ist die Antwort. „Soll ich es dir mal zeigen?“

„Ja!“ und Joana telefoniert weiter. Dann bemerkt Joana dass ihr Hosenbein nass wird.

Die Kleine hat ihre Mutti tatsächlich angepinkelt. Die Kleine hat viel Charme und stellt

damit öfter ihren Bruder in den Schatten. Das ist auch heute noch so. Der Sohn fing an

sich mit vier Jahren für Zahlen und Buchstaben zu interessieren und immer wollte

er diese Erklärt haben. Mit knapp fünf konnte er dann selber lesen und hat im Lesen

seine Welt entdeckt. Auch spielte er sehr gerne Stadt, Land, Fluss. Einmal fiel ihm

bei dem Buchstabe B kein Tier ein und da nahm er den Bücherwurm. Sauer konnte

er werden wenn die gute Nachtgeschichte die es jeden Abend gab nicht wortgenau

vorgelesen wurde. Er fragt einmal seinen Vater wie das Geld aus dem Automaten

rauskommt und Lev erklärte:“ Da sitzt ein Mann drin der gibt einem das Geld.“

„Wenn ich dir eine Frage stelle dann will ich eine richtige Antwort haben. Sonst stelle

ich keine mehr!“ war die Antwort von dem Sohn.

 

 

Ja es geht uns wirklich heute gut...wir leben endlich ein ganz normals leben so wie wir es möchten
viel mit den Kindern + schwiegerKindern und dem enkel

hier ist es für uns ein ganz anderes leben als in Deutschland damals und

auch in der Zeit der Therapie in Deutschland...
wir waren sooooooo einsam in deutschland
ohne unsere Kinder nur ab und an mal besuche...
und dennoch war es richtig das wir den weg so gegangen sind wie wir es gemacht haben...
denn dadurch können wir jetzt wirklich lebenleben
im augenblick sind wir damit beschäftigt babysachen zu besorgen...es ist diesmal sooo schön ...

keine angst um die kommenden Kinder zu haben...

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Chira

 

zu uns gekommen   Okt 1970
 
Für die Arbeit an der Bank, den Umgangstil und alles was dazu gehört beherrscht sie.
Chira kann sehr gut mit Menschen umgehen, findet sehr schnell den richtigen Ton.
Und Auto fahren kann sie gut. Sie ist eine bei uns die mit links essen.
Heute arbeitet sie ehrenamtlich im Nachbarschaftshaus und hält auch viel
Verbindung mit anderen Menschen.
Sie hat die Souveränität um hier im Leben klar zu kommen.
 
                                              Verhindert Selbstmord,

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Chaveim

 

 

zu uns gekommen        Juli 1975

 

 

Wegen Freundschaft und Liebe zu David, spricht hebräisch, war 1984 länger in Jerusalem.

Schalom Israel

Erlebnis Israel, Gedanken nach einer Reise.

Ist es denn wirklich wahr? Diese Frage stellt sich wohl mitunter wenn etwas erlebt wird,

das so über alles Begreifen schön und bewegend ist, dass man sich kaum traut,

wirklich daran zu glauben.

Träum ich auch nicht?

Meine Reise soll für mich etwas Besonderes sein, mehr jedenfalls als ein touristisches

Vergnügen. Ich will Israel sehen, vor allem Jerusalem, die „Hochgebaute Stadt“, will

erkunden, wieso alle Israelbesucher so beglückt zurückkehrten, berauscht fast von der Fülle der

bewegenden Bilder.

Und wenn Schönheit und Gelingen eines Anfanges etwas aussagen über den weiteren Verlauf,

dann muss meine Reise nach Jerushalayim ein großartiges Erlebnis werden. Denn der Flug ist

wie aus einem stark übertreibenden Prospekt. So schön sieht man das Mittelmeer selten

leuchtend blau, und das Weis, das sind die Schaumkronen der Wellen,

Ich wusste nicht viel von Israel und das wenige wusste ich von meinem Freund David,

Er schwärmt für Israel.

Dann Tel Aviv ich nehme mir ein Sherut-Taxi und fahre auf der Straße nach Jerushalayim,

schaue schweigend. Ebenes Gebiet mit Obst- und Gemüsegärten, wird abgelöst vom Bergland

um Jerushalayim. Am Straßenrand liegen zerschossene Panzer.

Lebt Israel in Frieden?

Lebt es in der Bedrohung.

Meine Spannung wächst als der Wagen, zum dritten Mal, hält steige ich aus ich bin

angekommen. Gehe die Stufen hoch und den Flug entlang in das Zimmer wo David steht.

Im ersten Moment verspüre ich etwas wie Befangenheit. Doch dann sehe ich in sein

Gesicht den unverkennbaren Anflug eines Lächeln, den ich so gut bei ihm kenne,

dann auflachen: “Du tust, als kenntest du mich nicht. Bist du so benommen von der Reise?“

Händedruck. Nein das ist zu wenig. Er zieht mich an sich, spüren warm unsere Nähe,

schauen lange in unseren Gesichtern. Seines wird plötzlich ernst, mit Nachdenklichkeit in

seinen blauen Augen. Da endlich kommt er ganz zu sich, küsst mich, zieht mich noch fester

an sich und ich muss die Augen schließen, als er mit leicht bebender Stimme sagt: Gut,

das du da bist.

Nun bin ich also in Jerushalayim, es ist wie im Märchen. Am Abend, sitzen wir in dem

herrlichen, einen zauberhaft schönen Garten mit einer Fülle üppig blühender Blumen.

David sitzt versonnen neben mir sieht mich immer wieder an, lächelt, spricht wenig.

Im Garten werden Lampen eingeschaltet, sie geben ein wenig Licht, hell ist es nicht.

Junge Leute sitzen zu sammeln, singen ein Lied, es ist ein fremdartiger Reiz darin,

eine verhaltene Melancholie und doch keine Hoffnungslosigkeit. David sieht mich

lächelnd an, bemerkt meine Bewegung. „Du wirst es noch oft hören. Alle kennen es

hier. ‚Jerushalayim schel sahaw: Jerusalem, Stadt aus Gold. 1976 Junikrieg sangen es

die israelischen Soldaten an der Klagemauer. Es ist das Lied der Liebe zu dieser Stadt.

Tag für Tag erkundige ich mir die Stadt: eigentlich erkunde ich nichts, ich will schauen

und lauschen, will gar nicht alles sehen, will mich so der Stadt und ihren Menschen nähern.

Ich werde Menschen kennen lernen, die Weise ihres Lebens.

Jerushalayim wird mir so zu einer zeitweiligen Heimat werden und später zu einem Ziel

meiner Sehnsucht.

 

 

 

 

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Chana - die Weise

 

zu uns gekommen ???
 
 
Schon sehr Alt, lange krause Haare,
mag nicht ich sagen,
 
hat tiefes Wissen
kennt auch viele Zusammenhänge der Natur
Für den Alltag und das Zusammenleben mit den Eltern.
 
 
 
 
 
 
 

Gedanken…Ueberlegungen...Weisheiten...

Merk' es Dir, ergrauter Vater,
sag' es auch dem Mütterlein:
Soll Dein letzter Lebensabend
schön und ohne Sorgen sein,
dann gib die erworb'nen Güter
so früh nicht an die Kinder ab;
sonst hast Du im Alter Sorgen,
und sie wünschen Dich ins Grab!
Wer besitzt, den wird man achten,
Kindesdank ist Seltenheit.
Brot zu betteln heißt verschmachten,
Brot zu geben, Seligkeit.

 

Der Zaubervogel

Einst lebte auf einer kleinen Insel eine Vogelschar in Eintracht und Frieden miteinander.
Jeder von ihnen war auf unterschiedlichste Weise sehr schön.
Etwas hatten sie alle gemeinsam. Sie hatten sich vorgenommen,
mit ihrem Gesang die Menschen zu verzaubern. Wussten sie doch,
dass der Herrgott erwartete, diese Gabe die er ihnen schenkte,
auch zu nutzen.

Eines Tages aber wurde die kleine friedliche Schar aufgescheucht,
denn ein wunderschöner Artgenosse kreiste über ihnen und lauschte.
Der Gesang verstummte, als der Schönling inmitten der kleinen Schar landete.
So ein schönes Gefieder hatten sie alle noch niemals gesehen.
Bewundernd schauten sie ihn an und zwitscherten aufgeregt durcheinander.
Da machte der Neuankömmling seinen Schnabel auf und begann zu singen.
So etwas Schönes hatten die Vögel nie gehört.
Ehrfürchtig verstummten sie.

Da, so dachte wohl mancher von ihnen, können wir einfach nicht mithalten.
So kam es, dass so mancher seinen Kopf unter die Flügel steckte,

weil ihm die Lust am Singen vergangen war.
Resignation machte sich unter Jenen breit, die sich nun überflüssig vorkamen.
Dachten, dass die Menschen dieses bunte, schillernde und stimmgewaltige Wesen
mehr lieben würden wie sie.
Oh ja, der Neuankömmling schaffte es tatsächlich, die Menschen in seinen Bann zu ziehen.
Begann der bunte Vogel zu singen, versammelte man sich scharenweise um ihn.
Auch brachten die Zuhörer ihm die schönsten Trauben und

mancher Wissenschaftler schmeichelte, indem er bestätigte,                                         

dass dieser Gesang alles vorher Gehörte überträfe.

Die kleine Vogelschar hatte längst das Feld geräumt.

Sie beobachteten das Geschehen aus der Ferne.
Sahen traurig, wie mancher Artgenosse sich dem Zaubervogel erst vorsichtig näherte,

um dann zu bleiben.
So wurde die kleine, einst so friedliche Gemeinschaft immer mehr auseinandergerissen.
Das alles beobachtete ein kleiner Sperling.
Er wusste um seine Unscheinbarkeit und war sich bewusst,

dass er im Gesang niemals mit den anderen Vögeln mithalten könne.
Aber etwas hatte der Sperling allen Vögeln voraus. Er hatte Mut und Selbstbewusstsein.
So kam es dann, dass er sich einfach unter die traurige kleine Schar mischte und sprach:
„Fällt euch denn gar nicht auf, dass dieser, den ihr Zaubervogel nennt,

immer nur die gleiche Melodie singt?

Das können doch die Menschen auf Dauer nicht gut heißen!"
Da steckten die übrig gebliebenen Vögel die Köpfe wieder hervor

und sahen den kleinen Sperling verwundert an.

Aufgeregt zwitscherten sie durcheinander,

begannen einmal genauer hinzuhören,

was dieser Zaubervogel wirklich sang.
„Er singt immer wieder die gleichen Töne", bemerkten sie erstaunt.
Auch dass es langweilig sei, seine Anhänger es wohl auch bald erkennen würden,

äußerten sie hoffnungsvoll.
Es geschah, wie der kleine Sperling es vermutet hatte.
So schnell, wie der Zaubervogel an Berühmtheit einst gewann,

so schnell verloren die Menschen an seinem eintönigen,                                          

wenn auch schönen Gesang, das Interesse.
Sie fingen an, sich nach dem Singen der kleinen Vogelschar zu sehnen.
War es doch voller Vielfalt und abwechslungsreich, mit Höhen und Tiefen,

die es im Leben zu genüge, gibt.

Nun hörten sie auf, den Zaubervogel mit Leckereien zu verwöhnen.
Sie spürten, dass hinter diesem eintönigen Gesang keine Freude steckte!
Auch wurden Vermutungen laut, dass der Zaubervogel gar nicht singen könne,

weil ihm einfach die Seele fehle.
Schnell war der Zaubervogel beleidigt und er begann,

seine Artgenossen und die Menschen zu beschimpfen.

Er, der er doch der Liebling Vieler war, saß plötzlich alleine und unbeachtet in der Ecke.
Fassungslos machte ihn aber auch,

dass all seine Beschimpfungen die er bis zur Heiserkeit krähte, ohne Erfolg blieben.
Man ließ ihn einfach links liegen.
„Eines Tages wird er davonfliegen", versicherte der kleine Sperling.

Die Vögel bewunderten die Klugheit des unscheinbaren Gefährten.           

Prompt erklärten sie ihn zu ihrem künftigen Berater.

Ähnlichkeiten mit den Menschen sind rein zufälliger Natur.

@Urheberrecht Celine Rosenkind

 

 

 

 

Der versteckte Frieden

Es war einmal ein König, der schrieb einen Preis im ganzen Land aus:

Er lud alle Künstler ein,

den Frieden zu malen und das beste Bild sollte eine hohe Belohnung bekommen.
Die Künstler im Land machten sich eifrig an die Arbeit und brachten dem König ihre Bilder.

Aber von allen Bildern, die gemalt wurden, gefielen dem König nur zwei.

Zwischen denen musste er sich nun entscheiden.
Das erste war ein perfektes Abbild eines ruhigen Sees.

In dem See spiegelten sich die malerischen Berge,

die den See umrandeten und man konnte jede kleine Wolke im Wasser wiederfinden.

Jeder, der das Bild sah, dachte sofort an den Frieden.
Das zweite Bild war ganz anders.

Auch hier waren Berge zu sehen, aber diese waren zerklüftet, rau und kahl.

Über den Bergen jagten sich am grauen Himmel wütende Wolkenberge

und man konnte den Regen fallen sehen, den Blitz aufzucken und

fast auch den Donner krachen hören.

An dem einen Berg stürzte ein tosender Wasserfall in die Tiefe.

Keiner, der das Bild sah, kam auf die Idee, dass es hier um den Frieden ging.
Aber der König sah hinter dem Wasserfall einen winzigen Busch,

der auf der zerklüfteten Felswand wuchs.

In diesem kleinen Busch hatte ein Vogel sein Nest gebaut.

Dort in dem wütenden Unwetter an diesem unwirtlichen Ort saß

der Muttervogel auf seinem Nest – in perfektem Frieden.

Welches Bild gewann den Preis?

Der König wählte das zweite Bild und begründete das so:

"Lasst Euch nicht von schönen Bildern in die Irre führen:

Frieden braucht es nicht dort,

wo es keine Probleme und keine Kämpfe gibt.

Wirklicher Frieden bringt Hoffnung

und

heißt vor allem,

auch unter schwierigsten Umständen und größten Herausforderungen,

ruhig und friedlich im eigenen Herzen zu bleiben."

 

 

 

Die weise Frau mit den Bohnen
Eine sehr alte weise Frau war eine grosse Lebensgeniesserin und

verliess ihr Haus nie ohne vorher eine handvoll Bohnen einzustecken.

Sie tat dies nicht um unterwegs die Bohnen zu kauen.
Nein nein, sie nahm die Bohnen mit,

um so die schönen Momente des Lebens besser zählen zu können.
Für jede Kleinigkeit die sie tagsüber erlebte

zum Beispiel einen fröhlichen Schwatz auf der Strasse,

ein köstlich duftendes Brot,

einen Moment Stille,

das Lachen eines Menschen,

eine Tasse Kaffee,

eine Berührung des Herzens,

einen schattigen Platz in der Mittagshitze,

das Zwitschern eines Vogels,

für alles was die Sinne und das Herz erfreut,

liess sie eine Bohne von der rechten in die linke Jackentasche wandern.

Manchmal waren es auch gerade zwei oder drei Bohnen

die auf einmal den Platz wechselten.
Abends sass die weise Frau zu Hause am Kamin und

zählte die Bohnen aus der linken Jackentasche.

Sie zelebrierte diese Minuten.

So führte sie sich vor Augen, wie viel schönes ihr an diesem Tag widerfahren war

und

freute sich.

Sogar an den Abenden, an welchen nur eine einzige Bohne zählte,

war für sie der Tag gelungen

es hatte sich gelohnt ihn zu leben…

 

 

 

 

Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte,

welche an den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren Schultern trug.
Eine der Schüsseln hatte einen Sprung,

während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser faßte.
Am Ende der langen Wanderung vom Fluß zum Haus der alten Frau

war die eine Schüssel immer nur noch halb voll.
Zwei Jahre lang geschah dies täglich:

die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause.
Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung.
Aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels

und war betrübt, daß sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte,

wofür sie gemacht worden war.
Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen,

sprach die Schüssel zu der alten Frau:
"Ich schäme mich so wegen meines Sprungs,

weil auf dem ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser ausläuft."
Die alte Frau antwortete lächelnd:
"Ist dir aufgefallen, daß auf deiner Seite des Weges Blumen blühen,

aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht?
Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät,

weil ich mir deines Fehlers bewußt war.
Nun gießt du sie jeden Tag wenn wir nach Hause laufen.
Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken

und den Tisch damit schmücken.
Wenn du nicht genau so wärst,

wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren."

 

 

 

 


 

 

Die drei Söhne

Drei Frauen wollten Wasser holen am Brunnen.

Nicht weit davon saß ein alter Mann auf einer Bank und hörte zu,

wie die Frauen ihre Söhne lobten.

„Mein Sohn", sagte die erste, „ist so geschickt, dass er alle hinter sich läßt..."

„Mein Sohn", sagte die zweite, „singt so schön wie die Nachtigall!

Es gibt keinen, der eine so schöne Stimme hat wie er..."

„Und warum lobst Du deinen Sohn nicht?" fragten sie die dritte,

als sie schwieg.

„Er hat nichts, was ich loben könnte", entgegnete sie.

„Mein Sohn ist nur ein gewöhnlicher Knabe,

er hat nichts Besonderes an sich und in sich..."

Die Frauen füllten ihre Eimer und gingen heim.

Der alte Mann ging langsam hinter ihnen her.

Die Eimer waren schwer und die abgearbeiteten Hände schwach.

Deshalb machten die Frauen eine Ruhepause, denn der Rücken tat ihnen weh.

Da kamen ihnen drei Jungen entgegen.

Der erste stellte sich auf die Hände und schlug Rad um Rad.

Die Frauen riefen: „Welch ein geschickter Junge!"

Der zweite sang so herrlich wie die Nachtigall,

und die Frauen lauschten andachtsvoll und mit Tränen in den Augen.

Der dritte Junge lief zu seiner Mutter, hob die Eimer auf und trug sie heim.

Da fragten die Frauen den alten Mann: „Was sagst du zu unseren Söhnen?"

„Wo sind eure Söhne?" fragte der alte Mann verwundert.

„Ich sehe nur einen einzigen Sohn!"

Leo N. Tolstoj

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

die bilder sind von der Blumenwiese

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Karin.

 

 

Von der Sekte zu uns gebracht worden, um zu kontrollieren.

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Berenike

 

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Dario

 

zu uns gekommen 1971
 
 
Wegen Vergewaltigung durch den Vater.
Vater macht Schwulensex hinter der Waschküche.
Fährt Auto,
liebt Männer,
spricht kaum.

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Alvero

 

zu uns gekommen 1958
 
 
 
In der Werkstatt vom A-Opi,
liebt den A-Opi,
ist zum Beschützen da,
macht Handwerksarbeiten,
weiß viel,
spricht sehr wenig,
kommt bei Bedarf vor.
 
 
 
(steht dicht mit Günter zusammen,
zurzeit umgedreht,
weil er für Bestrafung zuständig ist)

 

 

 

 

 

Alvero: Opi hatte eine schöne große Werkbank an der stand er immer gerne
und spielte dann an seinen Schwanz bis der steif war. Ich sollte nur aufpassen,
brauchte da nur zu schauen und musste still sein, damit Opi nicht gestört wurde
und er in ruhe abspritzen konnte, dafür musste ich ihm immer ein Taschentuch
geben. In dem alten Schuppen schlafen machte mir nichts aus, nur etwas angst
hatte ich wenn die Ratte kam.

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Andre

 

 

Fährt gern schnell Auto, ist verliebt,

redet gern,

mag Gesellschaft,

kommt selten nach vorne.

Ein Selbstmordversuch, hat Heimweh.

(hat blaue Augen)